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Bachelorarbeit, 2002, 40 Seiten
Autor: Jan Pfeuffer
Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
Details
Tags: Intelligente, Fernbedienungen, Unterhaltungselektronik-Server-Systeme
Jahr: 2002
Seiten: 40
Note: 1,1
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-28778-4
Dateigröße: 1215 KB
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Textauszug (computergeneriert)
SCHOOL OF AUDIOENGINEERING
IN ASSOCIATION WITH
UNIVERSITY OF MIDDLESEX
Intelligent Remote Controls
For Consumer Electronics Server Systems
INTELLIGENTE FERNBEDIENUNGEN
FÜR UNTERHALTUNGSELEKTRONIK-SERVERSYSTEME
Unit Name: Specialized Research Project
Date Submitted: 2002-11-19
Award Name: Bachelor of Arts, Multimedia Arts (Hons.)
Year: 2001/2002
Name: Jan H. Pfeuffer
INHALTSVERZEICHNIS
1.0 Einleitung ... 3
1.1 These ... 4
2.0 Definition und Fragestellung ... 4
2.1 Warum brauchen wir eine neue Generation Fernbedienungen ... 5
3.0 Die Idee - das technische Konzept ... 5
3.1 Der Medio-Home-Server ... 5
3.2 Die Fernbedienung Medio ... 6
3.3 Wie funktioniert Medio? ... 6
4.0 Bluetooth und Infrarot ... 8
5.0 Phase 1: Die Hauptumfrage ... 9
5.1 Die befragte Personengruppe ... 10
5.2 Antworten zum Design ... 13
6.0 Das Design ... 15
7.0 Phase 2: Die offene Umfrage ... 18
7.1 Kombination von Design und Funktion in Phase 2 ... 20
8.0 Die Medio-CD-Rom ... 22
9.0 Das Ergebnis ... 22
Abbildungsverzeichnis ... 26
Literaturverzeichnis ... 27
Anlagenverzeichnis ... 28
1.0 EINLEITUNG
Ich erinnere mich zurück an meine frühe Kindheit. Wir hatten einen Telefunken-Farbfernseher, es gab mitte der 70er Jahre auch schon Modelle mit Fernbedienung, aber das war Luxus und teuer. Zum Glück war unser Fernseher mit großzügig bemessenen Programmschaltern ausgestattet. „Zum Glück“ deshalb, weil ich somit in der glücklichen Lage war, mittels einer 1,50m langen Weidenrute mit abgeschliffenen Endstück und den damals noch so beliebten Schaukelstühlen so etwas wie ein Zapping betreiben konnte.
Auch wenn diese frühe Form des Zappens zwischen den Fernsehwelten von immerhin vier verschiedenen Programmen etwas archaisch wirkte, wer kann schon heute behaupten, sich beim Zappen sportlich zu betätigen.
Als dann die meisten Fernsehgeräte der nächsten Generation schon kaum noch ohne Fernbedienung zu bekommen waren, konnten wir uns „endlich“ zurücklehnen und Fernsehen als reine Entspannung betrachten. Entspannend war es allerdings nur solange, wie die Fernbedienung sich auch in meinen Händen befand, denn schließlich musste ich meine geliebte Fernbedienung, oder auch „die Macht“, wie sie bei uns treffend bezeichnet wurde, gleich wieder abtreten, sobald einer meiner Erziehungsberechtigten sich mit bestimmter Mine entschloss, nicht die „Muppet Show“ sehen zu wollen.
Es folgten Zeiten, in denen schließlich eine immer größer werdende Zahl von Programmen zu bestaunen war und die Fernbedienung, mit der man den unbeliebten Werbeunterbrechungen der Privatsender zu entgehen versuchte, wurde immer wichtiger.
Da so ein Fernseher durchaus mehr als zehn Jahre in den Wohnzimmern überlebte, litten die Fernbedienungen für die flimmernden Könige der Unterhaltungselektronik durchaus und durch die extrem häufige Nutzung hauchten sie ihr Leben meistens viel früher aus, als es der Fernseher tat.
Bei der Flut an Unterhaltungselektronik, die die heutigen Wohnzimmer bevölkert, wundert es nicht, dass man angesichts der zahlreichen Fernbedienungen hin und wieder mal die Übersicht und manchmal die Geduld verliert. Denn jede Fernbedienung ist irgendwie anders. Nicht nur die Tatsache, dass die Funktionen eines jeden Gerätes eng gedrängt auf der Fernbedienung Platz finden müssen, sondern das Ärgernis über den Mangel an Einfachheit und Usability gibt vielen Anlass zur Unverständnis.
