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Skillmanagement - Wie bildet man Kompetenzen in Unternehmen ab?

Scholary Paper (Seminar), 2004, 29 Pages
Author: Marco Güldenring
Subject: Information Management

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 29
Grade: 1,4
Language: German
Archive No.: V24920
ISBN (E-book): 978-3-638-27682-5
ISBN (Book): 978-3-638-64850-9
File size: 349 KB

Abstract

Wie erfolgreich ein Unternehmen am Markt ist hängt heute im wesentlichen davon ab, wie schnell und flexibel eine Organisation auf die Bewegungen am Markt reagieren kann. Dabei ist es besonders wichtig, die im Unternehmen befindlichen Kompetenzen zu erkennen, sie richtig einzusetzen und entsprechend dem Portfolio des Unternehmens weiterzuentwickeln. Diese Broschüre setzt sich kritisch mit der Struktur, Zielsetzung und dem Einsatz von Skill-Management-Systemen auseinander. Grundlegende Definitionen und Erläuterungen geben einen Einblick in den Themenkomplex Skill-Management. Dabei wird der praxisnahe Umgang mit der Thematik stark berücksichtigt. Dadurch werden Impulse für die Umsetzung von Skill-Management in die Praxis gegeben. Abschließend werden die Perspektiven des Skill-Managements erörtert.


Excerpt (computer-generated)

Skillmanagement –
Wie bildet man Kompetenzen in Unternehmen ab?

von: Marco Güldenring

 

1. Bedeutung des Skill-Managements 3
1.1 Wissensmanagement 3
1.2 Abgrenzung des Skill-Managements 4

2. Definition von Skills 5
2.1 Einteilung von Skills 6
2.1.1 Organisatorische Größen 7
2.1.2 Qualifikationen 8
2.1.2.1 Fachkompetenz 9
2.1.2.2 Methodische Kompetenz 9
2.1.3 Erfahrungen 11
2.2 Einstufung von Skills 13

3. Ziele des Skillmanagements 15
3.1 Teambildung 15
3.2 Wissenstransfer 18
3.3 Kompetenzentwicklungsplanung 19

4. Erfassung von Skills 21
4.1 Analyse bereits abgebildeter Skills 22
4.2 Ansätze zur Erfassung von Skills 22

5. Perspektiven des Skill-Managements 25

6. Literatur 26

7. Online-Quellen 28

8. Abbildungen 29

 

 

1. Bedeutung des Skillmanagements

„Im Zeitalter des Wissens und der Kopfarbeit wird der klassische Handarbeiter aus der industriellen Ära von Wissensarbeitern abgelöst, die nicht nur arbeiten, sondern auch lernen, Wissen schaffen und dieses Wissen auf ihre Arbeit anwenden müssen“1 Jim Botkin, einer der weltweit führenden Wissensberater, bringt in diesem Satz zur Geltung, was viele Unternehmen erst langsam erkennen. In ihren Fabrikhallen, Laboren und Büros arbeiten keine starren Maschinen sondern potentielle Wissensarbeiter. Diese Erkenntnis gewinnt in der heutigen globalisierten Welt immer mehr an Bedeutung. Sich ständig wandelnde Prozesse im Unternehmen, große internationale Projekte und ein hoher Grad an geforderter Flexibilität verpflichten zu einer höheren Transparenz der Kompetenzen im Unternehmen.

Doch wie ist es möglich einen Überblick über verdeckte Kompetenzen in einem Unternehmen zu erlangen? Wie kann man das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter in greifbare Informationen umwandeln um sie auffindbar werden zu lassen? Eine Antwort darauf sollen Skill-Management-Systeme bringen.

1.1 Wissensmanagement

„Wissensmanagement (englisch Knowledge Management) bezeichnet eine Richtung der aktuellen Managementlehre, die darauf abzielt, in Organisationen vorhandenes Wissen zur Erreichung der Unternehmensziele optimal einzusetzen und zu entwickeln. In weiten Teilen entspricht Wissensmanagement der traditionellen Dokumentation.“ 2

Im Bereich des Wissensmanagements geht es somit überwiegend um die Dokumentation von Wissen. Das bedeutet, man versucht Wissen zu explizieren und somit abrufbar zu machen. Intention ist dabei, die Ressource Wissen so effektiv zu nutzen, dass es für die Unternehmung einen möglichst hohen Wertschöpfungsaspekt darstellt.

Zusammenfassend hat Wissensmanagement folgende Aufgaben:

  • Erkennung: Auffinden und Strukturierung von Wissen
  • Speicherung: Speicherung des Wissens auf Medien, welche dann genutzt werden können
  • Bewertung: Die Qualität und der Nutzen von Wissen muss bestimmt werden
  • Verteilung: Der Zugang zum Wissen muss geschaffen werden

Der Begriff des Wissensmanagements ist als sehr komplex anzusehen. Viele unterschiedliche Modelle erfordern eine genaue Betrachtung der Anforderungen im Unternehmen. Somit ist Wissensmanagement immer individuell auf das Unternehmensprofil abzustimmen.

1.2 Abgrenzung des Skillmanagement

Der Begriff des Skillmanagements muss als ein Teil des Wissensmanagements im Unternehmen betrachtet werden. Wesentlicher Unterschied zum eigentlichen Wissensmanagement ist die nicht stattfindende Umwandlung von implizitem in explizites Wissen. Das heißt, es entsteht keine Wertschöpfung durch eine Transformation von Wissen, sondern durch eine Bündelung und Speicherung von Informationen über vorhandenes Wissen. Man spricht hier von einem Management des impliziten Wissens der Mitarbeiter, wobei implizites Wissen jenen Teil des Wissens darstellt, der nicht vollständig in Worten ausgedrückt wird oder ausgedrückt werden kann. Es umfasst Wissen und Können. 3

Zentraler Bestandteil des Skill-Management sind also Kenntnisse (nachfolgend als Skills bezeichnet) der Wissensarbeiter. Eine grobe Aufschlüsselung des Begriffs 

Kenntnisse findet man in folgender Abbildung:

[...]


1 Vorsprung durch Wissen, Botkin, 1999

2 http://www.net-lexikon.de/Wissensmanagement.html

3 Könnerschaft und implizites Wissen, Georg Hans Neuweg, 1999


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