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Enzyme in Waschmitteln

Lesson Plan, 2003, 14 Pages
Author: Verena Maras
Subject: Pedagogy - School Pedagogics

Details

Institute: Studienseminar Gießen
Tags: Enzyme, Waschmitteln
Category: Lesson Plan
Year: 2003
Pages: 14
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V26012
ISBN (E-book): 978-3-638-28479-0
ISBN (Book): 978-3-640-14724-3
File size: 288 KB

Abstract

Seit Februar 2003 unterrichte ich eigenverantwortlich einen Grundkurs Biologie in der Jahrgangsstufe 11. Der Unterricht findet Donnerstags in der 1. und 2. Stunde im Biologiefachraum 51 statt. Die Doppelstunde bietet den Vorteil, dass längere Unterrichtsphasen zur eigenständigen Erarbeitung fachlicher Zusammenhänge z.B. in Form von Gruppenarbeit, Experimenten oder Mikroskopieren möglich werden. Insgesamt sind die organisatorischen und räumlichen Voraussetzungen für einen handlungsorientierten und forschend-entdeckenden Unterricht gegeben. Die Lerngruppe setzt sich aus 14 Schülerinnen und 6 Schülern zusammen, die verschiedenen Tutorgruppen angehören. Einige SuS1 zeigten von Beginn des zweiten Halbjahres an eine hohe Motivation und Beteiligung (C., V., M., E., Ev., J. und Ju.). Sie sind in der Lage, komplexe und abstrakte naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erfassen und können zielstrebig Gedankengänge und Lösungsvorschläge entwickeln. Teilweise wird das Unterrichtsgespräch jedoch von ihnen dominiert, daher ist es immer wieder wichtig die schwächeren und ruhigeren SuS (S., S., Ju., M., O., P., und Ju.) mit einzubeziehen. Ich bemühe mich daher, diese SuS immer wieder zu ermutigen und nicht gleich die Meldungen der leistungsstarken Schülerinnen aufzugreifen, sondern abzuwarten, bis auch die Stilleren sich einen Beitrag zutrauen. Auch S., L., K., L., Y., und B. beteiligen sich regelmäßig am Unterricht, doch sind ihre Leistungen meist mehr durch Quantität als durch Qualität gekennzeichnet. Insgesamt ist der Kurs jedoch als interessiert und kooperativ zu beschreiben. Es hat sich gezeigt, dass die ruhigeren und leistungsschwächeren SuS sich in Kleingruppenarbeiten oft weniger zurückhaltend verhielten, sich gegenüber Mitschülern öffneten und dankbar die Hilfe der leistungsstärkern SuS annahmen. Mir bietet sich bei dieser Sozialform die Möglichkeit auf individuelle Probleme der SuS einzugehen und mir ein Bild über ihren Lernprozess zu machen. Aus diesem Grund werde ich auch in Zukunft gezielt Gruppenarbeiten einsetzen. 1 Die Bezeichnung „SuS“ soll im Folgenden für „Schülerinnen und Schüler“ stehen. Sollte eine Unterscheidung notwendig sein, wird der geschlechtsspezifische Begriff verwendet.


Excerpt (computer-generated)

Enzyme in Waschmitteln

von Verena Maras

 


Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung der pädagogischen Situation 2

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe 3

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde 5

4. Ausblick 9

5. Literatur 10

6. Anhang 10

 

 


