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Mary Elizabeth Braddon's "Lady Audley's Secret"

Referat (Ausarbeitung), 2003, 13 Seiten
Autor: Nico Drimecker
Fach: Anglistik - Literatur

Details

Veranstaltung: Frauenportraits
Institution/Hochschule: Universität Hildesheim (Stiftung) (Kulturwissenschaften)
Tags: Mary, Elizabeth, Braddon, Lady, Audley, Secret, Frauenportraits
Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V25820
ISBN (E-Book): 978-3-638-28340-3

Dateigröße: 101 KB
Anmerkungen :
Zu diesem Buch gibt es extrem wenig Literatur. Besonders, weil das Original auf Englisch ist und, wenn überhaupt, die Sekundärliteratur ebenfalls nur englischsprachig vorliegt, da das Buch im deutschen Raum kaum rezipiert wurde.



Textauszug (computergeneriert)

Mary Elizabeth Braddon′s "Lady Audley′s Secret"

von: Nico Drimecker

 


Inhaltsverzeichnis

1. Die Geschichte Englands im 19. Jahrhundert  3

2. Frauen im 19. Jahrhundert  3

2.1 Die Stellung der Frau  3
2.2 Die Rolle der Frau in den verschiedenen Klassen  4

3. Mary Elizabeth Braddon – Eine Biographie  5

4. Lady Audley’s Geheimnis  6

4.1 Form  6

4.1.1 Gattung  6
4.1.2 Perspektive  7
4.1.3 Struktur und Handlungsaufbau  8
4.1.4 Sprache und Intention  8

4.2 Inhalt  9

5. Lucy Audley, geborene Graham – Helen Talboys, geborene Maldon  9

6. Quellenangaben  12

 




 

1. Die Geschichte Englands im 19. Jahrhundert

Die Regierungszeit Königin Viktorias, welche von 1837 bis 1901 andauerte, war von weitreichenden sozialen Krisen und Reformen gekennzeichnet, so dass die englische Literatur der Zeit – trotz immer noch vorhandener „romantischer” Remineszenzen – verstärkt aktuelle Fragen wie Demokratisierung oder Industrialisierung aufgriff. Auch lieferten der Utilitarismus von Denkern wie Jeremy Bentham, John St. Mill und David Ricardo sowie die Evolutions- und Fortschrittsphilosophien Charles Robert Darwins und Herbert Spencers optimistische Modelle, deren Folgen kritisch beleuchtet werden mussten. Als Medium für Sozialkritik entwickelte sich der Roman in der Viktorianischen Epoche von der Romantik hin zum Realismus, eine Tendenz, die Jane Austen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts vorweggenommen hatte.

Der Weg für Massenmedien wurde frei, nachdem die Stamp Act von 1712, nach der einen Penny Steuer auf eine Seite verhängt wurde, abgesetzt wurde, da alle Schriften dadurch günstiger wurden. Bücherläden am Bahnhof öffneten neue Möglichkeiten für den Buchmarkt, da sich nun sehr viel mehr Menschen, Literatur – speziell in diesem Fall Reiseliteratur, die man nach der Reise oft wegwarf – leisten konnten. „Lady Audley’s Secret“ war ein sofortiger Erfolg und wurde mit neun Auflagen in den ersten drei Monaten über eine Million mal verkauft. Zunächst waren es drei Bände, die in den sogenannten „circulating libraries“ standen und erhältlich waren. Elizabeth Braddon wurde die Königin der Leihbibliotheken genannt1. Zur Jahrhundertwende erschien „Lady Audley’s Secret“ als einbändiges Buch und durfte sich ungehemmt großer Nachfrage erfreuen.

2. Frauen im 19. Jahrhundert

2.1 Die Stellung der Frau

Die Stellung der Frau im 19. Jahrhundert war vom kleinen familiären Kreise bis hin zum politischen Engagement klar untertänig. Angefangen, dass nicht die Frau, sondern der Mann einen Heiratsantrag stellt, auch nimmt dieser in der Ehe eine gewisse Vormachtstellung ein. Weder besteht seinerseits eine Unterhaltspflicht, noch verfügt die Frau über ein Erbrecht. Das hieß allerdings immerhin nicht, dass sie nicht erben durfte. Sie war gänzlich finanziell abhängig von ihrem Ehegatten.

[...]


1 vgl. Mary Elizabeth Braddon, 1998, S. 534


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