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Diploma Thesis, 2004, 126 Pages
Author: Manfred Wiesinger
Subject: Information Management
Details
Tags: Einsatz, Content, Management, Systemen, Kleinst-, Kleinunternehmen, Dienstleistungsbereich, Vergleich, Open, Source-, Lösungen
Year: 2004
Pages: 126
Grade: Sehr Gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-27606-1
File size: 1297 KB
E-Business erhält nach den großen Konzernen nun auch bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen stetig höheren Stellenwert. Viele Firmen erkennen das Potential, welches in Internetpräsenzen steckt. Marktvorteile werden jedoch nur dann erzielt, wenn Unternehmen ihre Inhalte regelmäßig aktualisieren. Diese Tätigkeiten werden durch den Einsatz von Web Content Management Systemen (WCMS) vereinfacht.
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Excerpt (computer-generated)
DIPLOMARBEIT
Der Einsatz von
Web Content Management Systemen
bei Kleinst- und Kleinunternehmen
im Dienstleistungssektor
Ein Vergleich von Open Source- und
kommerziellen Lösungen
TECHNIKUM WIEN
Studiengang Elektronische Informationsdienste
Ausgeführt von:
Manfred Michael Wiesinger
2004
„Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eins vermissen:
dein Wandern zum Ziel“
Marie von Ebner-Eschenbach
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung ... 6
1.1 Danksagung ... 6
1.2 Wissenschaftliche Vorgehensweisen und Fragestellungen ... 7
1.3 Problemstellung ... 8
1.4 Zusammenfassung ... 11
1.5 Abstract ... 12
1.6 Begriffserklärung ... 13
1.6.1 Was sind „Kleine und Mittlere Unternehmen“? ... 13
1.6.2 Was ist „Content“? ... 14
1.6.3 Was ist „Content Management“? ... 15
1.6.4 Was ist ein „Web Content Management System“? ... 15
1.6.5 Grundlagen von Web Content Management Systemen ... 16
1.6.6 Wozu Web Content Management Systeme? ... 18
2 Content-Management bei Kleinstunternehmen ... 22
2.1 „Content“ und „Assets“ ... 22
2.2 Typen von Informationen und Änderungsfrequenzen ... 25
2.2.1 Statische Informationen ... 25
2.2.2 Dynamische Informationen ... 27
2.2.3 Semidynamische Informationen ... 28
2.2.4 Beispiele aus der Praxis ... 30
2.3 Content-Quellen ... 31
2.3.1 Interne Content-Quellen ... 31
2.3.2 Externe Content-Quellen ... 33
2.4 Metadaten ... 36
2.5 Web Content Management für Kleinstunternehmen ... 37
2.6 Newsletter für Kleinstunternehmen ... 38
2.7 Conclusio, oder: „WCMS – das Gelbe vom Ei?“ ... 40
3 Web Content Management Systeme ... 43
3.1 Der Zweck von Web Content Management Systemen ... 43
3.1.1 Optimierung des Publishingprozesses ... 43
3.1.2 Effizientes Informationsmanagement ... 46
3.1.3 Wertschöpfung und Kostensenkung ... 48
3.2 Techniken für WCMS ... 49
3.2.1 Skriptsprachen ... 49
3.2.2 XML, Extensible Markup Language ... 52
3.2.3 XHTML, Extensible Hypertext Markup Language ... 53
3.2.4 CSS, Cascading Style Sheets ... 54
3.2.5 MySQL, My Structured Query Language ... 54
3.2.6 Zope, Z Object Publishing Environment ... 55
3.3 Arten von WCMS-Lösungen ... 55
3.3.1 Die WCMS-Feature-Matrix von Jörg Dennis Krüger ... 56
3.3.2 Klassifizierung von WCMS ... 57
3.4 Lizenzformen ... 60
3.4.1 Open Source ... 61
3.4.2 Kommerzielle Lösungen ... 65
4 Open Source Lösungen ... 70
4.1 Einleitung ... 70
4.2 TYPO3 ... 70
4.2.1 Einleitung ... 70
4.2.2 Technik ... 71
4.2.3 Funktionsumfang ... 72
4.2.4 Erweiterbarkeit ... 76
4.2.5 Zielgruppe ... 79
4.2.6 Vorteile von TYPO3 ... 79
4.2.7 Nachteile von TYPO3 ... 81
