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Magisterarbeit, 2004, 118 Seiten
Autor: Daniel Koschera
Fach: Geschichte - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
Details
Tags: Verein, Studenten, Bavaria, Bonner, Union, Beitrag, Frühzeit, Studentenvereinigungen, Deutschland
Jahr: 2004
Seiten: 118
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 264 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-29036-4
Dateigröße: 1489 KB
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MAGISTERARBEIT
„HAT SICH JÜNGST EIN NEUER VEREIN VON
KATHOLISCHEN STUDENTEN GEBILDET“
BAVARIA UND DIE BONNER UNION 1844 – 1867
EIN BEITRAG ZUR FRÜHZEIT KATHOLISCHER
STUDENTENVEREINIGUNGEN IN DEUTSCHLAND
VORGELEGT AM 19. FEBRUAR 2004
VON
DANIEL KOSCHERA
HF MITTLERE / NEUERE GESCHICHTE
NF GERMANISTIK
NF MEDIENWISSENSCHAFT
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung ... 01
1. Von der Nation zum Corps:
Ein Überblick über die Geschichte studentischer Zusammenschlüsse von Reformation bis Vormärz
... 09
2. Humboldt und die Folgen:
Die Hochschulwelt des Vormärz unter konfessionellen Gesichtspunkten
... 19
3. Zwischen Säkularisierung, Ultramontanismus und Annäherung:
Katholische Rheinlande und protestantisches Preußen im Spannungsverhältnis ... 21
3.1. Die „paritätische“ Bonner Friedrich Wilhelms Universität:
Eine Chronik konfessionell bedingter Konflikte ... 21
3.2. Staat, Kirche und Laien:
Die Entstehung katholischer Öffentlichkeit und Massenbewegung im Rheinland ... 24
4. „Einigkeit macht stark, so dachten sie...“
Die Frühformen katholischer Studentenzusammenschlüsse in Bonn ... 29
4.1. Gründung und erste Jahre der „Bavaria“ ... 29
4.2. Korporisierung und Ausweitung: Die Bonner Union ... 34
4.3. Alternative, Konkurrenz oder Anerkennung?
Die Bonner Studentenschaft und ihr Verhältnis zur Union ... 43
4.4. 1848: Das Verhalten der Unionsstudenten in studentischer Reformbewegung und Revolution ... 50
4.5. Unerwartete Gegner: Zerfall und Niedergang der Union ... 57
5. Kein Einzelfall: Das Entstehen deutschlandweiter katholischer Studentenzusammenschlüsse und die Rolle der Bonner hierbei ... 65
5.1. München, Berlin, Breslau: Gründungswelle und überregionale Kontaktaufnahme. Cartell- und Korrespondenzverhältnisse ... 65
5.2. Wiedererstarken in Bonn: Die Neugründung der Bavaria ... 69
5.3. Einreihung in die katholische Bewegung: Georg von Hertling, der Katholikentag in Frankfurt und die „zweite Welle“ ... 72
5.3.1. Katholische Studenten auf dem Frankfurter Katholikentag ... 72
5.3.2. Konkurrenz in Bonn: Bavaria und Arminia ... 78
5.4. Der „Würzburger Bund“ und sein Scheitern unter besonderer Berücksichtung der Rolle Bonner Vereinigungen hierbei ... 83
Schlussbetrachtung ... 90
Literaturverzeichnis ... 97
Anhang ... 110
Einleitung
Bonn, 8. Juli. Neben den vielen, bisher unter den hiesigen Studenten bestehenden Corps und Burschenschaften hat sich jüngst ein neuer Verein von katholischen Studenten gebildet, der zwar nach Art jener anderen Verbindungen mit farbigen Mützen und Bändern auftritt, aber doch (...) eine ganz andere Richtung als jene zu verfolgen scheint (...), einen Zweck (...), der der Religion und Sittlichkeit nicht entgegengesetzt ist.1
Mit diesen Zeilen berichtete die Rhein- und Moselzeitung im Sommer 1847 auf ihrer Titelseite von einem Ereignis, das der Öffentlichkeit eine völlig neue Erscheinung in der akademischen Welt präsentierte: die erste öffentlich auftretende Vereinigung katholischer Studenten an einer deutschen Universität, die Bonner Union.2
Einen solchen Zusammenschluss katholischer Studenten3 hatte es bis dato nicht gegeben, erst recht nicht im genuin deutschen Stil einer Studentenverbindung. Mit einem Band über der Brust – in den rot-weiß-roten Farben der Erzdiözese Köln – setzten die Unionsmitglieder deutliche Zeichen und meldeten in aller Öffentlichkeit einen dergestalteten Anspruch auf eine respektable Stellung innerhalb der Studentenschaft an, wie es bisher vor allem die Corps getan hatten. Die Vereinigung der Bonner Studenten war ein klares Signal für das erstarkte Selbstbewusstsein des Katholizismus4 an der Universität.
