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Planung und Herstellung eines Gegenstandes aus Kunststoff: Stempel zur Herstellung von Schiffsrümpfen/Katamaranrümpfen (im Tiefziehverfahren)

Unterrichtsentwurf, 2004, 25 Seiten
Autor: Thomas Ruf
Fach: Technik

Details

Kategorie: Unterrichtsentwurf
Jahr: 2004
Seiten: 25
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V24728
ISBN (E-Book): 978-3-638-27531-6

Dateigröße: 713 KB
Anmerkungen :
Unterrichtsentwurf zur 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen im Fach „Natur und Technik“



Textauszug (computergeneriert)

Planung und Herstellung eines Gegenstandes
aus Kunststoff: Stempel zur Herstellung von
Schiffsrümpfen/Katamaranrümpfen (im Tiefziehverfahren)

von: Thomas Ruf

 



1. Bedingungsanalyse 3

1.1 Beschreibung der Klassensituation 3
1.2 Räumlich – sachliche Voraussetzungen 4

2. Sachanalyse 5

2.1 Überlegungen zum Lerninhalt 5

3. Didaktische Überlegungen 9

3.1 Stellung des Themas im Lehrplan und in der Unterrichtseinheit 9
3.2 Verankerung im Lehrwerk 10
3.3 Die vorausgegangene Stunde 10

4. Lernziele 11

5. Methodische Analyse 12

5.1 Begründung der Methode und Alternativen 12

6. Möglicherweise auftretende Probleme 16

7. Unterrichtsskizze 17

8. Literatur 21

9. Audio-visuelle Medien 21

10. Abbildungen 22

11. Erklärung 23

12. Arbeitsblätter 24

 

 

 

 

1. Bedingungsanalyse

1.1 Beschreibung der Klassensituation

Das Bildungszentrum in XXX besteht aus Grund-, Haupt- und Realschule. Die Schüler kommen aus XXX und seinen Teilorten, somit hat die Schule ein eher kleines Einzugsgebiet. An der Realschule XXX wurden im vergangenen Schuljahr XXX Schüler unterrichtet, in diesem Schuljahr sind es XXX. Die Klasse besteht aus acht Jungen der Klasse 7X. Die Schüler sind recht arbeitswillig und begeisterungsfähig und nehmen rege am Unterricht teil. Vor allem im handwerklichen, aber auch im kognitiven Bereich ist ein Leistungsgefälle festzustellen. So sind XXX und XXX kognitiv und handwerklich den anderen Schülern etwas voraus. XXX und XXX haben des öfteren Probleme beim praktischen Arbeiten und sind sehr unselbstständig. Hier wird die Notwendigkeit einer Differenzierung im Unterricht deutlich.

Alle Schüler sind beim praktischen Arbeiten meist sehr motiviert. Wenn die Schüler sich in einer Gruppe die Arbeiten selbst aufteilen müssen, zieht sich der eine oder andere oftmals zurück. Sie haben zum Teil Schwierigkeiten in der gemeinsamen Abstimmung und gegenseitigen Unterstützung. Da die Teamfähigkeit aber auch ein Ziel in meinem Unterricht ist, müssen die Schüler lernen, gemeinsam im Team zu arbeiten. Dies gilt auch dann, wenn die Gruppen nach dem Zufallsprinzip eingeteilt werden. Beim praktischen Arbeiten sind alle Schüler sehr motiviert. Diese Freude am praktischen Tun hat den Nachteil, dass die Schüler Reflexionsphasen vergleichsweise weniger attraktiv empfinden. Ich musste die Schüler schon das ein oder andere Mal daran erinnern, dass es sich nach wie vor um eine schulische Veranstaltung handelt, in der ab und zu auch einmal nachgedacht werden muss, und nicht um eine Freizeitaktivität. Die Schüler verstehen sich untereinander recht gut, wobei es ab und zu auch zu kleinen Rangeleien vor dem Werkraum kommen kann. Während des Unterrichts kam es auch schon zu Hänseleien und verbalen Wortgefechten, die ich dann unterbinden musste. Der Beginn der Pubertät ist bei einigen Schülern zu erkennen. Dennoch sind auch Jungen in der Gruppe, die noch dem späten Schulkindalter zuzuschreiben sind.

1.2 Räumlich – sachliche Voraussetzungen

Die heutige Unterrichtsstunde liegt außerhalb des planmäßigen Technikunterrichts. Normalerweise findet der Unterricht dienstags statt. Die acht Schüler der 7X müssen sich zur fünften Stunde im Werkraum einfinden, während der Großteil der Klasse regulären Unterricht beim Klassenlehrer Herrn XXX hat. Vor der Stunde liegt die zweite große Pause. Verzögerungen am Anfang können also ausgeschlossen werden.

Die Technikraum befindet sich im Untergeschoss der Schule. 24 Arbeitsplätze werden hier durch 12 massiv gebaute Werkbänke, die jeweils mit Schraubstöcken ausgestattet sind, bereitgestellt. Es gibt einen Maschinenraum, der von Real- und Hauptschullehrern bzw. Real- und Hauptschülern gleichermaßen benutzt wird. Jeder Technikraum hat seine eigene Grundausstattung an Werkzeugen, die vom jeweiligen Lehrer selbst verwaltet werden. Werkzeugeinheiten werden in verschiedenen Schränken (Holz, Metall) im Blocksystem aufbewahrt. Das Aufräumen habe wir so organisiert, dass am Ende der Stunde jeder Schüler eine Karte zieht, auf dem seine Aufgabe steht (z.B. Kehre die Tische, stelle die Stühle auf den Tisch/ Kehre den Werkraum/ Säubere die Werkzeuge, überprüfe sie auf Vollzähligkeit und ordne sie an ihren Platz im Werkzeugschrank/...). Erst wenn er die Arbeit erledigt hat, gibt er mir die Karte zurück. So habe ich die Möglichkeit, den Schüler gegebenenfalls zu einer gründlicheren Reinigung zu ermahnen.

[...]


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