Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Schwule Zeitschriften auf dem deutschen Pressemarkt: Thematisch und inhaltlich v... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Schwule Zeitschriften auf dem deutschen Pressemarkt: Thematisch und inhaltlich vergleichbar zu Lifestyle-Formaten mit heterosexueller Zielgruppe?

Diploma Thesis, 2003, 65 Pages
Author: Maik Merkel
Subject: Communications: Media Economics, Media Management

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2003
Pages: 65
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V24923
ISBN (E-book): 978-3-638-27685-6
ISBN (Book): 978-3-638-67975-6
File size: 491 KB

Abstract

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, aufzuzeigen, welche grundlegenden Eigenschaften heutige Lifestylemagazine auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt zu erfüllen haben und ob man schwule Zeitschriften jener Gattung aufgrund dieser Analyse zu den Lifestylezeitschriften zählen kann, so wie diverse Magazine im Ausland, die diesen Charakter besitzen und erfolgreich vertreten. Dazu wurden im ersten Schritt allgemeingültige Kriterien aufgestellt, die die Charakteristika einer Lifestylezeitschrift beleuchten. Weiterhin wurde der Zeitschriften- und Werbemarkt untersucht, sowie der schwule Mann als eigenständige Zielgruppe erörtert. Abschließend wurden bestehende Magazine miteinander verglichen um Schlüsse zur Bewertung zu erhalten.


Excerpt (computer-generated)

HOCHSCHULE MITTWEIDA (FH)
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES
Fachbereich Medien

Diplomarbeit

„Analyse diverser Lifestyle-Magazine
Erfüllen bestehende schwule Zeitschriften auf dem deutschen Markt das 
Kriterium „Lifestyle“ und kann man sie als thematisch und inhaltlich vergleichbar zu 
Lifestyle-Formaten mit heterosexueller Zielgruppe sehen?“

von

Maik Merkel

Mittweida, 2003

 

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis  ... I

0. Einleitung ... II

1. Geschichte und Entstehung von Zeitschriften ... 1

2. Definitionen ... 3
2.1. Lifestyle ... 3
2.2. Zeitschriften ... 3
2.3. Lifestyle-Zeitschriften ... 10

3. Analyse des deutschen Zeitschriftenmarktes ... 12

4. Lebenshilfe in Zeitschriften ... 21

5. Der schwule Konsument – Eine Grundlagenstudie ... 23
5.1. Typ 1 - Der hedonistisch-trendorientierte Schwule ... 24
5.2. Typ 2 - Der suchende convenience-orientierte Typus ... 25
5.3. Typ 3 - Der markenbewusst-karriereorientierte Schwule ... 26
5.4. Typ 4 - Der konventionell-häusliche Typ ... 27
5.5. Typ 5 - Der preisbewusst-intellektuelle Schwule ... 28
5.6. Zusammenfassung ... 29

6. Beispielmagazine ... 31
6.1. Analyse einer Zeitschrift ... 31
6.2. Typografie - Layout - Farben - Bilder ... 32
6.2.1. Typografie ... 32
6.2.2. Layout ... 33
6.2.3. Farben ... 34
6.2.4. Bilder ... 35
6.3. Vorstellung und Vergleich der einzelnen Magazine ... 36
6.3.1. FHM ... 36
6.3.2. Men’s Health ... 38
6.3.3. Cosmopolitan ... 39
6.3.4. Glamour ... 42
6.3.5. Männer aktuell ... 43
6.3.6. DU & ICH ... 45
6.3.7. Kostenlose, schwule Stadtmagazine ... 46
6.3.7.1. Sergej (Berlin) ... 47
6.3.7.2. Sergej (München) ... 47
6.3.7.3. Siegessäule (Berlin) ... 48
6.3.8. Interviews mit drei Chefredakteuren ... 49

7. These ... 53
7.1. Fragen - Antworten ... 53
7.2. Resümee ... 55

Anlagen ... 56

Literaturverzeichnis ... 59

Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Positionierung der verschiedenen schwulen Konsumententypen
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 23

Abb. 2 Anteil der Typ 1 - Schwulen an den Gesamtbefragten
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 24

Abb. 3 Anteil der Typ 2 - Schwulen an den Gesamtbefragten
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 25

Abb. 4 Anteil der Typ 3 - Schwulen an den Gesamtbefragten
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 26

Abb. 5 Anteil der Typ 4 - Schwulen an den Gesamtbefragten
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 27

Abb. 6 Anteil der Typ 5 - Schwulen an den Gesamtbefragten
(Quelle: http://www.bbdo.de/de/home/studien.Par.0010.
Link1Download.tmp/DSK_kurz.pdf, verfügbar am: 18.09.03) Seite 28

Abb. 7 In- und Output- Schema
(Quelle: http://www.khm.de/~simonex/wissensdesign/
wissen_b3.html, verfügbar am: 25.09.03) Seite 35

 

0. Einleitung

Aus persönlichem Interesse wählte ich das Thema „Erfüllen bestehende schwule Zeitschriften auf dem deutschen Markt das Kriterium „Lifestyle“ und kann man sie als thematisch und inhaltlich vergleichbar zu Lifestyle-Formaten mit heterosexueller Zielgruppe sehen?“ für meine Diplomarbeit. Weitere Gründe hierfür waren die zunehmende Bedeutung von Lifestyle in der Medienlandschaft bedingt durch das immer größer werdende Interesse in der Bevölkerung.