4.2.8 Referenzen ... 82
4.3 Contenido ... 83
5 Kommerzielle Lösungen ... 87
5.1 Einleitung ... 87
5.2 webEdition ... 88
5.2.1 Einleitung ... 88
5.2.2 Technik ... 88
5.2.3 Funktionsumfang ... 89
5.2.4 Erweiterbarkeit ... 91
5.2.5 Zielgruppe ... 93
5.2.6 Vorteile von webEdition ... 94
5.2.7 Nachteile von webEdition ... 95
5.2.8 Referenzen ... 97
5.3 Weblication ... 97
6 Die Bedeutung von WCMS für Kleinst- und Kleinunternehmen ... 101
6.1 Die Kriterien bei der Auswahl des „richtigen“ WCMS ... 101
6.2 Wirtschaftliche Aspekte ... 105
6.2.1 Praxisbeispiel ... 106
6.3 Operative Aspekte und Change Management ... 107
6.3.1 Warum scheitern WCMS-Projekte? ... 107
6.3.2 Die sieben Todsünden einer WCMS-Implementierung ... 109
7 Umfrage ... 112
7.1 Einleitung ... 112
7.2 Fragenkatalog ... 112
7.3 Ergebnisse ... 113
8 Conclusio ... 118
9 Verzeichnisse ... 120
9.1 Abkürzungsverzeichnis ... 120
9.2 Abbildungsverzeichnis ... 123
9.3 Tabellenverzeichnis ... 124
9.4 Literaturverzeichnis ... 125
9.4.1 Bücher ... 125
9.4.2 Internet ... 125
1 EINLEITUNG
1.1 DANKSAGUNG
[in Downloaddatei enthalten]
1.2 WISSENSCHAFTLICHE VORGEHENSWEISEN UND FRAGESTELLUNGEN
Im Zuge meines Studiums wurden mir verschiedene Bereiche des Informationsmanagements, oder der Elektronischen Informationsdienste generell, näher vorgestellt. Der Bereich Web Content Management hat mich davon am Meisten interessiert.
So beschloss ich, mein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren und fand in der Internetagentur e-flow ein ausgezeichnetes Betätigungsfeld. Ich konnte diesen Bereich des E-Business nun nicht nur in der Theorie, sondern nun auch in der Praxis kennen lernen – dass dieser meine Diplomarbeit beherrschen wird war mir sehr bald klar. Bisher war E-Business zum Großteil ein Betätigungsfeld von größeren Unternehmen, doch auch KMU finden stetig mehr Interesse daran. Da eflow Internetlösungen speziell für kleine und mittlere Unternehmen umsetzt, konnte ich sehr genau die Anforderungen, die diese Betriebe an E-Business- Lösungen stellen, erfahren.
Neben den Erfahrungen, welche ich während des Praktikums ansammeln konnte, bildeten qualitative Inhaltsanalysen in einschlägiger Fachliteratur sowie umfangreiche Recherchen auf diversen Websites, allen voran www.contentmanager.de und die Webseiten der erwähnten WCMS-Lösungen, die Grundlage für meine Arbeit.
Um einen Praxisbezug der theoretischen Betrachtungen herstellen zu können, wählte ich als Methode die Umfrage mit anschließender quantitativer Analyse – eine telefonische Umfrage unter Kleinst- und Kleinunternehmen aus dem Dienstleistungssektor.
1.3 PROBLEMSTELLUNG
„Täglich werden mehr Geschäfte über das Web abgewickelt. Wie viele aber genau, vermag keiner zu sagen. Selbst wenn es jemand für einen bestimmten Augenblick sagen könnte, wäre es bereits im nächsten überholt.“1
So beschreibt Daniel Amor, der Autor der Buches „Die E-Business-(R)Evolution“ die Problematik um die Erhebung von Statistiken über das E-Business. Nimmt man aber konkrete, zu fixen Zeitpunkten messbare Werte als Quelle, so ist es zumindest teilweise möglich, die Entwicklung des Internets und damit des EBusiness zu bestimmen. Einer dieser Werte ist die Anzahl der Hosts, also der Domains im Internet. Diese wird regelmäßig über die internationale Auswertung des Domain Name System (DNS) statistisch erhoben welche das Internet Systems Consortium (ISC) durchführt. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren.