Gerade dieser neue konfessionelle Aspekt in der Geschichte deutscher Studenten wird von der studentenhistorischen Forschung weitgehend ausgeblendet. Abgesehen davon, dass Studentengeschichte ohnehin nur eine weitgehend stiefmütterlich behandelte und von einer kleinen Gruppe Interessierter betriebene Teildisziplin der Bildungs-, Sozial- oder Kulturgeschichte ist, fällt auf, dass sie fast ausschließlich um denselben Kernbereich kreist: die dezidiert politisch intendierten Studentenbewegungen wie die Urburschenschaft,5 Studenten in NS-Zeit und im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund6 oder die 68er-Bewegung. Für das 19. Jahrhundert liegt der Forschungsschwerpunkt in der Einheitsbewegung der frühen Burschenschaft und ihrer späteren Variante des so genannten „Progress“, sowie in der prägenden Rolle der feudalen Corps des Kaiserreiches.7
Die religiös motivierten Studentenvereinigungen finden sich sowohl in den jüngeren Standardwerken zur Geschichte des 19. Jahrhundert als auch in der Studentengeschichtsschreibung alter und junger Generation nur als Randbemerkungen.8 Diese Nicht-Beachtung der katholischen Korporationen9 wird der Realität an den deutschen Hochschulen spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts nicht gerecht, denn seither überholten die Mitgliederzahlen der katholischen Studentenverbände sowohl die der Corps als auch die der Burschenschaften. 10 Die fehlende konfessionelle Fokussierung in der Studentenhistoriographie lässt sich mit Einschränkung auf die Geschichtsschreibung überhaupt übertragen. So hat es zumindest Olaf Blaschke jüngst bewusst überpointiert postuliert und eine Diskrepanz zwischen der historiographischen Geringschätzung der Religion und ihrer prägenden Rolle in Politik, Gesellschaft und Kultur ausgemacht. Die Historikerschaft habe den Konfessionalismus „lange einmütig ignoriert, beinahe tabuisiert“, meint er und sieht in der Zeit von 1800 bis 1970 „ein zweites konfessionelles Zeitalter“.11 Auch wenn er etwas überspitzt erscheint, soll Blaschkes Ansatz, der religiös-konfessionellen Dimension „stärkere Beachtung“ zukommen zu lassen, mit Bezug auf den Mikrokosmos der studentischen Welt Mitte des 19. Jahrhunderts in dieser Arbeit verfolgt werden.
