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Medienpolitik im internationalen Vergleich - UNO & UNESCO

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 23 Pages
Authors: Srdjan Govedarica, Henrik Bunzendahl
Subject: Communications: Media and Politics, Politic Communications

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 23
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V24332
ISBN (E-book): 978-3-638-27229-2

File size: 408 KB


Excerpt (computer-generated)

Medienpolitik im internationalen Vergleich -
UNO & UNESCO

 

 

von: Srdjan Govedarica

1. Einleitung 2

2. Vereinte Nationen 2

2.1 Geschichte der Vereinten Nationen 2
2.2 Aufbau der Vereinten Nationen 3

3. UNESCO 4

3.1 Geschichte der UNESCO 4
3.2 Aufbau und Organisationsstruktur der UNESCO 5
3.3 Ziele und Aufgaben der UNESCO 8
3.4 Die Deutsche Kommission der UNESCO 9

4. Kommunikationspolitik der UNESCO 9

4.1 Grundlagen der Kommunikationspolitik nach dem 2. Weltkrieg 9
4.2 Sicherung des freien Informationsflusses Anfang der 50er Jahre 10
4.3 Die Informationsfreiheit wird in Frage gestellt 12
4.4 Umschwung in der Kommunikationspolitik in den 60er Jahren 13
4.5 Die Formel vom "ausgewogeneren Informationsfluss"  14
4.6 Auf dem Weg zur NWIO 15

4.6.1 Die Satellitendeklaration von 1972 15
4.6.2 Die Mediendeklaration von 1978 15
4.6.3 Der MacBride-Bericht von 1980 16
4.6.4 Neue Weltinformations- und Kommunikationsordnung 17

4.7 Fazit 18

5. Praktische Medienhilfe der UNESCO 18

6. Aktuelle kommunikationspolitische Programme der UNESCO 18

6.1 Das Kulturprogramm 19
6.2 Das Kommunikations- und Informationsprogramm 20

7. Zusammenfassung und Fazit 21

8. Literaturverzeichnis 21

 

 

 


1. Einleitung

In der Charta der Vereinten Nationen haben sich die Unterzeichnerstaaten sinngemäß verpflichtet, ihr Handeln so zu richten, dass die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gestärkt wird, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Vereinten Nationen garantiert werden. Die Sonderorganisation UNESCO leistet ihrer Beitrag zum Erreichen dieser Grundsätze in dem sie die Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur fördert. Einen wichtigen Stellenwert haben hierbei Regelungen zur Medien und Kommunikationspolitik und die Förderung der Zusammenarbeit in diesen Bereichen. Besonders in der Zeit des kalten Krieges divergierten die Ziele der Einzellstaaten derart, dass die Ziele der UNESCO oft nur nach langwierigen Verhandlungen kompromissartig durchgesetzt werden konnten. Im Zuge der Öffnung des Eisernen Vorhangs und der weltweiten Vernetzung durch neue Technologien hat der Zahn der Zeit viele Grundsatzprobleme gewissermaßen behoben. Dennoch sieht sich die UNESCO neuen Herausforderungen gegenübergestellt, die es zu meistern gilt, wie zum Beispiel der gerechteren Verteilung der Informationen, die heute noch nur wenigen hochentwickelten Staaten zur Verfügung stehen.
Diese Arbeit widmet sich der Darstellung medien- und kommunikationspolitischer Maßnahmen der UNESCO seit der Gründung dieser Sonderorganisation und gibt einen Überblick über ihre Geschichte, Aufbau und Arbeitsweisen.

2. Vereinte Nationen

2.1. Geschichte der Vereinten Nationen

Die UNO wurde als Vertragsorganisation souveräner und gleichberechtigter Nationen auf der Konferenz der Vereinten Nationen von San Francisco von 50 Staaten aufgrund der Konferenzbeschlüsse von Moskau, Jalta und Dumbarton Oaks gegründet. Am 24. 10. 1945 (Tag der UN) trat die Charta der UN in Kraft.

Die Mitgliedschaft steht allen "friedliebenden" Staaten auf Antrag offen. Im September 2002 hatten die UN 191 Mitglieder.

Die Ziele der UNO lassen sich wie folgt darstellen: Sicherung des Weltfriedens durch Vermittlung und schiedsgerichtliche Entscheidung, Beobachtung und Untersuchung von Konflikten u. a. durch die Entsendung von UN-Streitkräften (UNO-Friedenstruppen, so genannte "Blauhelme"), durch diplomatische, wirtschaftliche und militärische Sanktionen und durch Abrüstungsmaßnahmen. Zur Schaffung der positiven Friedensbedingungen fördern die UN die Menschenrechte, schließen Diskriminierung aus und fördern die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung und Zusammenarbeit. (Knapp, 2000, S.35) Die Organisation der Vereinten Nationen wurde 2001 (gemeinsam mit ihrem Generalsekretär Kofi Annan) mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

2.2. Aufbau der Vereinten Nationen

[...]


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