Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Giambattista Tiepolo: Ikonologie und Ikonographie für Historiker close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Giambattista Tiepolo: Ikonologie und Ikonographie für Historiker

Essay, 2003, 10 Pages
Author: Angelika Zojer
Subject: History - Modern Times, Absolutism, Industrialization

Details

Event: Ikonologie und Ikonographie für Historikerinnen und Historiker
Institution/College: University of Vienna (Geschichte)
Tags: Giambattista, Tiepolo, Ikonologie, Ikonographie, Historiker, Ikonologie, Ikonographie, Historikerinnen, Historiker
Category: Essay
Year: 2003
Pages: 10
Grade: Sehr Gut
Language: German
Archive No.: V24674
ISBN (E-book): 978-3-638-27492-0

File size: 703 KB
Notes :
Ohne Sekundärliteratur.



Excerpt (computer-generated)

Giambattista Tiepolo:
Ikonologie und Ikonographie für Historiker

 

 


von: Angelika Zojer

William L. Barcham und Giambattista Tiepolo:

Tiepolo as a Painter of History and Mythology and as a Decorator

Folgende Abhandlung entstand im Rahmen des Kurses Ikonologie und Ikonographie für Historikerinnen und Historiker: Die Lehre von den sprechenden Bildern und die Bedeutung ihrer Lesbarkeit, welcher im Sommersemester 2003 unter der Leitung von Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Fröschl an der Universität Wien abgehalten wurde. Der Schwerpunkt des als Essay gedachten Textes liegt auf der Auseinandersetzung des Kunsthistorikers William L. Barcham mit dem einem Meister der Barockmalerei: Giambattista Tiepolo. Zugrunde liegt Barchams Abhandlung Tiepolo as a Painter of History and Mythology and as a Decorator. Barcham, als Mitarbeiter des Department of the History in New York, mag als Kunsthistoriker eine Zugangsweisen zur Malerei Tiepolos haben, die von der eines Historikers oder Geschichtsstudenten abweicht. Vor allem diese eventuelle Betrachtungsunterschiede, sowie unterschiedlich gewichtete Interpretationsformen gilt es mir herauszuarbeiten. Weiters möchte ich darauf eingehen inwiefern Tiepolo der Tradition des Cesare Ripa folgt, (und sich des Emblembuchs, der Iconologia bedient, welche erstmals 1603 veröffentlicht, in zahlreichen Neuauflagen erschien) oder ob er sich eventuelle Freiheiten erlaubt, und wie sich Tiepolos Kunst im zeitgenössischen Rahmen zu verstehen ist. Wiliam Barcham ist, wie bereits erwähnt, derzeit am Department of the History des Fashion Institute of Technology New York tätig. Sein Forschungsschwerpunkte bilden das italienische Patronat des 17. Jh., sowie die Malerei Paolo Veroneses,1 doch allein ein Blick auf die umfassende Publikationsliste zeugt von Barchams intensive Beschäftigung mit Tiepolo Werk, welche ihn sicher zu einem der ganz großen Kenner des Meisters macht: so findet man Titel wie „The Religious Paintings of Giambattista Tiepolo: Piety and Tradition in Eighteenth- Century Venice“, oder „Tiepolo (Masters of Art)“, zusätzlich mehrere kurze Abhandlungen, wie "E chi non potrebbe cantare facilmente Febo". 2

Wer aber ist nun Giambattista Tiepolo, welcher vielen kaum vom Hörensagen bekannt, dem Kunstinteressierten als bedeutender Vertreter der Barockmalerei geläufig ist? Giambattista, oder auch Giovanni Battista wurde am 05.03. 1696 als Sohn eines venezianischen Kaufmanns geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt Tiepolo bei Gregorio Lazzarini, der ihm die technischen Grundlagen des Handwerks, Kenntnisse in Mythologie, Historie und religiösen Themen sowie unterschiedlichen Stilen vermittelte. Tiepolos Frühwerk zeigt sich geprägt von den Einflüssen anderer zeitgenössischer Maler, wie der "tenebristi" Giambattista Piazetta, Federico Bencovich oder Sebastiano Ricci.

[...]


1 http://vassun.vassar.edu/~jamusacc/IAS/biblio1.htm
2 in: Giambattista Tiepolo nel Terzo Centenario della Nascita (Atti del convegno Internazionale di Studi ′Giambattista Tiepolo′), Padua, 1998, pp. 255-259.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/24674/giambattista-tiepolo-ikonologie-und-ikonographie-fuer-historiker
please wait Please wait