Dabei wäre doch alles viel einfacher, würde man nicht versuchen eine Fernbedienung an verschiedenen Geräte anzupassen, sondern gleich mehrere Geräte in eines zu stecken.
Das Zusammenwachsen und die Konvergenz verschiedener Elemente der Unterhaltungselektronik schreitet voran. Die ersten erschwinglichen „Alleskönner“ beherrschen bereits die Wiedergabe und das Schreiben von DVDs, CDs, MP3s und können auf einem internen Massenspeicher Musik, Filme und Bilder archivieren1. In nächster Konsequenz werden größere Massenspeicher mit noch mehr Vielseitigkeit und Übersicht einsetzbar. Um ein Gerät dieser Art optimal und autark (also unabhängig von PCs) nutzen zu können, wird eine neue Art von Fernbedienung nötig sein, die schon auf dem eingebauten Display die Inhalte Anzeigen könnte. Mit Funktechnologie ist ein solcher Rückkanal vorstellbar. Einen vielversprechenden Ansatz bietet hierfür die Bluetooth-Technologie.
Wie eine neue Generation von Fernbedienungen für diese Art von Geräten aussehen könnte, versucht diese Studie zu ermitteln.
Greifbares Endprodukt dieser Research ist eine CD-Rom, die den virtuellen Prototypen der neuen Fernbedienung vorstellt.
Damit das Produkt bestimmbarer wird und um dem Projekt nach Außen hin einen fassbaren Charakter zu verleihen, nutze ich hierbei den frei erfundenen Produktnamen „Medio“.
Ein Hauptfokus meiner Arbeit richtet sich auf die Usability und die einfache Bedienbarkeit des Interfaces. Hierzu wurden 100 Testpersonen in einem Fragebogen aufgefordert, Ihre Erfahrungen mit der eigenen Unterhaltungselektronik einzubringen und Wünsche für die Beschaffenheit der Fernbedienung zu äußern. Das Respektieren dieser Wünsche führte zu dem Modell einer Fernbedienung, wie sie sich die Mehrzahl der Befragten gewünscht haben. Form, Layout, Knöpfe, Beschriftung sind am digitalen Reisbrett nach den Wünschen der Befragten entstanden.
Aus der Konsequenz meiner Arbeit und in Bezug auf die Entwicklungssituation in der Unterhaltungsindustrie werde ich mit dieser Arbeit unter anderem meine These belegen können:
1.1 THESE
Die Fernbedienung wird zum wichtigsten Interface für Unterhaltungselektronik. Durch das Zusammenwachsen der heutigen Komponenten der Unterhaltungselektronik wird eine einzige Fernbedienung sich zum zentralen Bedienelement für alle grundlegenden Multimediafunktionen Video, Audio, Bild entwickeln.
2.0 DEFINITION UND FRAGESTELLUNG
Was ist eine Fernbedienung?
Eine Fernbedienung ist eine Schnittstelle, die dem User das Fernbedienen eines Gerätes ermöglicht.
In Bezug auf Unterhaltungselektronik lässt sich die Definition wie folgt erweitern:
Eine Fernbedienung ist ein mobiles kabelloses Interface, welches dem User das Aufrufen der Funktionen eines stationären Gerätes ermöglicht.
Was ist Usability?
„Usability eines Produktes ist das Ausmaß, in dem es von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient
und zufriedenstellend zu erreichen.“2
Beleuchten wir diese drei Definitionen näher und projizieren sie auf unseren Alltag mir Unterhaltungselektronik, so müssen wir leider feststellen das die Usability der Fernbedienungen, die sich in unseren Haushalten häufen, selten oder gar nicht ermöglicht einen „Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen“. Eher schicksalsergeben müssen die Anwender von Unterhaltungselektronik sich auf immer wieder neue Konzepte einlassen, wie man beispielsweise den neuen Videorecorder programmiert.
[...]
1 Vgl. AREADVD, http://www.areadvd.de/index.shtml?http://www.areadvd.de/news/2002/200208/3008200201.shtml , Link vom 1. 11. 2002
2 Eichinger, Armin, Internationale Organisation für Standardisierung (ISO 9241) http://pcptpp030.psychologie.uni-regensburg.de/student2001/Skripten/Zimmer/u-definition.html , Link vom 30.09.2002
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