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Seminararbeit, 2004, 34 Seiten
Autor: Andreas Hoogendijk
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Ökonomie & Management, Neuss
Tags: Sourcing, Strategien, Automobilindustrie, Supply, Management
Jahr: 2004
Seiten: 34
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-28590-2
ISBN (Buch): 978-3-638-64896-7
Dateigröße: 976 KB
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Zusammenfassung / Abstract
In der Vergangenheit wurden die größten Energien der einzelnen Unternehmen auf den Vertrieb gesetzt. Dieses Potential ist weitestgehend ausgeschöpft. In Zukunft werden mehr und mehr auch kleine und mittelständische Unternehmen einen Schwerpunkt auf der Beschaffungsseite setzen. Der Einkauf, die Beschaffung oder modern ausgedrückt, die Sourcing- Strategien werden den Erfolg der Unternehmen bestimmen. Hier sind einige Maßnahmen zu ergreifen, die helfen, die Kosten der Unternehmen zu minimieren und den Gewinn zu steigern, oder sogar erst wieder wettbewerbsfähig zu werden. In dieser Seminararbeit werden systematisch die verschiedenen Sourcing Konzepte dargestellt und erläutert. Die verschiedenen Konzepte werden dabei nur so streng getrennt, damit eine präzise Erläuterung möglich ist. In der Praxis werden jedoch die verschiedenen Sourcing-Ausrichtungen vermischt, um eine optimale Kombination aller theoretisch möglichen Strategien zu erreichen. Im Anschluss an die Erklärung aller Konzepte wird auf die Automobilindustrie eingegangen, wobei mit der Situation und den möglichen Veränderungen in der Zukunft der Lieferanten begonnen wird. Zum Schluss gibt die Seminararbeit über die Sourcing Strategien, die tatsächlich von den verschiedenen Automobilherstellern angewandt werden Aufschluss. Die Automobilindustrie ist in Deutschland der wichtigste Industriezweig. Sie stellt jeden siebten Arbeitsplatz. Mehr als 770.000 Mitarbeiter zählten 2003 die Autobauer und Autoteile-Hersteller.1 Aus diesem Grund haben die Entwicklungstendenzen dieser Branche eine starke Signalwirkungen für die gesamte Konjunktur und natürlich auch für Ihre Arbeitsweise.
Textauszug (computergeneriert)
Sourcing Strategien in der Automobilindustrie
von: Andreas Hoogendijk
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Sourcing-Konzepte 2
2.1 Lieferantenkonzepte 2
2.2 Arealkonzepte 4
2.3 Objektkonzepte 6
2.4 Versorgungskonzepte 9
2.5 Entwicklungskonzepte 11
2.6 Kooperationskonzepte 13
3. Der Markt der deutschen Automobilzulieferer 14
3.1 Aktueller Stand der Automobilindustrie 14
3.2 Entwicklung und Tendenzen in der Automobilzulieferindustrie 16
4. Angewandte Sourcing-Konzepte der Hersteller 17
5. Fazit 20
Literaturverzeichnis IV
Anhang V
1. Einleitung
In der Vergangenheit wurden die größten Energien der einzelnen Unternehmen auf den Vertrieb gesetzt. Dieses Potential ist weitestgehend ausgeschöpft. In Zukunft werden mehr und mehr auch kleine und mittelständische Unternehmen einen Schwerpunkt auf der Beschaffungsseite setzen. Der Einkauf, die Beschaffung oder modern ausgedrückt, die Sourcing- Strategien werden den Erfolg der Unternehmen bestimmen. Hier sind einige Maßnahmen zu ergreifen, die helfen, die Kosten der Unternehmen zu minimieren und den Gewinn zu steigern, oder sogar erst wieder wettbewerbsfähig zu werden. In dieser Seminararbeit werden systematisch die verschiedenen Sourcing Konzepte dargestellt und erläutert. Die verschiedenen Konzepte werden dabei nur so streng getrennt, damit eine präzise Erläuterung möglich ist. In der Praxis werden jedoch die verschiedenen Sourcing-Ausrichtungen vermischt, um eine optimale Kombination aller theoretisch möglichen Strategien zu erreichen. Im Anschluss an die Erklärung aller Konzepte wird auf die Automobilindustrie eingegangen, wobei mit der Situation und den möglichen Veränderungen in der Zukunft der Lieferanten begonnen wird. Zum Schluss gibt die Seminararbeit über die Sourcing Strategien, die tatsächlich von den verschiedenen Automobilherstellern angewandt werden Aufschluss. Die Automobilindustrie ist in Deutschland der wichtigste Industriezweig. Sie stellt jeden siebten Arbeitsplatz. Mehr als 770.000 Mitarbeiter zählten 2003 die Autobauer und Autoteile-Hersteller.1 Aus diesem Grund haben die Entwicklungstendenzen dieser Branche eine starke Signalwirkungen für die gesamte Konjunktur und natürlich auch für Ihre Arbeitsweise.