Der konfessionelle Aspekt ist nicht das einzige Problem bei einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Studentengeschichte. Es mangelt – vereinfacht gesagt – generell an objektiver, wissenschaftlich fundierter und aktueller Korporationsgeschichtsschreibung. Ein Großteil der Literatur zu diesem Thema ist umstritten. Sie liegt, wie Thomas Mayer formuliert, in einem „Spannungsfeld von Apologetik und Polemik“12. Auf der einen Seite steht eine breite Festschriftenliteratur der studentischen Verbindungen und Verbände. Diese, nicht selten von Laien und Hobbyhistorikern verfassten Festschriften, bleiben „fast durchweg entweder in kulturgeschichtlichen Schilderungen älteren Stils oder in reinen, an Traditionsstiftung und Traditionspflege interessierten Korporationsgeschichten stecken“.13 Wenngleich diese Einschätzung Wolfgang Hardtwigs differenzierter bewertet werden sollte,14 verweist sie auf die entscheidende Achillesverse dieser Art studentenhistorischer Literatur. Seit ihren Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts war die Studentengeschichte eine „Laienwissenschaft“. Zwar institutionalisierte sie sich als „Hochschulkunde“ zunehmend in verschiedenen Einrichtungen, 15 doch deren Mitglieder – eine Mischung aus Laienforschern16 und professionellen Historikern – gehörten vielfach als „Alte Herren“ einer Studentenverbindung an.17 Eine Ausnahme bildete der bekennende Freistudent Paul Ssymank. Sein gemeinsam mit Friedrich Schulze verfasster Zweibänder „Das deutsche Studententum von den ältesten Zeiten bis zu Gegenwart“ gilt besonders dank seines Quellenreichtums und der kulturgeschichtlichen Betrachtungen als das lesenswerteste Werk dieser Zeit.18 Da ohne das nachvollziehbare Interesse der Verbindungsmitglieder an ihrer eigenen Geschichte eine Lücke in der Forschung entstanden wäre, und es an Alternativen und Quellensammlungen mangelt, war die Rezeption der frühen studentenhistorischen Darstellungen und der Festschriftenliteratur für diese Magisterarbeit aber unumgänglich. Ihre besondere Charakteristik wird jedoch stets berücksichtigt.
[....]
1 Rhein- und Moselzeitung (Koblenz) Nr. 156. 10. Juli 1847, S. 1. Zitiert nach Wolf, Otto: Geschichte der katholischen deutschen Studentenverbindung Bavaria 1844-1914. Bonn, 1914. S. 236. Ebenfalls in Weiß, Joseph: An der Wiege der katholischen deutschen Studentenverbindungen. Neues von der Bonner Union 1847-53 -55 (= Der Weiße Turm. Zeit- und Lebensbilder aus dem katholischen Studententum. Bd.1). München, 1930. S. 25. Bei Weiß heißt es allerdings „Studirende“ statt „Studenten“. Da die Moselzeitung im Original nicht einsehbar war, halte ich mich an das zeitnahere Werk von Wolf.
2 Die Union war ein lokaler Verbund mehrerer katholischer Studentenverbindungen. Bis zum Jahr 1849 nannte sich der Zusammenschluss allerdings noch „Gesamtverein“.
3 In dieser Arbeit wird aus naheliegendem Grund ausschließlich der Begriff Studenten gegenüber dem heute gebräuchlichen Wort „Studierende“ verwendet. Weibliche Studierende sind erst nach 1905 an den deutschen Universitäten präsent. Siehe Prahl, Hans-Werner: Sozialgeschichte des Hochschulwesens. München 1978, S. 233.
4 Der Begriff „Katholizismus“ meint in dieser Arbeit eine durch den katholischen Glauben geprägte Welt- und Lebensauffassung, die Einfluss auf die gesellschaftliche Wirklichkeit zu gewinnen suchte, also eine „religiöse, soziale, später auch politische Sammlung der Katholiken in der Öffentlichkeit“. Siehe Maier, Hans: 1848 und die deutschen Katholiken. In: Hehl, Ulrich von und Kronenberg, Friedrich (Hrsg.): Zeitzeichen. 150 Jahre Deutsche Katholikentage 1848- 1998. Paderborn u.a., 1999. S. 23-30. Hier S. 25. Diese „Sammlung“ stand unter dem vornehmlichen Einfluss von Laien und darf als Akt der Selbstfindung und Selbstbehauptung der Katholiken in der modernen Welt verstanden werden. Siehe Maier, Hans: Katholizismus. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Bd. 5. Freiburg u.a., 1996, Sp. 1368-1370.
