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Die französische Romantik

Seminararbeit, 2003, 16 Seiten
Autor: Isabelle Grob
Fach: Französisch - Literaturgeschichte, Epochen

Details

Veranstaltung: Einführung in die französische Literaturwissenschaft
Institution/Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar)
Tags: Romantik, Einführung, Literaturwissenschaft
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 16
Note: 2,5
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V24677
ISBN (E-Book): 978-3-638-27495-1
ISBN (Buch): 978-3-638-90983-9
Dateigröße: 210 KB

Zusammenfassung / Abstract

1) Definition Romantik altfranzösisch= romanz, romant oder roman, d.h. ursprünglich alle in der Volkssprache verfassten Schriften, vor allem aber die höfischen Versromane; Unter Berücksichtigung folgender Definitionsansätze lässt sich die Romantik nicht verstehen als simple Reaktion gegen die Aufklärung, als der Triumph von Gefühl und Individualität gegen Rationalismus und Vernunftglauben; sie ist auch keine ausschließlich konservative Bewegung, die ihr gesellschaftliches Ideal nostalgisch in einer verklärten Vergangenheit sucht, sondern sie entsprang einem veränderten Geschichtsbewusstsein. 1.1 Literatursoziologischer Definitionsansatz Die Umbrüche in Folge der franz. Rev. bewirken eine Rückbesinnung auf traditionelle Institutionen wie z.B. das Christentum. Soziale Orientierungslosigkeit hat zur Folge, dass die Betonung und der Ausdruck des Individuums zu einer literarischen Forderung wird. Den Autoren tritt eine in ihrem Geschmack diffus bleibende Leserschaft gegenüber. Neue künstlerische Darstellungsverfahren entwickeln sich (Feuilleton). 1.2 Poetologischer Definitionsansatz [...]


Textauszug (computergeneriert)

Die französische Romantik

 

 

von: Isabelle Grob

Gliederung

1. Definition Romantik

1.1 Literatursoziologischer Definitionsansatz
1.2 Poetologischer Definitionsansatz
1.3 Ideologiegeschichtlicher Definitionsansatz

2. Historischer Hintergrund

3. Literarische Vorbilder

3.1 Vorbilder
3.2 Impulse

4. Allgemeine konstitutive Epochenmerkmale

4.1 Eingrenzung
4.2 Die soziologischen Fronten und ihre Auswirkung auf die romantische Literatur
4.3 Cénacles:
4.4 „école de l´art pour l´art“

5. Stoffe und Motive

5.1 Ich-Kult, Subjektivität
5.2 Naturbeschreibungen
5.3 Historische Stoffe
5.4 Religion
5.5 Reisebeschreibungen
5.6 Künstlerfiguren in ihrer Problematik

6. Gattungen

6.1 Epik

6.1.1 Historischer Roman
6.1.2 Philosophischer Roman
6.1.3 Journal intime

6.2 Dramatik

6.2.1 Form
6.2.2 Stilmischung

6.3 Lyrik

7. Autoren

7.1 Victor-Marie Hugo (1802-1885)
7.2 Anne-Louise-Germaine de Staël (1766-1817)
7.3 François-René, Vicomte de Chateaubriand (1768-1848)
7.4 Alphonse-Marie-Louis de Lamartine (1790-1869)

 

 

 


1) Definition Romantik

altfranzösisch= romanz, romant oder roman, d.h. ursprünglich alle in der Volkssprache verfassten Schriften, vor allem aber die höfischen Versromane;
Unter Berücksichtigung folgender Definitionsansätze lässt sich die Romantik nicht verstehen als simple Reaktion gegen die Aufklärung, als der Triumph von Gefühl und Individualität gegen Rationalismus und Vernunftglauben; sie ist auch keine ausschließlich konservative Bewegung, die ihr gesellschaftliches Ideal nostalgisch in einer verklärten Vergangenheit sucht, sondern sie entsprang einem veränderten Geschichtsbewusstsein.

1.1 Literatursoziologischer Definitionsansatz

Die Umbrüche in Folge der franz. Rev. bewirken eine Rückbesinnung auf traditionelle Institutionen wie z.B. das Christentum. Soziale Orientierungslosigkeit hat zur Folge, dass die Betonung und der Ausdruck des Individuums zu einer literarischen Forderung wird. Den Autoren tritt eine in ihrem Geschmack diffus bleibende Leserschaft gegenüber. Neue künstlerische Darstellungsverfahren entwickeln sich (Feuilleton).

1.2 Poetologischer Definitionsansatz

[...]


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