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Freizeittrends im Tourismus - Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten für das Destinationsmarketing

Scholarly Research Paper, 2004, 22 Pages
Author: Nadja Hornberger
Subject: Tourism

Details

Category: Scholarly Research Paper
Year: 2004
Pages: 22
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V25131
ISBN (E-book): 978-3-638-27850-8
ISBN (Book): 978-3-638-67976-3
File size: 205 KB

Abstract

Die Tourismuswirtschaft ist einer der weltweit größten Wachstumsmärkte der auch zukünftig mit positiven Entwicklungen rechnen kann. Im immer härteren Wettbewerb werden jedoch vermehrt Spezialisierung, ein auf klar definierte Zielgruppen ausgerichtetes Marketing und Branchen übergreifende Kooperationen notwendig. Im Bereich des Destinationsmanagement ist auf Grund der Besonderheiten des touristischen Angebots eine Spezialisierung des Marketing angebracht. So sind touristische Leistungen immaterielle, abstrakte Leistungen, welche nicht lager- oder transportfähig sind und deren Konsum mit der Leistungserstellung zeitlich zusammenfällt. Nicht abgesetzte Leistungen verfallen demnach. Das touristische Produkt ist von traditionellen Sachgütern abzugrenzen, da hierbei der Dienstleistungscharakter im Vordergrund steht, welcher besondere Ansprüche an seine Vermarktung stellt. Da das touristische Angebot eine Gesamtleistung aus mehreren Teilleistungen verschiedener Leistungsträger wie Gastronomie, Beherbergung, öffentliche und private Tourismusträger darstellt, ist ein aufeinander abgestimmtes Makromarketing für dieses Gesamtprodukt wichtig. Fallen einzelne Elemente der erstellten Leistung schlecht aus, so wird automatisch die Qualität des gesamten Produktes vom Kunden in Frage gestellt. Auf Grund der Querschnittsfunktion des Tourismus, der in sich verschiedene wissenschaftliche Bereiche wie zum Beispiel Ökonomie, Politik, Soziologie, Geografie und Ökologie vereint, wird ein ganzheitliches Marketing notwendig, welches die relevanten Einflüsse all dieser Bereiche und Umwelten in seine Analysen, Strategien und Planungen mit einbezieht.


Excerpt (computer-generated)

STUDIENARBEIT
für die Prüfung zur Diplom- Betriebswirtin
(Berufsakademie)
im Ausbildungsbereich Wirtschaft
in dem Studiengang
Tourismusbetriebswirtschaft 3
Destinations- und Kurortemanagement

Freizeittrends im Tourismus - Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten
für das Destinationsmarketing

von: Nadja Hornberger

 


Inhaltsverzeichnis

1 Rahmenbedingungen des Destinationsmarketing 2

2 Freizeitorientiertes Tourismusmarketing 3

3 Freizeittrends im Tourismus 4

3.1 Bedeutung von Trends für das Marketing 4
3.2 Trends und Trendforschung 4
3.3 Parallele Trendströmungen 6

3.3.1 Erlebnisorientierung 6
3.3.2 Qualitätsorientierung 7
3.3.3 Divergenz von Verhaltensweisen und Wünschen 7

4 Tourismusrelevante Megatrends 8

4.1 Megatrend 8
4.2 Wellness 9
4.3 Aging Society 13
4.4 Frauen 16

5 Fazit und Perspektiven 19

Literaturverzeichnis 21
 

 


 

