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Termpaper, 2002, 50 Pages
Author: Anne-Kathrin Uthe
Subject: Tourism
Details
Institution/College: Dresden Technical University (Lateinamerikazentrum)
Tags: Rucksacktourismus, Mensch, Region, Umweltsituation, Lateinamerika
Year: 2002
Pages: 50
Grade: 1.7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-27734-1
File size: 683 KB
Die Arbeit gibt einen allgemeinen Überblick über die Geschichte und aktuelle Situation des Rucksacktourismus bzw. Alternativtourismus. Sie versucht zu bewerten inwieweit diese Art des Tourismus soziokulturell, ökonomisch, politisch und ökologisch vertretbar ist.
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Excerpt (computer-generated)
Rucksacktourismus:
Wie viel „Mensch“ verträgt eine Region?
von: Anne-Kathrin Uthe
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Definitionen 5
2.1 Tourismus im Allgemeinen 5
2.2 Massentourismus 5
2.3 Alternativtourismus 6
2.4 Sanfter Tourismus 7
3 Geschichtliche Betrachtungen 8
3.1 Eine kurze Übersicht über die Geschichte des Tourismus 8
3.2 Die Entstehung des Alternativtourismus 10
4 Genauere Betrachtungen zum Rucksacktourismus 12
4.1 Charakteristische Merkmale 12
4.2 Motivation 13
4.3 Klassifizierung der Rucksacktouristen 15
5 Politische und Ökonomische Aspekte 17
5.1 Wirtschaftlicher Nutzen des Rucksacktourismus 17
5.2 Sparbrötchenpolitik 18
5.3 Alternativreisemarkt und Speerspitzenfunktion 20
5.4 Politische Lenkung 23
6 Soziokulturelle Aspekte 24
6.1 Beispiel San Pedro, Guatemala - Die einheimische Sichtweise 24
6.2 Interkulturelle Kommunikation 26
6.2.1 im allgemeinen 26
6.2.2 in Entwicklungsländern 27
6.3 Kontaktverhalten 29
6.4 Kulturwandel 30
6.5 Der Einfluss auf die Bevölkerung 31
6.6 Positive Beiträge durch Tourismus 33
7 Ökologische Aspekte 35
7.1 Beispiel Madagaskar 35
7.2 Tourismus und Naturschutzparks 36
7.3 Bodenerosion, Auswirkungen auf Tiere und das Müllproblem 37
7.4 Das Flugzeug als Hauptschadensfaktor 40
8 Lösungsansätze 42
9 Schlussfolgerung 45
Literaturangaben 47
1 Einleitung
In dieser Arbeit möchte ich mich mit dem Rucksacktourismus auseinandersetzen. Dazu versuche ich zu beantworten, wie viel Tourismus dieser Art für eine Region verträglich ist. Erörtert werden soll auch, ob das allgemeine Bild des Rucksacktouristen, welches von ‚besser und anders reisen’ geprägt ist, auch heute noch so gelten kann, und ob die sogenannten Backpacker überhaupt noch bewusster reisen wollen. Die Frage nach der Verträglichkeit ist nicht einfach zu beantworten, da sie von verschiedenen Aspekten abhängt. Die geographischen und kulturellen Unterschiede, die zeitlich verschobenen touristischen Öffnungen und die Anzahl der Besucher unter anderem, machen ein pauschales Urteil unmöglich. Darum werde ich soziokulturelle, politische, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte des Rucksacktourismus im Einzelnen näher betrachten.
Mit der vorliegenden Arbeit bezwecke ich auch Denkanstösse und Anregungen für die eigene Urlaubsgestaltung zu geben, vor allem in Hinsicht auf Sozial- und Umweltverträglichkeit. Konkret werde ich deshalb besonders den Fernreise- Rucksacktourismus und die allgemeine Eignung von Reisen in Entwicklungsländer untersuchen. Der Rucksacktourismus im Vergleich zum konventionellen Massentourismus soll auch ein Gegenstand der Betrachtung sein. Aufgrund der vorhandenen Literatur, welche durch subjektive Kategorienbildung und wenig empirische Untersuchungen geprägt ist, kann es zu Wiedersprüchen und Undurchsichtigkeiten kommen. Im Rahmen dieser kurzen Arbeit ist es mir deshalb nicht möglich, eine allgemeingültige Aussage über den gegenwärtigen Rucksacktouristen zu treffen. Sie soll eher einen Überblick über die zahlreich vorhandene Literatur geben. Wenn man sich tiefer mit dem Thema auseinandersetzen will, verweise ich auf das Literaturverzeichnis dieses Beitrages.
2 Definitionen
Verschiedene Interessengruppen wählen bei der Betrachtung des Reisens unterschiedliche Schwerpunkte und Ansätze. Vor allem durch verschiedene Hintergründe und Anliegen der Gruppen ist es offenkundig, dass es keine universelle Definition für bestimmte Tourismusformen gibt. Die Definitionen neigen oftmals zu fehlender Präzision und lassen verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu. Um Missverständnisse von vornherein auszuschließen, möchte ich mit folgenden Definitionen klären, wie die Tourismusarten in diesem Referat zu verstehen sind.
2.1 Tourismus im Allgemeinen
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