Tabelle 1: Entwicklung der Anzahl der Internethosts von 1994 bis 20042
[in Downloaddatei enthalten]
Auf Österreich entfallen, wenn man die Domains „.at“, „.co.at“ und „.or.at“ zusammenzählt, 327.042 Hosts3, das sind etwa 0,14% aller Hosts weltweit (Stand: 24.03.2004). Die grafische Darstellung dieser Entwicklung zeigt einen stetigen und steilen Anstieg.
Abbildung 1: Entwicklung der Anzahl der Internethosts von 1994 bis 20044
[in Downloaddatei enthalten]
Aus dieser Statistik wird deutlich, dass E-Business in der heutigen Zeit einen zunehmend höheren Stellenwert hat. Laut einer Studie der Statistik Austria5 hatten im Jänner 2003 62,6% der Unternehmen in der Größenklasse von zehn bis 49 Angestellten eine Website. Sei es als Geschäftsfeld, oder „nur“ als Visitenkarte des Unternehmens. Diese Zahl wird auch in den kommenden Jahren stetig wachsen, bis heute ist kein Ende in Sicht.
Wie aus diesen Zahlen zu sehen ist, werden die Websites immer zahlreicher. Bei diesem Konkurrenzdruck ist es nun notwendig, die eigene Internetpräsenz aktuell und informativ zu halten. Schon bei geringem Umfang und längeren Aktualisierungszyklen wird die Wartung der Website aufwändig und verlangt einerseits nach hohen Ausgaben, andererseits nach speziellem Know-how und Arbeitszeit.
Web Content Management Systeme (WCMS) können hier einiges an Arbeit und Aufwand abnehmen, indem sie viele Tätigkeiten automatisieren und somit vereinfachen. Auch der Markt an WCMS-Lösungen wird immer breiter. Die Liste reicht von kostenlosen „Homepage-Baukästen“ bis hin zu teuren Cross-Media- Publishing fähigen Content Management Systemen jenseits der 10.000 Euro- Marke.
Im alltäglichen Leben lautet eine gängige Weisheit: „Was nichts kostet ist nichts wert“ – Doch trifft diese Aussage auch auf den WCMS-Markt, speziell auf kostenfreie Open Source Produkte zu?
Nicht nur das Spektrum an WCMS-Lösungen ist breit gefächert, sondern auch der Funktionsumfang. Manche kostenfreien Open Source Produkte übersteigen die Funktionsliste kostenpflichtiger WCMS bei weitem.
Diese Arbeit soll die möglichen Entscheidungskriterien und Beweggründe für Kleinst- und Kleinunternehmen bei der Wahl eines Web Content Management Systems beleuchten und den zwei Fragen nachgehen: „Sind Open Source Lösungen wirklich ‚günstiger’?“ und „Sind Lizenz-Lösungen wirklich ‚teurer’?“. Denn bei der Wahl darf nicht nur auf den Preis des Produkts geachtet werden - ein wichtiges Augenmerk ist auch auf die nötige Einarbeitungszeit, die Erweiterbarkeit, den Funktionsumfang und die Kompatibilität mit der übrigen IT-Infrastruktur zu legen. Wird darauf nicht geachtet, können weitere Folgekosten entstehen, die das jeweils andere Produkt möglicherweise nicht nach sich gezogen hätte. Die Kriterien bei der Wahl des WCMS müssen also den Bedürfnissen des Unternehmens und der Website angepasst werden.
[....]
1 Amor, Daniel: Die E-Business-(R)Evolution/Das umfassende Executive-Briefing, Bonn, 2001, S.46
2 URL: http://www.isc.org/ops/ds [24.03.2004] Anmerkung am Rande: Im Jahr 1981 wurden 213 Hosts von dieser Statistik erfasst Quelle: URL: http://www.isc.org/ops/ds/host-count-history.php [24.03.2004]
3 URL: http://www.nic.at/de/news/stats/st_statistiken.asp [24.03.2004]
4 URL: http://www.isc.org/ops/ds [24.03.2004]
5 URL: ftp://www.statistik.at/pub/neuerscheinungen/ecommerce_web.pdf [03.05.2004]
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03.06.2004 22:29:00
Diese Arbeit verschafft einen ausgezeichneten Überblick über Web Content Management Systeme - speziell bei Kleinen und Mittleren Unternehmen! Sehr zu empfehlen! Dr. Empan