Autor: Patrick Lucke
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (FB Wirtschaftsinformatik)
Tags: Standardprogramm, Generatorprogramm, Best-of-Bredd, Rechnerarchitekturen, Datenschutz, Datenintegrität, Datensicherheit, Datensicherung, TCSEC, ITSEC, CC, Bundesdatenschutzgesetz, Systemanalyse
Jahr: 2001
Seiten: 32
Note: gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 381 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-11495-0
83,5 von 100 Punkten.497 KB
Textauszug (computergeneriert)
Anwendungsprogramme, Systemanalyse und Datensicherheit
Patrick Lucke
Aufgabe 1 3
Individualsoftware 3
Vorteile: 3
Nachteile: 3
Beispiele: 4
Standardsoftware 4
Vorteile: 4
Nachteile: 5
Beispiele: 5
Generatorprogramme (Metasprachen) 6
Vorteile: 6
Nachteile: 6
Beispiele: 6
Modularisiertes Standard-Kernprogramm mit Zusatzmodulen und Entwicklungssystem 7
Vorteile: 7
Nachteile: 7
Beispiele: 8
Best-of-breed 9
Vorteile: 9
Nachteile:
Beispiele: 10
Individuelle Zusammensetzung von Standardkomponenten 10
Vorteile: 10
Nachteile: 11
Aufgabe 3 11
Datenschutz 11
Datenintegrität 11
Datensicherung 11
Datensicherheit 12
Die vier Grundbedrohungen 12
Verlust der Integrität 12
Verlust der Verbindlichkeit 12
Verlust der Verfügbarkeit 13
Verlust der Vertraulichkeit 13
Konkrete Bedrohungen 13
Konkrete Gegenmaßnahmen 14
Kriterien zur Beurteilung der Sicherheit von Informationssystemen 16
TCSEC 17
ITSEC 18
CC 20
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) 20
Aufgabe 4:Durchführung einer Systemauswahl 20
Stufe 1: Analyse und Auswertung der EDV-Ist-Situation des Unternehmens 21
Stufe 2: Erstellen eines Anforderungsprofils (Sollkonzept-Entwicklung) 22
Stufe 3: Bewertung alternativer EDV-Systeme 23
Stufe 4: Auswahl alternativer EDV-Systeme 23
Stufe 5: Einführung des ausgewählten EDV-Systems 24
Durchführung einer Konfigurationsplanung 25
Aufgabe 1
Individualsoftware
Zu Individualsoftware zählt man Programme, die für den marktnahen Bereich entwickelt worden sind. Das heißt, sie sind speziell auf die organisatorischen, personellen und marktbezogenen Gegebenheiten eines Unternehmens zugeschnitten und programmiert worden. Hiermit können dann alle eigenen Anforderungen abgedeckt werden.
Die Individualsoftware wird in der Regel von freien Mitarbeitern oder einem System- bzw. Beraterhaus in Form von Projektarbeit konzipiert und umgesetzt. Seltener sind unternehmenseigene Entwicklungsteams beteiligt. Individualsoftware wird von mittleren und großen Unternehmen zur Abbildung komplexerer betrieblicher Prozesse und zur Lösung spezieller Aufgaben eingesetzt. Bei kleineren Unternehmen ist Individualsoftware nur in sehr unternehmensspezifischen Bereichen vorhanden.
Vorteile:
Der ausschlaggebende Vorteil von Individualsoftware ist, dass die Programme auf die Bedürfnisse und betrieblichen Gegebenheiten des Unternehmens perfekt zugeschnitten sind. Denn von der Konzeption, über den Testbetrieb, bis hin zur Abnahme werden in allen Projektphasen wird auf die Wünsche des Auftraggebers eingegangen. Auf diese Weise wird die Software den betrieblichen Abläufen angepasst und nicht umgekehrt. Das Anforderungsprofil entspricht somit dem Leistungsumfang.
Nachteile:
Die Nachteile beinhalten hohe Entwicklungskosten, hohe Folgekosten bei Programmaktualisierungen und -erweiterungen sowie ggf. der generellen Abhängigkeit von Dritten (kein Support oder Weiterentwicklung bei Konkurs eines Systemhauses) und das Risiko der Offenlegung von betrieblichen Abläufen und Geheimnissen gegenüber externen Mitarbeitern. Zudem werden viele Projekte nicht erfolgreich beendet, weil bei der Definition des Projektziels in der Planungsphase grundsätzliche Designfehler unterlaufen sind, die erst im Testbetrieb festgestellt werden, oder weil sich die Anforderungen während der Projektdurchführung grundlegend geändert haben.
Beispiele:
- eine Kundenverwaltung, die auf die Besonderheiten des Unternehmens und Kundenstamms optimal angepasst ist
- Maschinensteuerung
- ein Messaging-Tool, mit dessen Hilfe Abteilungen und Teams verschlüsselt Nachrichten und Dokumente austauschen und auch im Home-Office abfragen können
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