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Privatisierung - pro & contra

Scholary Paper (Seminar), 2004, 14 Pages
Author: Anna Pittlik
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 14
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V26552
ISBN (E-book): 978-3-638-28850-7

File size: 193 KB


Excerpt (computer-generated)

Privatisierung - pro & contra

von: Anna Pittlik

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 4

2. Geschichtlicher Hintergrund  5

3. Privatisierungsbeispiele  7

3.1. Deutsche Bundespost  7
3.2. Deutsche Bundesbahn  9
3.3. Lufthansa  10

4. Pro 10

5. Contra 12

6. Schlussfolgerungen  14

7. Literaturverzeichnis  15

7.1. Literatur 15
7.2. URL’s:  15

 


 

1. Einleitung

Unter Privatisierung wird die Verlagerung bestimmter staatlicher Aktivitäten in die Verfügungsgewalt des privaten Sektors der Volkswirtschaft verstanden. Aus wettbewerbspolitischer Sicht soll mit Hilfe von Privatisierungen und Deregulierungen eine Beseitigung von marktwirtschaftlichen Verzerrungen erreicht werden, die von öffentlichen Unternehmen und durch staatliche Beschränkungen verursacht werden Deregulierung ist ein Begriff, der aus der amerikanischen ordnungspolitischen Diskussion stammt. Bei Gabler wird darunter der Verzicht auf staatliche Maßnahmen verstanden, "mit denen der Staat versucht, Marktversagen zu korrigieren und/oder politische Zielsetzungen gegen den Markt durchzusetzen". Der Begriff "Deregulierung" wird hier generell für Tatbestände verwendet, bei denen der Staat ganz oder teilweise darauf verzichtet, regulierend in wirtschaftliche Prozesse einzugreifen. Begründet wird die Notwendigkeit eines solchen Verhaltens mit dem Argument, dass der Staat in ausuferndem Maß die Wirtschaft mit Regulierungen einschränkt, mit negativen mikro- und makroökonomischen Folgen. Die Begriffe, Deregulierung und Privatisierung, werden häufig in Ihrer Bedeutung nicht klar unterschieden und sogar synonym verwendet. Absicht der Deregulierung und der Privatisierung sind die Liberalisierung der Märkte, mit dem Ziel

· Innovationen durch Konkurrenz zu fördern,
· neue Arbeitsplätze zu schaffen,
· in den Unternehmen höhere Effizienz zu erreichen,
· dem Staat eine Entlastung der öffentliche Haushalte zu ermöglichen.

Diese Ziele können alle gemeinsam oder einzeln, getrennt verfolgt werden. 1 Zur Privatisierung sozialistischer Betriebe werden meist unterschiedliche Methoden zur gle ichen Zeit angewandt (Formen der Privatisierung): 2

· allgemeine und offene Versteigerung,
· organisierte Suche nach potenziellen Investoren und der Verkauf auf dem Wege der Verhandlung,
· bevorzugter Verkauf an die jeweiligen Manager und Mitarbeiter des Betriebes und/oder
· die so genannte. Coupon-Privatisierung, bei der die Bürger des Landes Coupons erha lten und in Aktien und Anteile ihrer Wahl tauschen können.

Aufgaben der Privatisierung: 3

· sie soll Kapital zur Finanzierung des Betriebes aufbringen,
· sie soll technisches und wirtschaftliches Wissen (Know-how) einbringen,
· sie soll eine effiziente Kontrolle der Betriebsführung gewährleisten und #
· die Möglichkeiten einer Beteiligung sollten in der Bevölkerung gleichmäßig sein.

2. Geschichtlicher Hintergrund 4

Die Diskussion über die Privatisierung öffentlicher Aufgaben ist nicht neu, auch wenn sie in der heutigen Zeit unter veränderten Vorzeichen geführt wird. Bereits vor dem Entstehen des modernen Staates gab es „Proto“-Privatisierungen. Die Verteilung von Staatsvermögen zw ischen deutschen Kaisern, Königen, Fürsten, dem Adel, den Städten und der Kirche war schon frühzeitig ein stetiger Streitpunkt und führte immer wieder zu Veränderungen des Staatsaufbaus im deutschen Reich.

[...]


1 http://www.net-lexikon.de/Deregulierung.html

2 vgl. Baßeler / Heinrich / Utecht (2002) – S. 80

3 vgl. Baßeler / Heinrich / Utecht (2002) – S. 80

4 vgl. Rückwardt (1983) – S. 16-20
 


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