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Kontinuität im Wandel. Der Liberalismus der amerikanischen Neokonservativen in einer nachliberalen Welt und ihre Gemeinsamkeiten mit der Kritischen Theorie

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 25 Pages
Author: Bernd Volkert
Subject: Politics - International Politics - Region: USA

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 25
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V24954
ISBN (E-book): 978-3-638-27708-2

File size: 200 KB


Excerpt (computer-generated)

Kontinuität im Wandel. Der Liberalismus der amerikanischen
Neokonservativen in einer nachliberalen Welt und ihre
Gemeinsamkeiten mit der Kritischen Theorie

von: Bernd Volkert

 


I. Einleitung 3

II. Der Kalte Krieg 5

II.1 Ideologischer und geschichtlicher Hintergrund der Neokonservativen 5
II.2 Die Neokonservativen und die U.S.-amerikanische Außenpolitik bis 1989 8

III. Die neue Welt(un)ordnung 13

III.1 Die Neokonservativen in den 90ern 13
III.2 Die Neokonservativen unter George W. Bush 15

IV. Never satisfied: Die Neokonservativen als Verfechter des Liberalismus in nach-liberalen Zeiten 16

V. Beziehungen zur Kritischen Theorie 18

Nachbemerkung 22

Literaturangabe 23

 

 

 


 

I. Einleitung

Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des Neokonservatismus. Diese Variation des ersten Satzes im Manifest der Kommunistischen Partei von Marx und Engels1 fällt einem fast unweigerlich ein, wenn man die Unzahl der Artikel, Interviews, Sendungen etc. wahrnimmt, die sich in der Tages- und Fachpresse, im Fernsehen oder im Internet mit dem Phänomen des ‚Neokonservatismus‘ auseinandersetzen. Dabei scheint die Verwirrung und Uneinigkeit groß zu sein. Weder ist die Herkunft dieser Neokonservativen einhellig geklärt noch ihre ideologische Grundlage. Über ihre Absichten streitet man sich und über ihre Bedeutung. Nicht einmal, ob man diesen Oberbegriff des ‚Neokonservatismus‘ überhaupt aufrecht erhalten kann und wer denn unter diesen zu fassen sei, scheint gesichert.2

In dieser Arbeit soll versucht werden, die Verwirrung nicht zu vergrößern, sondern den Begriff des Neokonservatismus ein wenig klarer und prägnanter zu fassen. Keinesfalls geht es darum, den zahllosen Zuschreibungen an die Neokonservativen, die von der Vermutung, sie seien verkleidete Bolschewisten3, bis hin zur Unterstellung reicht, daß sie eine Art faschistische Wölfe im Schafspelz sind 4, einfach eine weitere hinzuzufügen. Um solchen Fallen zu entgehen, beschränkt sich diese Arbeit weitgehend auf das Feld der U.S.-amerikanischen Außenpolitik und deren Zusammenhang mit den Neokonservativen – wenn es natürlich auch nicht ganz ohne den Blick auf andere Bereiche der Politik gehen wird, will man genauer fassen, was sich hinter dem Begriff des Neokonservatismus verbirgt. Weiter bewegt sich die Arbeit in der Hauptsache auf einer ‚phänomenologischen‘ Ebene – so wird darauf verzichtet, den philosophischen Hintergrund der Neokonservativen zu beleuchten. 5

[...]


1 Vgl. Marx, Karl und Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, Stuttgart 1969, S. 23

2 Auch Rieger hatte schon das Problem, die Neokonservativen ‚unter einen Hut zu bringen‘ (vgl. Rieger, Frank: Der amerikanische Neokonservatismus. Analyse und Kritik eines post-liberalen Politikkonzepts, Wiesbaden 1989, S. 249ff).

3 Mit dieser Tendenz: Misik, Robert: Schneidig wie Leo Trotzki, in: die tageszeitung, 18. Juni 2003; oder: ders.: Bolschewismus von rechts, unter: http://www.kulturkritik.net/Politik/Rechts/text_rechts.html

4 Siehe Richter, Edelbert: Die Kinder des Lichts, die Kinder der Finsternis, in: Freitag, 25. April 2003

5 Dies würde auch den Rahmen dieser Hausarbeit überschreiten, zumal dies eine verwickelte Angelegenheit ist. So beziehen sich auf den oft genannten Leo Strauss nur wenige der Neokonservativen (weshalb auch Shadia B.


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