2. Sourcing-Konzepte
Kapitel 2 gibt einen Überblick über die verschiedenen Sourcing-Konzepte. Es werden sechs verschiedene Konzepte unterschieden. Diese werden mit Ihren einzelnen Ausprägungsformen vorgestellt und gewürdigt.
2.1. Lieferantenkonzepte
Das erste Sourcing-Konzept, das hier vorgestellt wird, ist das sogenannte Lieferantenkonzept. Das Differenzierungsmerkmal dieses Konzeptes ist die Anzahl der beteiligten Lieferanten in einem Beschaffungsprozess. Hier gibt es drei verschiedene Ausprägungsformen. Zum Einen handelt es sich um die Single Sourcing Strategie, bei der der Abnehmer freiwillig für ein Einsatzgut nur einen Lieferanten hat. Die Sonderform, die hier zu erwähnen ist, ist das Sole Sourcing, bei dem der Abnehmer gezwungener Maßen auf einen Anbieter zurück greift. Dieser Zustand kann bei einer Monopolstellung des Anbieters auftreten. Dual Sourcing ist die zweite Variante, bei der der Abnehmer von zwei Lieferanten für ein Einsatzgut beliefert wird. Die dritte Variante, ist der Bezug eines Einsatzgutes von mehr als zwei Lieferanten, genannt Multiple Sourcing.
Es gibt folgende Mindestanforderungen, die bei der Entscheidung zum Single Sourcing zu beachten sind:. Das ist zum Einen die Bezugsgröße, die mindestens eine Teilefamilie umfassen sollte, und zum Anderen die Exklusivität des Lieferantenvertrages über einen Zeitraum von einem Jahr. Die Grundidee zum Single Sourcing ist die Verbesserung des Unternehmenserfolgs durch Reduzierung der Lieferantenanzahl. Dual Sourcing stützt sich auf eine ähnliche Strategie. Zwei Lieferanten liefern die gleiche Funktionsgruppe für verschiedene Produktlinien oder Werke. Beim Multiple Sourcing gibt es zwei verschiedene Überlegungen für die Anwendung. Der Produktionsbedarf wird auf mehrere Lieferanten aufgeteilt, wobei die Quoten über längere Zeit stabil bleiben. Bei Quotenbezug ist also die Hauptintention , dass die benötigte Menge abgesichert ist. Eine weitere Möglichkeit, ist ein situativ wechselnder Bezug. Hier wird bei verschiedenen Lieferanten immer dann bestellt, wenn der niedrigste Preis, oder aber die kürzeste Lieferzeit gegeben ist. Es steht die Nutzung kurzfristig günstiger Marktbedingungen im Fordergrund. Zum Schluss jedes der sechs Kapitel, in denen die Sourcing-Konzepte vorgestellt werden, wird eine kurze Übersicht über Vor- und Nachteile gegeben. Sie sehen hier in der Tabelle eine Gegenüberstellung von Multiple- und Single-Sourcing was eine gute Übersicht über die möglichen Vor- und Nachteile gibt.
[Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
2.2. Arealkonzepte
[...]
1 Vgl. Urbaczka, A. (RP Nr. 38 2004) K-WI1.
2 In Anlehnung an Arnold. (Beschaffungsmanagement, S.96).
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