5 Siehe vor allem die Reihe „Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Burschenschaft und der deutschen Einheitsbewegung“ (QuD) sowie als jüngsten Forschungsbeitrag den Sammelband von Asmus, Helmut (Hrsg.): Studentische Burschenschaften und bürgerliche Umwälzung. Zum 175. Jahrestag des Wartburgfestes. Berlin, 1992. Weitere Angaben zum Thema Burschenschaft und Wartburgfest weiter unten.
6 Vgl. u.a. Faust, Anselm: Der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund, 2 Bde. Düsseldorf, 1973; Grüttner, Michael: Studenten im Dritten Reich. Paderborn u.a., 1995; Brunck, Helma: Die Deutsche Burschenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. München, 1999; Weber, Rosco: Die deutschen Corps im Dritten Reich (= Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen 8). Köln, 1998; Rösgen, Hans Jürgen: Die Auflösung der katholischen Studentenverbände im Dritten Reich (= Dortmunder Historische Studien, Bd. 15). Bochum, 1995.
7 Vgl. u.a. Studier, Manfred: Der Corpsstudent als Idealbild der Wilhelminischen Ära. Untersuchungen zum Zeitgeist 1888 bis 1914. Nürnberg, 1965; Jarausch, Konrad: Students, Society and Politics in Imperial Germany. The Rise of Academic Illiberalism. Princeton, 1982. Vgl. auch Elias, Norbert: Die Satisfaktionsfähige Gesellschaft. In: Ders.: Studien über die Deutschen. Machtkämpfe und Habitusentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt/M., 1989. S.61-158.
8 Vgl. folgende für das 19. Jahrhundert unabdingbare Gesamtdarstellungen: Nipperdey, Thomas: Deutsche Geschichte 1800- 1866. Bürgerwelt und starker Staat. München, broschierte Sonderausgabe 1998 (1983); Wehler, Hans-Ulrich: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd 2. Von der Reformära bis zu industriellen und politischen „Deutschen Doppelrevolution“ 1815- 1848/49. München, 1998 (Wehler scheint mir aber besonders beim Thema Religion zur Polemik zu neigen. Vor allem im Bezug zum Katholizismus fehlt ihm anscheinend das Verständnis); Langewiesche, Dieter: Europa zwischen Restauration und Revolution. Vierte Auflage, München, 2003 (1985. Besonders in der Betrachtung der konfessionellen Problematik bedeutend, wenn auch älter: Schnabel, Franz: Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert, 4 Bde. Freiburg, 1929-1937 (Neudruck München, 1987). Sozialgeschichtlich betrachtet: Rürup, Reinhard: Deutschland im 19. Jahrhundert. 1815 –1871. Zweite Auflage, Göttingen 1992 (1984).
9 Korporation wird in dieser Arbeit als Synonym zu Studentenverbindung und Studentenverein verwendet.
10 Siehe Jarausch: Academic Illiberalism, S. 304.
11 Blaschke, Olaf (Hrsg.): Konfessionen im Konflikt. Deutschland zwischen 1800 und 1970: ein zweites konfessionelles Zeitalter. Göttingen, 2002, S. 7ff.
12 Mayer, Thomas: Katholische Farbstudenten im Kulturkampf. Eine Untersuchung der Periodika katholischer Korporationsverbände im 19. Jh. Stein am Rhein (CH), 2003. S. 14.