1. Rahmenbedingungen des Destinationsmarketing

Die Tourismuswirtschaft ist einer der weltweit größten Wachstumsmärkte der auch zukünftig mit positiven Entwicklungen rechnen kann. Im immer härteren Wettbewerb werden jedoch vermehrt Spezialisierung, ein auf klar definierte Zielgruppen ausgerichtetes Marketing und Branchen übergreifende Kooperationen notwendig. 1 Im Bereich des Destinationsmanagement ist auf Grund der Besonderheiten des touristischen Angebots eine Spezialisierung des Marketing angebracht. So sind touristische Leistungen immaterielle, abstrakte Leistungen, welche nicht lager- oder transportfähig sind und deren Konsum mit der Leistungserstellung zeitlich zusammenfällt. Nicht abgesetzte Leistungen verfallen demnach. Das touristische Produkt ist von traditionellen Sachgütern abzugrenzen, da hierbei der Dienstleistungscharakter im Vordergrund steht, welcher besondere Ansprüche an seine Vermarktung stellt. Da das touristische Angebot eine Gesamtleistung aus mehreren Teilleistungen verschiedener Leistungsträger wie Gastronomie, Beherbergung, öffentliche und private Tourismusträger darstellt, ist ein aufeinander abgestimmtes Makromarketing für dieses Gesamtprodukt wichtig. Fallen einzelne Elemente der erstellten Leistung schlecht aus, so wird automatisch die Qualität des gesamten Produktes vom Kunden in Frage gestellt.2

Auf Grund der Querschnittsfunktion des Tourismus, der in sich verschiedene wissenschaftliche Bereiche wie zum Beispiel Ökonomie, Politik, Soziologie, Geografie und Ökologie vereint, wird ein ganzheitliches Marketing notwendig, welches die relevanten Einflüsse all dieser Bereiche und Umwelten in seine Analysen, Strategien und Planungen mit einbezieht.3

2. Freizeitorientiertes Tourismusmarketing 4

Der Wandel gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, wie etwa die demographische Alterung der Bevölkerung oder die Veränderungen der traditionellen Familien- und Haushaltsstrukturen, wirkt sich auf das Reiseverhalten der Menschen aus. Die Entwicklung geht hin zu Mehrfach- und Kurzreisen, wechselnden Urlaubszielen und variierenden Reisemotiven. Technologisierung des Reisens durch neue Medien wie das Internet und deren Nutzung gewinnen an Bedeutung. Ganzheitliches Destinationsmarketing muss sich an verschiedenen Aspekten ausrichten, wobei das Einbeziehen aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bezüglich der Freizeitgestaltung einen hohen Stellenwert einnimmt. Durch die hohe Bedeutung der Freizeit als Teil des heutigen persönlichen Lebenskonzeptes jedes Einzelnen spielen Freizeit und Freizeittrends eine wichtige Rolle bei der Angebotsgestaltung im Tourismus. Durch die verlängerte Tages-, Wochen- und Jahresfreizeit entsteht eine erhöhte Bedeutung des Reisens. Vermehrt stehen neue Freizeitgestaltungsinhalte mit Tourismus in Verbindung. Freizeit und Tourismus nähern sich inhaltlich mehr und mehr an. Freizeit- und Urlaubsgestaltung überschneiden sich zunehmend und neue Freizeitaktivitäten bringen neue Reisearten hervor. Der Urlaub wird vermehrt durch Freizeittätigkeiten geprägt, welche häufig auch das Hauptmotiv der Reise darstellen. Der Trend geht zu Kurzreisen, Tagesausflügen, Besuch von Freizeitzentren und – parken, sowie aktiver, erlebnisorientierter und anspruchsvoller Gestaltung des Urlaubs. Durch diese Entwicklungen gewinnt die Beobachtung von Freizeittrends und deren Umsetzung im touristischen Marketing zunehmend an Bedeutung. Freizeitangebote müssen in Tourismuskonzepte integriert und vor Ort in den Aufenthalt eingebunden werden, um dem gesteigerten Wert der Freizeitgestaltung während des Urlaubsaufenthaltes gerecht zu werden. Dies verlangt von den Verantwortlichen in der Tourismusbranche erweiterte Denkstrukturen und fachübergreifende Kenntnisse vor allem auf den Gebieten Kultur-, Sport- und Erlebnis-Marketing.

3. Freizeittrends im Tourismus

3.1 Bedeutung von Trends für das Marketing

[...]


1 Vgl. FREYER, Walter: Tourismusmarketing, 3. Auflage, München 2001, S. 60 ff.

2 Vgl. ebenda

3 Vgl. ebenda, S. 102 ff.

4 Vgl. FREYER, Walter: Tourismusmarketing, 3. Auflage, München 2001, S. 107


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