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Research Paper, 2002, 48 Pages
Author: Thomas Hanifle
Subject: Communications: Methods and Research Logic
Details
Tags: Sozialer, Status, Berufen
Year: 2002
Pages: 48
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-28130-0
File size: 302 KB
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Excerpt (computer-generated)
Sozialer Status von Berufen
von: Thomas Hanifle
Inhaltsverzeichnis
1 EINFÜHRUNG 5
2 ZIELE UND NICHT-ZIELE 6
2.1 ZIELE 6
2.2 NICHT-ZIELE 6
3 SOZIALER STATUS: EIN SOZIALPSYCHOLOGISCHER ZUGANG 7
3.1 DAS WESEN DES STATUS 7
3.2 DETERMINANTEN DES STATUS 8
4 BESCHREIBUNG DER BERUFE 10
4.1 LEHRER AN AHS (ALLGEMEINBILDENDEN HÖHERE SCHULEN) 10
4.2 TISCHLER 10
4.3 BETRIEBS-, UNTERNEHMENSBERATER 11
4.4 PSYCHOLOGE 12
4.5 ARZT (ALLGEMEINER ARZT) 12
4.6 BANKANGESTELLTER (AKADEMISCHER BERUF) 13
5 METHODE: 15
5.1 VERSUCHSPLANUNG 15
5.1.1 FRAGESTELLUNG 1: 15
5.1.2 FRAGESTELLUNG 2: 15
5.1.3 FRAGESTELLUNG 3: 15
5.2 VERSUCHSPERSONEN: 16
5.3 VERSUCHSMATERIAL: 16
5.4 VERSUCHSABLAUF: 17
6 ERGEBNISSE 18
6.1 FRAGESTELLUNG 1: 18
6.2 FRAGESTELLUNG 2: 20
6.3 FRAGESTELLUNG 3: 25
7 INTERPRETATION 28
8 BIBLIOGRAPHIE: 30
9 ANHANG: 31
9.1 FRAGEBOGEN 31
9.2 HÄUFIGKEITEN 34
9.3 ERGEBNISSE DES BTL-MODELLS: 36
9.4 ERGEBNISSE DES CHI-QUADRAT-TESTS: 37
1 Einführung
In der vorliegenden Untersuchung wurden mit Hilfe der Paarvergleich-Methode Unterschiede in der Bewertung des sozialen Status von verschiedenen Berufen überprüft. Dabei bewerteten jeweils 30 Studenten der Wirtschafts- und Hauptuniversität sechs verschiedene Berufe. Erwartungsgemäß wurde der Arzt als Beruf mit dem höchsten Stellenwert eingestuft, gefolgt vom Psychologen, Lehrer, Unternehmensberater, Bankangestellten und Tischler.
Zusätzlich wurden Unterschiede in der Bewertung des sozialen Status zwischen Studenten der Wirtschafts- und Hauptuniversität untersucht. Von den insgesamt 15 Paarvergleichen ergaben sich zwei signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Im Vergleich zu den Studenten der Wirtschaftsuniversität bewerten die Studenten der Hauptuniversität den sozialen Status des Psychologen signifikant höher als den des Unternehmensberaters und den des Bankangestellten.
Hingegen ergab die Untersuchung hinsichtlich Unterschiede in der Bewertung zwischen Männern und Frauen keine signifikanten Ergebnisse.
2 Ziele und Nicht-Ziele
2.1 Ziele
• Mit Hilfe meiner Untersuchung möchte ich einen Anstoß für eine detailiertere Untersuchung geben.
• Ich wollte Trends nachweisen, die für folgende Untersuchungen von Nutzen sein könnten.
• Ich wollte meine Untersuchung auf Studenten der Hauptuniversität und Wirtschaftsuniversität von 18 – 25 Jahren beschränken.
• Mit Hilfe der Paarvergleich-Methode möchte ich den sozialen Status von Berufen erfassen.
• Außerdem wollte ich mittels des Chi-Quadrat-Tests Unterschiede in der Beurteilung des sozialen Status zwischen Männern und Frauen bzw. Wirtschafts- und Hauptuniversitäts-Studenten untersuchen.
• Die Berufauswahl beschränkt sich auf solche, die gerade für Wirtschafts- und Hauptuniversitäts-Studenten relevant sein dürften.
2.2 Nicht-Ziele
• Die Untersuchung sollte nicht geschlechterspezifisch sein.
• Keine Beeinflussung der Versuchspersonen: alle Probanten bekamen die selbe schriftliche Instruktion.
• Ich wollte keine bevölkerungsrepräsentative Untersuchung durchführen, sondern mich nur auf Studenten zwischen 18 – 25 Jahren beschränken.
• Ich möchte keine umfassende Untersuchung aller relevanten Berufe durchführen.
3 Sozialer Status: ein sozialpsychologischer Zugang
3.1 Das Wesen des Status
Status ist der von einer Gruppe oder Klasse von Menschen geschätzte Wert einer Person. Sehr oft bestimmt die soziale Kategorie oder Position den Status eines Menschen: z.B. in seinem Beruf oder seiner Rolle als Führer einer Gruppe. Grundlage dieser Bestimmung des Wertes eines Menschen ist das Ausmaß, in dem die Eigenschaften, Charakterzüge, der Besitz oder die Rolle in den Augen der Gruppe oder Klasse von Menschen, welche ihm den Status zuerkennen, einen Beitrag leisten zur Erreichung der gemeinsamen Werte und zur Befriedigung der gemeinsamen Bedürfnisse.
Welche Eigenschaften den Status mitbestimmen, hängt von den Personen ab, die die Statusbewertung vornehmen. Dabei können Statusattribute mit Werten und Bedürfnissen im Zusammenhang stehen, die nur einer kleinen Gruppe oder die der ganzen Gesellschaft gemeinsam sind. Betrachtet man unsere eigene Gesellschaft, so sind die Schönheit, besonders bei Frauen, und der Besitz von Reichtum, Beispiele für Statusattribute. Beispiele für Eigenschaften, deren Bedeutung für die Statuszuweisung von Gruppe zu Gruppe variiert, sind folgende: unter Ärzten hat der Chirurg einen hohen Status, unter Heranwachsenden verleiht der Besitz eines Wagens einen hohen Status, und unter Professoren trägt die Publikation von bedeutsamen Forschungsergebnissen zum Status bei. Diese Eigenschaften sind jedoch manchmal breit definiert, wie z.B. die Schönheit bei Frauen. Sie können in spezifischen Gruppen von Eigenschaften zerfallen, in diesem Falle in Wahrnehmungsqualitäten wie die Form und Konfiguration der Gesichts- und Körperzüge.
Es spielen dabei nur jene Eigenschaften eine Rolle, die von den Gruppenmitgliedern ähnlich bewertet werden. Einzigartige Eigenschaften, die nur für eine kleine Minderheit einer großen Gruppe von Wert sind, bestimmen nicht den Status einer Person. Nehmen wir einmal an, dass zwei Mitglieder eines Fussballvereins auch Schach spielen können. Beide werden diese Fähigkeit zwar positiv bewerten und jeder der beiden den anderen dadurch hervorheben, innerhalb der Gruppe wird ihnen aber kein höherer Status zuerkannt. Andererseits wird der beste Fussballspieler des Vereins einen sehr hohen Status besitzen.
3.2 Determinanten des Status
[...]
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