13 Hardtwig, Wolfgang: Studentische Mentalität – Politische Jugendbewegung – Nationalismus. Die Anfänge der deutschen Burschenschaft. In: Historische Zeitschrift 242. 1986, S. 581-628, hier S. 582. Vergleiche die ähnliche Kritik Steinhilbers zu Beginn seiner Dissertation über studentische Stammbücher: Steinhilber, Horst: Von der Tugend zur Freiheit: studentische Mentalitäten an deutschen Universitäten 1740-1800. Hildesheim, 1995.
14 Mayer sieht vor allem in den jüngeren Selbstdarstellungen ein Bemühen um „quellenkritische Beiträge, die möglichst von Historikern aus den eigenen Reihen verfasst werden sollten“. Siehe Mayer: Katholische Farbstudenten, S. 14.
15 Die "Burschenschaftliche Historische Kommission" (heute „Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V.“) entstand zur Jahrhundertwende. Das "Hochschularchiv der Deutschen Studentenschaft" sollte in den 1920er Jahren zur umfassenden Sammelstelle der Hochschulkunde werden, erreichte dieses Ziel aber nie. Ein Lehrauftrag für Hochschulkunde bestand in den 1920er und 1930er Jahren an der Universität Frankfurt/M. Ungefähr zur gleichen Zeit etablierten sich jährliche „Tagungen deutscher Studentenhistoriker“. Einen vorläufigen Höhepunkt erreicht die Hochschulkunde in der Errichtung des „Instituts für Studentengeschichte“ 1939 in Würzburg. Dieses stand allerdings unter der Ägide des nationalsozialistischen Historikers A. Brügmann. Der wetterte bereits in seiner Antrittsrede gegen die „volkszersetzenden Komponenten (...) des Katholizismus (...) an den deutschen Universitäten“ und dessen „Bundesgenossen“, den „jüdische[n] Marxismus“. Sein in Berlin 1941 erschienenes Werk „Zucht und Leben der deutschen Studenten 1648-1848“ ist daher heikel, hält aber im Quellenteil einige wichtige Dokumente bereit. Angesichts dieser Leitung sowie aufgrund des Krieges konnte das Institut nie eine regelmäßige freie Forschung aufnehmen. 1954 wurde es als „Institut für Hochschul- und Studentengeschichte“ unter der Leitung von Georg Meyer-Erlach wiedereröffnet. Dieser war ebenso wie der Initiator neuer Studentenhistorikertagungen Robert Paschke Corpsmitglied. Heute ist das Institut an die Universitätsbibliothek Würzburg angeschlossen und Teil der „Deutschen Gesellschaft für Hochschulkunde“. Studenten- und Verbindungsgeschichte widmen sich außerdem die „Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte e.V.“, der „Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung“ , die „Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e.V.“ und die „Studentengeschichtliche Vereinigung des Coburger Conventes“. Zur Geschichte der Hochschulkunde siehe Ssymank, Harald: 40 Jahre Tagungen deutscher Studentenhistoriker. In: Der Convent. Akademische Monatszeitschrift. Jg. 16, 7/1965. S. 145-172. Obige Zitate nach ebenda, S. 159f. Vgl.: www.studentenhistoriker.de/studentengeschichte.htm.
16 Deren Publikationen kritisierte der Frankfurter Privatdozent Rheindorf bereits 1930 als „für den Historiker unbrauchbar. Die primitivsten Grundsätze historischer Kritik fehlen, phraseologischer Schwung ersetzt sachliche Darstellung“. Zitiert nach: Ssymank: 40 Jahre, S. 153.
17 Wilhelm Fabricius, Verfasser der ersten umfassenden Darstellung des Corps-Wesen („Die deutschen Corps“. Berlin, 1898) war Mitglied in Gießener, Jenenser und Marburger Corps. Friedrich Meinecke und Heinrich von Srbik, Begründer der QuD, waren Burschenschafter in Berlin und Wien.
18 Schulze, Friedrich und Ssymank, Paul: Das deutsche Studententum von den ältesten Zeiten bis zu Gegenwart. Leipzig, 1910.
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