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Epidemologie und Versorgungssituation von Frauen mit Herzinfarkt

Termpaper, 2003, 33 Pages
Author: Daniela Winter
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 33
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V25080
ISBN (E-book): 978-3-638-27809-6

File size: 445 KB


Excerpt (computer-generated)

Epidemologie und Versorgungssituation von Frauen mit Herzinfarkt

von: Daniela Winter

 

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 4

1 Epidemiologie des Herzinfarktes bei Frauen 5

1.1 Definition und Nutzen der Epidemiologie 5
1.2 Mortalität 6 1.3 Morbidität 8

2 Das Krankheitsbild des Herzinfarktes 10

2.1 Definition 10
2.2 Symptome 10

3 Die besondere Rolle der Frau 11

3.1 Therapie und Diagnostik 11
3.2 Frauen und Hormone 12
3.3 Medikamente und deren Wirkung bei Frauen 12
3.4 Die soziale Situation der Frauen 13
3.5 Die psychische Situation von Frauen 14

4 Risikofaktoren und gesundheitsrelevante Lebensweisen 14

4.1 Rauchen 15
4.2 Ernährung 17
4.3 Bluthochdruck 19
4.4 Stress 19

5 Zusammenhang von Risikofaktoren und sozioökonomischen Status 20

6 Prävention 23

6.1 Theoretische Differenzierung 23
6.2 Die Deutsche Herz-Kreislauf-Präventionsstudie 25
6.3 Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten 26
6.4 Präventive Maßnahmen für Frauen 27

7 Rehabilitation 28

Ausblick 30

Literaturverzeichnis 32

 

 

 

 

Einleitung

In der Wissenschaft ist seit Jahren belegt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten und bedeutendsten Krankheiten der Industriegesellschaft zählen. Etwa die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland wird durch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hervorgerufen. Obwohl im Bereich der medizinischen Forschung eine ständige Entwicklung in Bezug auf die Therapie und die Diagnostik stattfindet, führt der Herzinfarkt als Herz-Kreislauf-Erkrankung die Todesursachenstatistik immer noch an. Problematisch scheint die immer höher steigende Letalität vor allem bei jungen Frauen. Wird den geschlechterspezifischen Unterschieden zu wenig Beachtung geschenkt? Werden Frauen anders behandelt? In der Literatur wird die hohe Letalität häufig mit der generell erhöhten Lebenserwartung in Verbindung gebracht. Doch macht man es sich so nicht etwas zu einfach? Ist es nicht gerade die Aufgabe der Gesundheitswissenschaft, den genauen Ursachen auf den Grund zu gehen und dabei auch die verschiedenen Einflussfaktoren auf eine bestimmte Erkrankung zu untersuchen? Gerade um sich diesem Thema zu nähern, scheint es dringend notwendig, die besondere Situation, die körperlich-biologischen Bedingungen und die möglichen Risikofaktoren von Frauen genauer zu betrachten. Nur mit diesen Erkenntnissen ist es möglich, die Forschung und die damit verbundenen Präventionsmöglichkeiten im Bereich „Frauen und Herzinfarkt“ voranzutreiben. Diese Arbeit soll die frauenspezifischen Probleme und Lebensweisen beleuchten. Durch die Sensibilisierung aller im Gesundheitswesen Tätigen, sollen die oftmals zu wenig beachteten Unterschiede mehr hervorgehoben werden.

1 Epidemiologie des Herzinfarktes bei Frauen

1.1 Definition und Nutzen der Epidemiologie

HURRELMANN und LAASER definieren die Epidemiologie folgendermaßen: „Epidemiologie ist das Studium der Verteilung und der Determinanten von Krankheitshäufigkeiten in menschlichen Populationen “ (HURRELMANN/LAASER 2003, 231). Die Epidemiologie ist weiterhin in der Lage, die Frequenz einer Krankheit zu bestimmen. Auch die Bestimmung der zeitlichen Entwicklung und die Selektion der betroffenen Gesellschaftsgruppen ist eine Aufgabe der Epidemiologie (vgl. HURRELMANN/LAASER 2003, 232). Die Gesundheit wird durch viele Einflussfaktoren beeinträchtigt. Nur durch eine genaue Identifikation dieser Faktoren kann eine negative Entwicklung verhindert werden. Schon seit Jahrhunderten untersuchen Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Krankheiten und deren Auslösern (z.B. Zusammenhang zwischen Cholera und verschmutztem Wasser). Die Epidemiologie untersucht also die Verteilung der Determinanten im Zusammenhang mit einer Krankheit in der Gesellschaft. Die folgende Darstellung soll nochmals die Einflussfaktoren verdeutlichen.

[...]


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