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Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation

Scholary Paper (Seminar), 2000, 15 Pages
Author: Magistra Artium Melanie Kindermann
Subject: Sociology - Work, Profession, Education, Organisation

Details

Event: Proseminar: Strukturwandel der geschlechtspezifischen Arbeitsteilung; Bereich: Struktur und Wandel sozialer Systeme
Institution/College: University of Heidelberg (Soziologie)
Tags: Geschlechtsspezifische, Arbeitsmarktsegregation, Proseminar, Strukturwandel, Arbeitsteilung, Bereich, Struktur, Wandel, Systeme
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2000
Pages: 15
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V25515
ISBN (E-book): 978-3-638-28116-4
ISBN (Book): 978-3-638-75819-2
File size: 159 KB

Abstract

Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Männern benachteiligt, sie arbeiten unter schlechteren Arbeitsbedingungen und für eine geringere Entlohnung. Zwar sind viele Frauen berufstätig, viele geben aber ihre Berufstätigkeit auf, sobald sie eine Familie gründen und schaffen es kaum wieder in ihre berufliche Stellung zurück nachdem sie ihre Kinder aufgezogen haben. In führenden Positionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert und eine Änderung dieser Tatsache ist nicht in Sicht. Doch wie entsteht diese soziale Ungleichheit und kann sie aufgehoben werden? Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Aspekt der sozialen Schließung, die geschlechtsspezifische Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt enstehen lässt und reproduziert.


Excerpt (computer-generated)

Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation

von: Melanie Kindermann

 



1. Einleitung 3

2. Deutschland: ein konservativer Sozialstaat 4

2.1 Definition 4
2.2 Prinzipien des deutschen Sozialstaates 4

3. Soziale Schließung 6

3.1 Der Begriff der sozialen Schließung 6
3.2. Schließungsstrategien 6
3.3 Gruppenidentität 8
3.4 Folgen von Schließungsprozessen 9

4. Ausschließung der Frauen aus dem Arbeitsmarkt 10

4.1 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation durch Soziale Schließung 10
4.2 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation durch Ausbeutung 12

5. Schluss 14

6. Literaturverzeichnis 15



 





1. Einleitung

Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, was viele Studien aufweisen. Sie arbeiten unter schlechteren Arbeitsbedingungen als Männer und werden schlechter entlohnt. Zwar sind viele Frauen heute berufstätig, allerdings geben viele ihre Berufstätigkeit auf, sobald sie eine Familie gründen und schaffen es kaum wieder in ihren Beruf zu kommen, nachdem sie ihre Kinder aufgezogen haben. In führenden Positionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert und es sieht nicht so aus, als würde sich diese Tatsache in nächster Zeit ändern.
Doch woran liegt diese soziale Ungleichheit, wodurch entsteht sie und wie kann sie aufgehoben werden?

Die vorliegende Arbeit soll einen Aspekt, wodurch geschlechtsspezifische Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt besteht und reproduziert wird, näher erläutern, nämlich den Aspekt der sozialen Schließung.

Zunächst sollen das System des deutschen Sozialstaates, seine Aufgaben und Ziele und die traditionellen Leitbilder, die dahinter stehen, dargestellt werden.
Im anschließenden Kapitel soll das Konzept der sozialen Schließung näher erläutert werden. Daraufhin soll gezeigt werden in welcher Hinsicht soziale Schließung zur bestehenden Benachteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt beiträgt.
Abschließend wird aufgezeigt, inwiefern der deutsche Sozialstaat mit seinen traditionellen Vorstellungen und Leitideen zur geschlechtsspezifischen Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt beiträgt.

2. Deutschland: ein konservativer Sozialstaat

Als erstes soll der Begriff des Sozialstaates definiert werden. Anschließend werden seine Prinzipien und Leitideen verdeutlicht.

2.1 Definition

[...]


Comments

m
08.06.2004 10:13:53
super
die Arbeit ist klasse!
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