Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Klassische vs. prozessorientierte Unternehmensberatung close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Klassische vs. prozessorientierte Unternehmensberatung

Studienarbeit, 2003, 16 Seiten
Autor: Jens Droege
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation

Details

Veranstaltung: Internationale Unternehmensführung
Institution/Hochschule: Fachhochschule Landshut (Fachbereich Betriebswirtschaft)
Tags: Klassische, Unternehmensberatung, Internationale, Unternehmensführung
Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 16
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V26913
ISBN (E-Book): 978-3-638-29104-0

Dateigröße: 174 KB
Anmerkungen :
Vor allem die klassischen Beratungsunternehmen haben durch strikt betriebswirtschaftliche Fachberatung das Bild des Beraters als „Trouble-Shooter“ geprägt. Deren Ansehen hat gelitten, auch weil ihr Name in den Schatten spektakulärer Firmenpleiten gerückt ist. Die klassische Unternehmensberatung als reine Strategieberatung wird zunehmend in Frage gestellt. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, einen allgemeinen Überblick über die Beratung zu geben und die verschiedenen Ansätze herauszuarbeiten.



Textauszug (computergeneriert)

Semesterarbeit
Internationale Unternehmensführung

Klassische
vs.
prozessorientierte Unternehmensberatung

Fachhochschule Landshut
Fachbereich Betriebswirtschaft
Studiengang Europäische Betriebswirtschaft

von

Jens Dröge
Fachhochschule Landshut
European Business Studies
7. Fachsemester

 

Of all business, by far
Consultancy’s the most bizarre.
For the penetrating eye,
There’s no apparent reason why,
With no more asset than a pen,
This group of reasonable men
Can sell to clients more than twice
The same ridiculous advice,
Or find, in such a rich profusion,
problems to fit their own solution.

Rambsbottom, B., Financial Times, 11.04.1981

 

Inhalt

1. Einleitung  4

2. Begriff des Unternehmensberaters  5
2.1. Definition  5
2.2. Abgrenzung  6

3. Beratungsfelder  7

4. Gründe für externe Beratung  8
4.1. Wissenstransferfunktion  8
4.2. Wirtschaftlichkeitsfunktion  8
4.3. Neutralitäts- und Durchsetzungsfunktion  9
4.4. Legitimationsfunktion  9

5. Beratungsansätze  10
5.1. Prozessberater  10
5.2. Fachberater  12

6. Schlussbetrachtung: Klassische- oder Prozessberatung  13

Literaturverzeichnis

Internetreferenzen

Abbildungsverzeichnis

 

1. Einleitung

In den letzten zwei bis drei Jahrzehnten haben sich Beratungsleistungen für Unternehmen als stark expandierende Dienstleistung gezeigt. Die Zahl der Beratungsfirmen wie auch der Einzelberater1 hat kontinuierlich zugenommen mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten.2 

Dabei prägen allerdings offensichtlich eine Vielzahl von Vorurteilen und Missverständnissen das Bild des Unternehmensberaters3. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe sehen nur die Kosten, nicht aber den Nutzen der Beratung. Es herrscht die Meinung vor, Beratung sei etwas, das sich nur Großbetriebe leisten könnten, wobei vor allem die klassischen, internationalen Beratungsunternehmen mit Hundertschaften an Beratern, wie etwa Arthur Anderson, McKinsey, Roland Berger & Partner, Bosten Consulting Group und dergleichen mehr gesehen werden. Diese Beratungsfirmen haben, durch meist strikt betriebswirtschaftlich oder technisch orientierte Fachberatung, auch das Bild des Beraters als „Trouble-Shooter“ geprägt, der dann ins Unternehmen kommt, wenn es darum geht Re-engineering, beinharte Kostensenkung oder Sanierung durchzuführen.4

Nicht nur deswegen hat in der letzten Zeit das Ansehen des Beraters gelitten, sondern auch weil ihr Name in den Schatten spektakulärer Firmenpleiten gerückt ist. Als Beispiel sei hier die Rolle von McKinsey als Berater von Enron5 genannt. Gerade hinsichtlich dieser Kritik wird die klassische Unternehmensberatung als reine Strategie- und Konzeptberatung zunehmend in Frage gestellt.

Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, zunächst einen allgemeinen Überblick über die Beratung zu geben und die verschieden Ansätze in der Beratung herauszuarbeiten. Dies geschieht hauptsächlich mit Hilfe der klassischen betriebswirtschaftlichen Literatur und Wirtschaftsmagazinen, in Teilen aber auch unter Einbeziehung elektronischer Medien.

2. Begriff des Unternehmensberaters

2.1. Definition

In der Literatur findet man keine allgemein gültige Definition des Berufs6 des Unternehmensberaters und des Begriffs der Unternehmensberatung. Dies mag auch auf die Komplexität und Vielfältigkeit der Beratungstätigkeiten und -typen zurückzuführen sein. 

Meyers Taschenlexikon definiert den Begriff des Beraters als „in der Regel freiberuflich tätigen Fachmann mit wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen (nicht notwendig durch Hochschulstudium), der Unternehmen in sämtlichen betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Fragen berät...“7

Die Microsoft Encarta Enzyklopädie hingegen spricht bei Unternehmensberatung von einer „von fachlich qualifizierten Kräften durchgeführte Beratung eines Unternehmens in betriebswirtschaftlichen, steuerlichen oder sonstigen unternehmensrelevanten Fragen. Sie wird von darauf spezialisierten Einzelpersonen oder einer institutionell unabhängigen Beratergruppe durchgeführt. Sie kann sich auf umfassende, allgemeine Managementprobleme wie auch auf einzelne Bereiche wie Marketing, Produktmanagement, Vertriebsorganisation, Personalmanagement oder Rechnungswesen beziehen. Das Aufgabengebiet umfaßt zunächst die Feststellung der aktuellen Verhältnisse, die Identifizierung der Probleme und die Formulierung der Zielsetzung. Auf dieser Grundlage werden Vorschläge und Empfehlungen zur Problemlösung ausgearbeitet und in entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Diese werden unterstützend begleitet und schließlich hinsichtlich ihrer Wirkung kontrolliert.“8

[....]


1 So stieg die Anzahl der Managementberater in Europa von 95.000 (1994) auf 280.000 (2000) an. Quelle: Survey of the European Management Consultancy Market 2000, European Federation of Management Consultancies Associations (feaco)

2 Im Jahr 2000 wuchs der europäische Markt für Beratungen um durchschnittlich 15,5% (1999: 15,9%), in Deutschland um 11,8%. Quelle: a.a.O.

3 Die Begriffe „Unternehmensberatung“, „Beratung“ und „Management Consulting“ sind in dieser Arbeit als Synonyme zu verstehen. Sofern von „Beratern“ oder synonym verwendeten Begriffen die Rede ist, so wird der sprachlichen Einfachheit halber der maskuline Begriff verwendet

4 Vgl. Leeb, Werner A.: Unternehmensberater - die unbekannten Wesen? In: Monitor – Zeitschrift für Informationstechnologie, Ausgabe 10/2000; www.monitor.co.at/monitor/

5 In der Vergangenheit hat Enron rund zehn Millionen US-Dollar Honorar an McKinsey überwiesen; www.manager-magazin.de

6 Es ist interessant zu Erwähnen, dass der Begriff des Unternehmensberaters nicht geschützt ist und sich jeder auch ohne ausreichende Qualifikation als solcher bezeichnen darf. Lediglich Österreich schreibt einen Befähigungsnachweis vor; Erlass des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen vom 16.7.1992, AÖFV Nr. 265/1992, Art. 1

7 Meyers Grosses Taschenlexikon, 5. überarbeitete Auflage, Band 23, B.I. Taschenbuchverlag, S. 22

8 Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2001. © 1993 – 2000 Microsoft Corporation


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:

Von der Managementberatung zum Beratungsmanagement

Autor: Oliver Menz
Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 12,99 EUR

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/26913/klassische-vs-prozessorientierte-unternehmensberatung
please wait Bitte warten