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Scholary Paper (Seminar), 2004, 12 Pages
Author: Catrin Knußmann
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
Details
Institution/College: Johannes Gutenberg University Mainz (Institut für Politikwissenschaft)
Tags: Induktion, Problem, Wissenschaft, Erkenntnistheorie, Moderne, Politische, Theorie
Year: 2004
Pages: 12
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-27795-2
ISBN (Book): 978-3-638-76010-2
File size: 174 KB
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Abstract
Von meinem Fenster aus kann ich genau die spielenden Kinder auf dem gegen-überliegenden Spielplatz sehen. Ein Kleinkind spielt mit einem Haufen von Steinen. Es hebt immer wieder einen Stein in die Luft und lässt ihn dann los. Fasziniert schaut es dem fallenden Stein hinterher bis er auf dem Boden auf-kommt. Dann hebt es ihn wieder auf, hält ihn in die Luft, öffnet die Hand und beobachtet was passiert. Vor einigen Jahren haben auch wir als Kinder einmal auf dem Spielplatz geses-sen und das gleiche „Spiel“ gespielt. Auch bei uns fiel der Stein immer wieder zu Boden und blieb nicht in der Luft stehen. Wir haben diese Beobachtung eines fallenden Gegenstandes immer und immer wieder gemacht, bis es sich in unserem Kopf festgesetzt hatte, dass der Stein oder irgendein beliebiger ande-rer Gegenstand niemals einfach so und ohne jegliches Hilfsmittel in der Luft hängen bleiben würde. Die vorliegende Hausarbeit befasst sich im ersten Teil damit, wieso wir aus den beobachteten Phänomen den Schluss ziehen, dass etwas immer in der gleichen Art und Weise reagieren muss, wie es unsere Beobachtungen gezeigt haben und welches Prinzip hinter dieser Schlussfindung steckt. Im zweiten Teil wird darauf eingegangen, welche Probleme durch dieses Prin-zip entstehen und erörtert zwei Lösungsansätze von David Hume und von Klaus Holzkamp. Aus den gewonnen Erkenntnissen wird am Ende der Hausar-beit ein Fazit beschrieben, warum das vorgestellte Prinzip unser Leben be-stimmt.
Excerpt (computer-generated)
Die Induktion –
Das Problem der Wissenschaft mit der Erkenntnistheorie
von: Catrin Knußmann
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das Prinzip der Induktion
3. Das Induktionsproblem
4. Lösungsversuch des Induktionsproblems nach Hume
5. Lösungsversuch des Induktionsproblems nach Holzkamp
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Von meinem Fenster aus kann ich genau die spielenden Kinder auf dem gegenüberliegenden Spielplatz sehen. Ein Kleinkind spielt mit einem Haufen von Steinen. Es hebt immer wieder einen Stein in die Luft und lässt ihn dann los. Fasziniert schaut es dem fallenden Stein hinterher bis er auf dem Boden aufkommt. Dann hebt es ihn wieder auf, hält ihn in die Luft, öffnet die Hand und beobachtet was passiert.
Vor einigen Jahren haben auch wir als Kinder einmal auf dem Spielplatz gesessen und das gleiche „Spiel“ gespielt. Auch bei uns fiel der Stein immer wieder zu Boden und blieb nicht in der Luft stehen. Wir haben diese Beobachtung eines fallenden Gegenstandes immer und immer wieder gemacht, bis es sich in unserem Kopf festgesetzt hatte, dass der Stein oder irgendein beliebiger anderer Gegenstand niemals einfach so und ohne jegliches Hilfsmittel in der Luft hängen bleiben würde.
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich im ersten Teil damit, wieso wir aus den beobachteten Phänomen den Schluss ziehen, dass etwas immer in der gleichen Art und Weise reagieren muss, wie es unsere Beobachtungen gezeigt haben und welches Prinzip hinter dieser Schlussfindung steckt. Im zweiten Teil wird darauf eingegangen, welche Probleme durch dieses Prinzip entstehen und erörtert zwei Lösungsansätze von David Hume und von Klaus Holzkamp. Aus den gewonnen Erkenntnissen wird am Ende der Hausarbeit ein Fazit beschrieben, warum das vorgestellte Prinzip unser Leben bestimmt. Das Problem der Wissenschaft mit der Erkenntnisfindung – Die Induktion
2. Das Prinzip der Induktion
[...]
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