1. Beschreibung der pädagogischen Situation

Seit Februar 2003 unterrichte ich eigenverantwortlich einen Grundkurs Biologie in der Jahrgangsstufe 11. Der Unterricht findet Donnerstags in der 1. und 2. Stunde im Biologiefachraum 51 statt. Die Doppelstunde bietet den Vorteil, dass längere Unterrichtsphasen zur eigenständigen Erarbeitung fachlicher Zusammenhänge z.B. in Form von Gruppenarbeit, Experimenten oder Mikroskopieren möglich werden. Insgesamt sind die organisatorischen und räumlichen Voraussetzungen für einen handlungsorientierten und forschend-entdeckenden Unterricht gegeben. Die Lerngruppe setzt sich aus 14 Schülerinnen und 6 Schülern zusammen, die verschiedenen Tutorgruppen angehören. Einige SuS1 zeigten von Beginn des zweiten Halbjahres an eine hohe Motivation und Beteiligung (C., V., M., E., Ev., J. und Ju.). Sie sind in der Lage, komplexe und abstrakte naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erfassen und können zielstrebig Gedankengänge und Lösungsvorschläge entwickeln. Teilweise wird das Unterrichtsgespräch jedoch von ihnen dominiert, daher ist es immer wieder wichtig die schwächeren und ruhigeren SuS (S., S., Ju., M., O., P., und Ju.) mit einzubeziehen. Ich bemühe mich daher, diese SuS immer wieder zu ermutigen und nicht gleich die Meldungen der leistungsstarken Schülerinnen aufzugreifen, sondern abzuwarten, bis auch die Stilleren sich einen Beitrag zutrauen. Auch S., L., K., L., Y., und B. beteiligen sich regelmäßig am Unterricht, doch sind ihre Leistungen meist mehr durch Quantität als durch Qualität gekennzeichnet. Insgesamt ist der Kurs jedoch als interessiert und kooperativ zu beschreiben. Ich unterrichte die Lerngruppe erst seit 9 Doppelstunden. Ich habe mich, bevor ich den Kurs von Herrn L. übernommen habe, ausführlich über die Lerngruppe und die bisherigen Inhalte und Arbeitsweisen informiert. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie mit Sozialformen und Methoden, die über den Lehrervortrag und das frontale Unterrichtsgespräch hinausgehen, in der letzten Zeit wenig konfrontiert wurden. Trotzdem wurde meine bisherige Unterrichtskonzeption im Sinne einer schülerorientierten Vorgehensweise, handlungs- und problemorientierten Lernarrangements wie Experimentieren, Erarbeitung von theoretischen Zusammenhängen in Gruppenarbeiten oder in Form eines Gruppenpuzzles, die Durchführung eines Stationenlernens, usw. von den SuS bis jetzt sehr positiv aufgenommen. Herr L. wies mich darauf hin, dass ich besonders auf die rechts von mir aus sitzenden Schüler (J., B., O. und P.) achten sollte, da sich diese in seinem Unterricht oft sehr träge und abwesend zeigten und im ersten Halbjahr negative Zensuren in Biologie zu verzeichnen hatten.

Erfreulicherweise arbeitet B. sehr kontinuierlich mit und auch P., O. und Ju. bringen sich bei einfachen und reproduktiven Fragen in den Unterricht ein und sind durchaus in der Lage, Fragen zu beantworten, wenn sie von mir aufgerufen werden, ohne sich vorher gemeldet zu haben. Es hat sich gezeigt, dass die ruhigeren und leistungsschwächeren SuS sich in Kleingruppenarbeiten oft weniger zurückhaltend verhielten, sich gegenüber Mitschülern öffneten und dankbar die Hilfe der leistungsstärkern SuS annahmen. Mir bietet sich bei dieser Sozialform die Möglichkeit auf individuelle Probleme der SuS einzugehen und mir ein Bild über ihren Lernprozess zu machen. Aus diesem Grund werde ich auch in Zukunft gezielt Gruppenarbeiten einsetzen. Die SuS bekommen regelmäßig Hausaufgaben von mir auf, damit wir während der knappen Zeit, die uns in diesem Halbjahr zur Verfügung steht2, nicht zu viel Zeit damit verbringen müssen, bereits behandelte Themen während des Unterrichts zu üben und zu wiederholen. Einige sehr fleißige Schülerinnen erledigen die Hausaufgaben sehr ausführlich und gewissenhaft, doch der Großteil der Klasse macht die Aufgaben nur unvollständig oder überhaupt nicht. Auch die Maßnahme, bei der Besprechung der Hausaufgaben, gezielt SuS aufzurufen, die sich nicht meldeten, scheute sie nicht davor, weiterhin ihre Aufgaben unzureichend zu erledigen. Ich denke, dass ich in nächster Zeit einige Aufgaben zur Kontrolle einsammeln werde und hoffe, dass sich das Arbeitsverhalten bezüglich der Hausaufgaben u.a. dadurch verbessern wird. Den SuS steht das Schulbuch „Linder Biologie“ zur Verfügung. Ich habe jedoch fast ausschließlich selbst erstellte Unterrichtsmaterialien verwendet, da die bisher behandelten Themengebiete in der vorgegebenen Literatur meines Erachtens nach nicht schülernah dargestellt werden. V.a. die Enzymatik wird nur unzureichend behandelt. Obwohl ich die Lerngruppe noch nicht so lange unterrichte, hat sich bereits ein angenehmes Arbeitsklima und ein offenes Verhältnis zwischen den SuS und mir entwickelt.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

[...]


1 Die Bezeichnung „SuS“ soll im Folgenden für „Schülerinnen und Schüler“ stehen. Sollte eine Unterscheidung notwendig sein, wird der geschlechtsspezifische Begriff verwendet.

2 Wir haben insgesamt nur 15 Doppelstunden Unterricht, da durch den 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, die Osterferien, eine Lernkontrolle, ein zweiwöchiges Betriebspraktikum und meine Betreuung einer Klassenfahrt 9 Doppelstunden wegfallen.


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