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Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen am Beispiel der Darlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA)

Termpaper, 2004, 30 Pages
Author: Diplom-Betriebswirt (FH) Frank Steffens
Subject: Economics / Business: Investment and Finance

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 30
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V25732
ISBN (E-book): 978-3-638-28273-4
ISBN (Book): 978-3-638-64878-3
File size: 558 KB

Abstract

Die ersten 5 Jahre entscheiden maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer Existenzgründung. Es wurde in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass jede zweite Existenzgründung in diesem Zeitraum scheitert. Als Hauptinsolvenzursache werden Fehler in der Finanzierung genannt. Beispielsweise ist nicht ausreichend Eigenkapital vorhanden, die Verhandlungen mit der Hausbank erfolgen nicht rechtzeitig, der Kapitalbedarf ist unzureichend geplant und Mängel in der Finanzierungsstruktur. Es stellt sich daher die Frage, wie die Finanzierung von Existenzgründern geplant und realisiert werden kann, so dass diese Fehlerquellen umgangen werden. Nach einer kurzen Darstellung der Existenzgründungsformen wird die Planung und deren wesentliche Bestandteile anhand der Finanzplanung, der Finanzierungsstruktur und den Finanzierungsregeln aufgezeigt. Des weiteren stellt sich die Frage der Finanzmittelherkunft. Zunächst werden die traditionellen Finanzierungsmittel vorgestellt. Als wichtigste Finanzierungsquelle, wird nach herrschender Meinung, die öffentlichen Förderprogramme gesehen. Nach Erläuterungen zur Motivation des Staates zur Förderung der Gründungsfinanzierung werden die wichtigsten Programme vorgestellt und anhand eines Finanzierungsbeispiels verdeutlicht.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Bremen
Fachbereich Wirtschaft
Studiengang Betriebswirtschaft
3. Semester

Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische
Unternehmen am Beispiel der Darlehen der
Deutschen Ausgleichsbank (DtA)

von: Frank Steffens

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Formen der Existenzgründung 2

2.1 Betriebsneugründung 2
2.2 Unternehmensnachfolge/ Betriebsübernahme 2
2.3 Outsourcing 2
2.4 Franchising 3

3. Die Finanzierungsplanung 3

3.1 Die Finanzierungskette 3
3.2 Die Finanzierungsarten 4
3.3 Die Finanzierungsstruktur 5

3.3.1 Das Eigenkapital 5
3.3.2 Das Fremdkapital 5
3.3.3 Das Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital 6
3.3.4 Finanzierungsregeln 7

3.4 Die Finanzmittelherkunft 10

3.4.1 Die Eigenfinanzierung 10
3.4.2 Die Fremdfinanzierung 10

3.4.2.1 Kurzfristige Fremdfinanzierung 10
3.4.2.2 Langfristige Fremdfinanzierung 11

3.4.3 Außerbilanzielle Finanzierungsformen 11

4. Öffentliche Finanzhilfen 12

4.1 Volkswirtschaftliche Überlegungen zur Existenzgründungsfinanzierung 12
4.2 Förderungsmöglichkeiten durch den Bund 12

4.2.1 Zinsvergünstigte Darlehen 13
4.2.2 Beratungsförderung 15
4.2.3 Bürgschaften 15
4.2.4 Überbrückungsgeld 15
4.2.5 Sonstige Programme 15

5. Finanzierungsplan mit Förderprogramm-Hilfen 16

6. Bewertung und Fazit 18

Anhangverzeichnis 20

Darstellungsverzeichnis 25

Formelverzeichnis 26

Literaturverzeichnis 27


 

 

1. Einleitung

Die ersten 5 Jahre entscheiden maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer Existenzgründung. Es wurde in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass jede zweite Existenzgründung in diesem Zeitraum scheitert. Als Hauptinsolvenzursache werden Fehler in der Finanzierung genannt. Beispielsweise ist nicht ausreichend Eigenkapital vorhanden, die Verhandlungen mit der Hausbank erfolgen nicht rechtze itig, der Kapitalbedarf ist unzureichend geplant und Mängel in der Finanzierungsstruktur1. Es stellt sich daher die Frage, wie die Finanzierung von Existenzgründern geplant und realisiert werden kann, so dass diese Fehlerquellen umgangen werden. Nach einer kurzen Darstellung der Existenzgründungsformen wird die Planung und deren wesentliche Bestandteile anhand der Finanzplanung, der Finanzierungsstruktur und den Finanzierungsregeln aufgezeigt. Des weiteren stellt sich die Frage der Finanzmittelherkunft. Zunächst werden die traditionellen Finanzierungsmittel vorgestellt. Als wichtigste Finanzierungsquelle, wird nach herrschender Meinung, die öffentlichen Förderprogramme gesehen. Nach Erläuterungen zur Motivation des Staates zur Förderung der Gründungsfinanzierung werden die wichtigsten Programme vorgestellt und anhand eines Finanzierungsbeispiels verdeutlicht.

2. Formen der Existenzgründung

Auf dem Weg in die Selbständigkeit steht dem Existenzgründer eine wichtige Entscheidung bevor. Die Art der Existenzgründung ist auszuwählen. Man unterscheidet grundsätzlich unter folgenden Grundformen2:

- Die Betriebsneugründung
- Unternehmensnachfolge/ Betriebsübernahme
- Outsourcing
- Franchising

2.1 Betriebsneugründung

Im Fall der Neugründung startet der Unternehmer von „Null“. Der Geschäftsbetrieb muss geplant werden. Es bestehen keine Kundenverbindungen und das Produkt muss erst noch am Markt platziert werden. Die Risiken bestehen in allen Bereichen. Jedoch hat der Existenzgründer jegliche Freiheit der Entscheidung

2.2 Unternehmensnachfolge/ Betriebsübernahme

Die klassische Betriebsübernahme bzw. Nachfolge zeichnet sich durch ein bestehenden Geschäftsbetrieb aus. Der Betrieb wird entweder gepachtet oder erworben. Beim Kauf erwirbt der Übernehmer sämtliche Vermögen und Schulden des Betriebes. Anstatt durch Zahlung eines Kaufpreises werden Betriebe häufig durch Erbe bzw. Schenkung im Rahmen der Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie übertragen. Eine besondere Form der Nachfolge stellt das Management-Buy-Out (MBO) dar. Der Betrieb wird durch das eigene Management oder leitende Angestellte angekauft. Unter Management-Buy-In wird hingegen der Unternehmensankauf durch externe Manager verstanden. Bei der Beteiligung an einem Unternehmen kann je nach Rechtsform ein Mitwirken am Geschäftsbetrieb erreicht werden. Ein Beispiel findet man im Bereich der Sozietäten, bei der sich beispielweise ein Arzt in eine Gemeinschaftspraxis einkauft.

2.3 Outsourcing

Beim Outsourcing werden Abteilungen in einem bestehenden Unternehmen aus dem Betrieb unter Erlangung rechtlicher und wirtschaftlicher Selbständigkeit ausgelagert. Spin-Offs stellen dabei eine Sonderform dar. Charakteristisch ist hierbei die enge Zusammenarbeit bzw. wirtschaftliche Abhängigkeit. Spin-Offs gibt es häufig im Bereich Forschung und Entwicklung.

2.4 Franchising

[...]


1 Vgl. Maikranz, Das Existenzgründungskompendium, 2002, S. 62-63

2 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Starthilfe, 2003, S. 29ff


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