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Der Sprachwandel in der deutschen Sprache und die Bedeutung für den Deutschunterricht an ausgewählten Beispielen

Scholary Paper (Seminar), 2004, 14 Pages
Author: Matthias Widner
Subject: German Studies - Didactics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 14
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V24805
ISBN (E-book): 978-3-638-27589-7
ISBN (Book): 978-3-638-81979-4
File size: 188 KB
Notes :
In dieser Hausarbeit soll der Sprachwandel des Deutschen kurz umrissen werden, um eine fachliche Grundlage für die zwei beigefügten Unterrichtsstunden für die SEK II zu erhalten.


Abstract

Eine globalisierte Welt erfordert gewisse Kompetenzen. Ohne Zweifel ist die EDV-Kenntnis eine von jenen Kenntnissen, ohne die zukünftige Generationen nicht mehr auskommen werden. Doch im Zuge dieser „Computerisierung“ – das Wort alleine ist schon ein Unikum – kommt es immer mehr zur Übernahme angloamerikanischer Ausdrücke in unsere Alltagswelt. Und auch hier merkt man dies nirgends stärker als in der nächsten Generation: den Schülern von heute. Doch welchen Konflikt bringt diese „Amerikanisierung“ für den Spracherwerb, für das Verständnis, aus dessen differenzierten Wurzeln die heutige Sprache entstanden ist und damit für die Sensibilisierung der Jugend für neue Wortkreationen, auch wenn Sie schon in den Duden aufgenommen wurden, wie beispielsweise das Wort „downloaden“. All diese Fragen sollen in dieser Arbeit nicht beantwortet, sondern angerissen werden. So wie in den ersten Kapiteln die sprachgeschichtlichen Grundlagen, die schon eben erwähnte Verschiebung des Schülerwortschatzes und ein Beispiel des Wortbedeutungswechsels anschneidend charakterisiert werden, so soll es die Aufgabe dieser Arbeit, einschließlich eines Unterrichtsbeispiels, sein, Denkanstöße für die Problematik des lexikalischen Wortwandels vergleichend in der Vergangenheit und der Gegenwart im Kontext der Gesellschaft zu liefern.


Excerpt (computer-generated)

Der Sprachwandel in der deutschen Sprache
und die Bedeutung für den Deutschunterricht an ausgewählten Beispielen

 




von: Matthias Widner

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Sprachgeschichtliche Grundlagen 2

3. Verschiebung des Schülerwortschatzes aufgrund moderne Medienkompetenz 4

4. Akute Wortbedeutungswandel am Beispiel von „abwickeln“ 6

5. Unterrichtsbeispiel 8

5.1. Unterrichtsstunde 1 – Sprachentwicklung bis ins 19. Jahrhundert 8
5.2. Unterrichtsstunde 2 – Sprachentwicklung von Duden zu „downloaden“ 9

6. Schlusswort 10

7. Literatur 11

7.1. Primärliteratur 11
7.2. Sekundärliteratur 11

8. Unterrichtsanhang 11

 




1. Einleitung

Eine globalisierte Welt erfordert gewisse Kompetenzen. Ohne Zweifel ist die EDV-Kenntnis eine von jenen Kenntnissen, ohne die zukünftige Generationen nicht mehr auskommen werden. Doch im Zuge dieser „Computerisierung“ – das Wort alleine ist schon ein Unikum – kommt es immer mehr zur Übernahme angloamerikanischer Ausdrücke in unsere Alltagswelt. Und auch hier merkt man dies nirgends stärker als in der nächsten Generation: den Schülern von heute. Doch welchen Konflikt bringt diese „Amerikanisierung“ für den Spracherwerb, für das Verständnis, aus welchen differenzierten Wurzeln die heutige Sprache entstanden ist und damit für die Sensibilisierung der Jugend für neue Wortkreationen, auch wenn Sie schon in den Duden aufgenommen wurden, wie beispielsweise das Wort „Downloaden“. All diese Fragen sollen in dieser Arbeit nicht beantwortet, sondern angerissen werden. So wie in den nächsten Kapiteln die sprachgeschichtlichen Grundlagen, die schon eben erwähnte Verschiebung des Schülerwortschatzes und ein Beispiel des Wortbedeutungswechsels anschneidend charakterisiert werden, so soll es die Aufgabe dieser Arbeit, einschließlich eines Unterrichtsbeispiels, sein, Denkanstöße für die Problematik des lexikalischen Wortwandels in der Vergangenheit und der Gegenwart (im Vergleich) im Kontext der Gesellschaft zu liefern.

2. Sprachgeschichtliche Grundlagen

Die Sprache ist kein starres Gebilde aus grammatischen und semantischen Kodes. Auch wenn es vielen Menschen nicht so scheint, so unterliegt sie in einigen historischen Abständen einem fließenden Sprachwandel, der außerhalb von Bewertungen, wie richtig oder falsch liegt.
Der Anfang ist relativ schwer zu datieren. Eine Möglichkeit wäre das deutsch-lateinische Synonymlexikon mit dem Namen „Abrogans“ aus dem Jahre 750 von Bischof Arbeo aus dem bayerischen Freising. Die Zeichensetzung dieses Althochdeutschen war dem heutigen Neuhochdeutschen sehr differenziert. Angefangen von verschiedenen Schreibweisen für ein und dasselbe Schriftzeichen, über unbekannte Schriftzeichen, wie die Virgel (von virgula – Zweiglein) bis hin zu einem kompletten Schrägstrich als Kommavorgänger.
Bei der Literatur haben wir schon im 13. Jahrhundert mit dem Mittelhochdeutschen einen Höhepunkt erreicht. In mittelhochdeutscher Schrift hinterlegt beispielsweise der Dichter Walther von der Vogelweide mehrere Gedichte, bei denen bis auf die Satzanfänge alle Wörter klein geschrieben werden – ein typisches Merkmal für das Mittelhochdeutsche. Daneben findet sich eine Reihe religiöser Texte, höfische Literatur u. a. in Prosaform und 1235 das erste Reichsgesetz in deutscher Sprache

[...]


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