[...]

 

1. Geschichte und Entstehung von Zeitschriften

Zeitschriften gibt es seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Diese erschienen in längeren Zeitabständen als die schon bestehenden Zeitungen und waren „für ein bestimmtes Zielpublikum bestimmt“1. Die erste Zeitschrift, das Journal des Savants, fand man erstmals 1665 in Paris, Frankreich.
In Deutschland erschien, in Anlehnung an das französische Vorbild, 1682 in Leipzig, die Acta eruditorum. Diese Gelehrtenzeitschrift von Otto Menckes war in lateinischer Sprache verfasst und wandte sich an die Wissenschaftler jener Zeit. Verlegt wurde die Acta eruditorum von den Buchhändlern Johann Grosse und Johann Friedrich Gleditsch.2
Es folgten weitere Zeitschriften, meist „politisch-historische Zeitschriften, die sich an Nichtfachleute wandten“3. Später kamen populäre Magazine mit Unterhaltungscharakter hinzu. Beispiele hierfür waren „die „Lustigen und Ernsthaftigen Monatsgespräche“, die erste deutschsprachige Zeitschrift der Frühaufklärung“4 und die „Monatsschrift „Europäische Fama“, die politische Nachrichten von europäischen Höfen verbreitete und kommentierte“5. Erstere erschien ab 1688 in Leipzig und wurde von Christian Thomasius begründet. Die Monatsschrift „Europäische Fama“ gab es ab 1702. Ihr Herausgeber war Philipp Balthasar Sinold von Schütz, ihr Verleger Johann Friedrich Gleditsch.
Eine Blütezeit hatte die Zeitschrift im 18. Jahrhundert, weil es sehr viele verschiedene Zeitschriftentitel gab, und „weil die Zeitschriften im Gegensatz zur Tagespresse von der Zensur nicht so scharf überwacht wurden“6. Anzeichen dafür war „der sich allmählich entwickelnde Meinungsjournalismus“7. Einer Untersuchung zufolge, wurde in den Jahren 1670 bis 1790 ein Anstieg der Zeitschriften von 58 auf 1225 festgestellt.8

Auch der Begriff Zeitschrift wurde erst weitaus später eingeführt. Der aus dem Französischen stammende Begriff Journal war zu jenen Zeiten gebräuchlicher, auch in Deutschland.9
Von Gottsched gab 1725/26 die erste deutsche Frauenzeitschrift „Die vernünftigen Tadlerinnen“ heraus10 und Christlob Mylius 1743 die „Bemühungen zur Beförderung der Kritik und des guten Geschmacks“11. Da diese beiden Zeitschriftenformate Tipps und Hinweise zu bestimmten Sachverhalten jener Zeit lieferten, kann man sie durchaus als Vorläufer der heutigen Lifestylezeitschriften bezeichnen. Auch die 1775 von Weiße herausgegebene pädagogische Zeitschrift „Der Kinderfreund“ erfüllte dieses Kriterium.12

2. Definitionen

2.1. Lifestyle

Der aus dem Englischen stammende Begriff Lifestyle – Lebensstil – beschreibt „eine bestimmte Lebensweise und Einstellung von Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in ihren Verhaltensweisen, Interessen, Zielen und Meinungen äußern. Lifestyle-Typologien (z.B. Yuppie) werden im Marketing bei der Zielgruppendefinition genutzt.“13
Lifestyle umfasst also alle Bereiche des Lebens und der Lebensführung. Dabei sind nur die positiven und anstrebenswerten Ziele gemeint. Dazu zählen Wellness, Fitness, Gesundheit, Beauty, Freizeit, Liebe, Sexualität, Wohnen, Einrichten, Kochen etc. Lifestyle-Magazine geben auch Lebenshilfe zu bestimmten Themen, die die Leser interessieren.

[...]


1 Maaßen (1996), S.21

2 vgl. http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

3 Maaßen (1996), S.21

4 http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

5 http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

6 Maaßen (1996), S.21

7 Maaßen (1996), S.21

8 vgl. Faulstich (2000), S.414

9 vgl. Faulstich (2000), S.414

10 vgl. http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

11 vgl. http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

12 vgl. http://www.uni-leipzig.de/~agintern/uni600/ug138.htm; verfügbar am : 28.08.03

13 http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538& MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=
SL0012717522.SL0012717522.
TM01-FullContent&WissenID=P2gXM0KUfDlndbMqBPIwaJUuKZgRs1v6FgckRInFcqBWXyyw
Y5Sa|7986382190119790145/182718477/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|5001720721978871409/
182718475/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1063786291854, verfügbar am: 03.08.03


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Status und Perspektive der klassischen Werbung

Author: Stephan Zinn
Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2002 Download as PDF-file for 9,99 EUR

The Commerzbank Headquarters by Norman Foster

Author: Esther Rieck
English Language and Literature Studies - Culture and Applied Geography, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/24923/schwule-zeitschriften-auf-dem-deutschen-pressemarkt-thematisch-und-inhaltlich
please wait Please wait