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Aby Warburg - Italienische Kunst und internationale Astrologie im Palazzo Schifanoja zu Ferrara

Scholary Paper (Seminar), 2003, 19 Pages
Author: Nanni Harbordt
Subject: Art - Art Theory, General

Details

Event: Einführung in die Methoden der Kunstgeschichte
Institution/College: Free University of Berlin (Kunsthistorisches Institut)
Tags: Warburg, Italienische, Kunst, Astrologie, Palazzo, Schifanoja, Ferrara, Einführung, Methoden, Kunstgeschichte
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 19
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V24804
ISBN (E-book): 978-3-638-27588-0
ISBN (Book): 978-3-638-76004-1
File size: 673 KB

Abstract

Aby Warburg war einer der interessantesten und einflussreichsten Geisteswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Folgendes Zitat von ihm dürfte am besten seine Ansichten über eine gute Forschung an einem Kunstwerk ausdrücken: „Der liebe Gott steckt im Detail.“ Schon Jacob Burckhardt (1818 – 1897) beschäftigte sich ausgiebig mit der italienischen Renaissance, wobei Raffael für ihn den Höhepunkt der Kunstgeschichte bildete. Durch seinen lebendigen Umgang mit der Kunst, sowie auch durch seine allgemeinverständlichen Vorlesungen erlangte er ein großes Ansehen. Burckhardt brachte als Erster die Kulturgeschichte in die Kunstgeschichte mit ein. Aby Warburg bewunderte ihn und knüpfte an seine Forschungen an. Vergleicht man beide aber miteinander, so kann man feststellen, dass Warburgs Untersuchungen bedeutend umfangreicher sind und die von Burckhardt weit übertreffen. Aby Warburg leitete mit seiner Arbeit eine neue Epoche der Bildüberlieferungen ein. Bei seinen Ausarbeitungen hatte er sich immer das Staunen bewahren können und trug auch seine Ansichten mit solcher Leidenschaft vor, dass sein Publikum stets aufhorchte. Besonders erreichte Warburg dies bei seinem Vortrag über den Palazzo Schifanoja auf einem Kongress 1912 in Rom. Der Vortrag wurde zum Höhepunkt der Tagung, aber auch der seines öffentlichen Schaffens.


Excerpt (computer-generated)

A.Warburg - Italienische Kunst und internationale
Astrologie im Palazzo Schifanoja zu Ferrara

 


von: Nanni Harbordt

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort  2

2. Biographie  2

3. Aby Warburg und der Sternglaube 4

4. Die Fresken des Palazzo Schifanoja zu Ferrara  5

4.1 Die Transformation des ersten Dekan im März 6
4.2 Wege der Überlieferung 7
4.3 Das März – und Aprilfresko des Palazzo Schifanofa  10

5. Der Übergang von der Frührenaissance zur Hochrenaissance  12

6. Darstellungen seiner Untersuchungen 13

7. Warburgs Stellung in der Kunstgeschichte  15

8. Schlussbemerkung 15

9. Literaturnachweis 17

Abbildungen 18

 


 

 

1. Vorwort

In meiner Hausarbeit über Aby Warburg versuche ich, nach einer biographischen Grundlage, mich mit seiner Untersuchung an den Fresken des Palazzo Schifanoja auseinanderzusetzen und den Einflüssen der Antike auf die Frührenaissance. Zunächst möchte ich sagen, das Aby Warburg einer der interessantesten und einflussreichsten Geisteswissenschaftler des 20. Jahrhunderts war. Folgendes Zitat von ihm dürfte am besten seine Ansichten über eine gute Forschung an einem Kunstwerk ausdrücken: „Der liebe Gott steckt im Detail.“1 In der Ausarbeitung versuche ich diese Ansicht so gut wie möglich darzustellen. Schon Jacob Burckhardt (1818 – 1897) beschäftigte sich ausgiebig mit der italienischen Renaissance, wobei Raffael für ihn den Höhepunkt der Kunstgeschichte bildete. Durch seinen lebendigen Umgang mit der Kunst, sowie auch durch seine allgemeinverständlichen Vorlesungen erlangte er ein großes Ansehen. Burckhardt brachte als Erster die Kulturgeschichte in die Kunstgeschichte mit ein. Aby Warburg bewunderte ihn und knüpfte an seine Forschungen an. Vergleicht man beide aber miteinander, so kann man feststellen, dass Warburgs Untersuchungen bedeutend umfangreicher sind und die von Burckhardt weit übertreffen. 2 Aby Warburg leitete mit seiner Arbeit eine neue Epoche der Bildüberlieferungen ein. Bei seinen Ausarbeitungen hatte er sich immer das Staunen bewahren können und trug auch seine Ansichten mit solcher Leidenschaft vor, dass sein Publikum stets aufhorchte. Besonders erreichte Warburg dies bei seinem Vortrag über den Palazzo Schifanoja auf einem Kongress 1912 in Rom. Der Vortrag wurde zum Höhepunkt der Tagung, aber auch der seines öffentlichen Schaffens.3 Um den Wissenschaftler Aby Warburg etwas näher zu bringen und vielleicht auch besser zu verstehen, gehe ich nun auf seine Biographie ein.

2. Biographie

[...]


1 Zitiert nach: Wuttke, 1978, Seite 41
2vgl. Naber, 1993, Seite 12
3vgl. Gombrich, 1984, Seite 254, 412


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