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Regelungsinhalt des Deutschen Corporate Governance Kodex

Studienarbeit, 2003, 38 Seiten
Autor: Jens Göker
Fach: Wirtschaft - BWL - Allgemeines

Details

Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 38
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V24754
ISBN (E-Book): 978-3-638-27550-7
ISBN (Buch): 978-3-638-67665-6
Dateigröße: 238 KB

Zusammenfassung / Abstract

Der Anglizismus „Corporate Governance“ begegnet Lesern des Wirtschaftsteils von Tageszeitungen sowie Kapitalanlagemagazinen im deutschsprachigen Raum immer häufiger. Dies ist eine für den in Kapitalgesellschaften engagierten Investor bedeutende Entwicklung. Noch bedeutender ist diese Entwicklung jedoch für die handelnden Personen an der Spitze der deutschen Kapitalgesellschaften. So ist zu lesen, dass die mit der Corporate Governance verknüpften Fragen „auf der Agenda der wichtigsten Managementthemen weit oben“ stehen. Ein Produkt dieser Diskussion über die Corporate Governance ist der Deutsche Corporate Governance Kodex (im Folgenden abgekürzt: DCGK). Dieser ist jedoch in seinen Einzelheiten noch nicht jedermann bekannt. Das Ziel dieser Studienarbeit ist daher, den Regelungsinhalt des DCGK erläuternd darzustellen. Im ersten Teil der Arbeit werden der Begriff und die Bedeutung der Corporate Governance erläutert, zudem wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte der Corporate Governance bis hin zum DCGK gegeben. Im anschließenden Kapitel werden dann die im Kodex enthaltenen Regelungen erläutert, wobei der Aufbau des DCGK zur besseren Orientierung des Lesers als Vorlage diente. Zum Abschluss werden weitere Gestaltungsmöglichkeiten für das deutsche Corporate Governance-System aufgezeigt, bevor das Erreichte kritisch bewertet wird. Die rechtlichen Grundlagen über die Organe von Kapitalgesellschaften werden als dem Leser bekannt vorausgesetzt, ebenso die Regelungen zur Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Für den Fall, dass diesbezüglich Informationsbedarf besteht, wird auf Grundlagenwerke der Betriebswirtschaftslehre verwiesen.


Textauszug (computergeneriert)

Regelungsinhalt des Deutschen
Corporate Governance Kodex

von: Jens Gökerr

 


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG 1

2 CORPORATE GOVERNANCE 2

2.1 Begriffsbestimmung  2
2.2 Bedeutung der Corporate Governance  3
2.3 Die Entwicklung der Corporate Governance  5
2.4 Die Entstehung des Deutschen Corporate Governance Kodex 6
2.5 Gesetzliche Grundlage des Kodex 8

3 BESTIMMUNGEN DES DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX 9

3.1 Präambel 9
3.2 Aktionäre und Hauptversammlung  10
3.3 Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat  11
3.4 Vorstand  13
3.5 Aufsichtsrat  16
3.6 Transparenz  19
3.7 Rechnungslegung und Abschlussprüfung  20

4 WEITERENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN DES KODEX 21

5 SCHLUSSBETRACHTUNG 22

ANHANG 24

LITERATURVERZEICHNIS 34

 


 

 

 

1 Einleitung

Der Anglizismus „Corporate Governance“ begegnet Lesern des Wirtschaftsteils von Tageszeitungen sowie Kapitalanlagemagazinen im deutschsprachigen Raum immer häufiger. Dies ist eine für den in Kapitalgesellschaften engagierten Investor bedeutende Entwicklung. Noch bedeutender ist diese Entwicklung jedoch für die handelnden Personen an der Spitze der deutschen Kapitalgesellschaften. So ist zu lesen, dass die mit der Corporate Governance verknüpften Fragen „auf der Agenda der wichtigsten Managementthemen weit oben“ stehen.1

Ein Produkt dieser Diskussion über die Corporate Governance ist der Deutsche Corporate Governance Kodex (im Folgenden abgekürzt: DCGK). Dieser ist jedoch in seinen Einzelheiten noch nicht jedermann bekannt. Das Ziel dieser Studienarbeit ist daher, den Regelungsinhalt des DCGK erläuternd darzustellen. Im ersten Teil der Arbeit werden der Begriff und die Bedeutung der Corporate Governance erläutert, zudem wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte der Corporate Governance bis hin zum DCGK gegeben. Im anschließenden Kapitel werden dann die im Kodex enthaltenen Regelungen erläutert, wobei der Aufbau des DCGK zur besseren Orientierung des Lesers als Vorlage diente. Zum Abschluss werden weitere Gestaltungsmöglichkeiten für das deutsche Corporate Governance-System aufgezeigt, bevor das Erreichte kritisch bewertet wird.

Die rechtlichen Grundlagen über die Organe von Kapitalgesellschaften werden als dem Leser bekannt vorausgesetzt, ebenso die Regelungen zur Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Für den Fall, dass diesbezüglich Informationsbedarf besteht, wird auf Grundlagenwerke der Betriebswirtschaftslehre verwiesen.2

2 Corporate Governance

2.1 Begriffsbestimmung

Was steckt hinter dem Anglizismus Corporate Governance? Das Adjektiv Corporate deutet auf die „Corporation“ hin, also die Kapitalgesellschaft3. Es bleibt die Frage, wofür genau Governance steht. „Governance has now the dignity of archaism, its work being done, except in rhetorical or solemn contexts, by government & control“4. Der Begriff „Governance“ wird also, bis auf wenige Ausnahmen, im allgemeinen Sprachgebrauch nicht mehr verwendet, man spricht heutzutage von Leitung und Kontrolle. Insofern lässt sich Corporate Governance als Leitung und Kontrolle einer Kapitalgesellschaft verstehen. Es gibt zwei unterschiedliche Begriffsfassungen der Corporate Governance. Dabei geht es um die Frage, für wen Corporate Governance von Nutzen ist. Eng betrachtet wird darunter die „Kontrolle und Steuerung der angestellten Manager durch die diese beauftragenden Anteilseigner“5 verstanden. Hier geht es nur um die Aufgabe, die Anteilseigner vor einer Übervorteilung durch die angestellten Manager eines Unternehmens zu schützen6.

[...]


1 Franz, K. P. (2000), S. 43

2 Z. B. Wöhe, G. (2000), S. 112 ff. und S. 279 ff.

3 Langenscheidt (1990), S. 141

4 Nicholson, M. (1957), S. 134

5 Nippa, M. (2002), S. 4

6 Vgl. Witt, P. (2002), S. 41
 


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