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Französisch in der Schweiz und im Aostatal

Scholary Paper (Seminar), 2004, 16 Pages
Author: Michael Pehle
Subject: Romance Languages - French Linguistics

Details

Event: PS: Frankophone und Kreolophone Welt
Institution/College: Dresden Technical University (Institut für Romanistik)
Tags: Französisch, Schweiz, Aostatal, Frankophone, Kreolophone, Welt
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 16
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V27323
ISBN (E-book): 978-3-638-29402-7
ISBN (Book): 978-3-638-76043-0
File size: 362 KB
Notes :
Die Arbeit stellt die Geschichte und die Entstehung der Französischen Sprache in der Schweiz und im Aostatal dar. Ein besonderes Augenmerk gilt dem aktuellen Zustand des Französischen in den beiden Gebieten sowie dem Frankoprovenzalischen.


Abstract

Die Bezeichnung Frankophonie umfasst nicht nur die Sprecher des Französischen und die Gebiete, in denen sie leben, sondern vor allem auch einen Kulturkreis. In vielen Gebieten wirdkein reines Standardfranzösisch, sondern eine Art Dialekt gesprochen. In dieser Arbeit werden zwei Regionalsprachen genauer untersucht. Das ist zum einen die französischsprachige Schweiz und zum anderen das Aosta-Tal. In beiden Gebieten hat das Frankoprovenzalische einen Einfluss auf die Sprachentwicklung gehabt, wodurch auch dieser Aspekt in der Arbeit eine Rolle spielen wird. Zunächst wird von allgemeinen Fakten über die jeweiligen Gebiete ausgegangen, die sprachgeschichtliche Entwicklung und die Besonderheiten der jeweiligen Regionalsprache betrachtet.


Excerpt (computer-generated)

Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
Institut für Romanistik

PS: Frankophone und Kreolophone Welt
SS 2004

Die französische Sprache in der Schweiz und im Aosta-Tal

Michael Pehle

Lehramt für Gymnasium: Französisch / Ethik, Philosophie
4. Fachsemester

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2

2 Französisch in der Schweiz 3
2.1 Allgemeines über die Schweiz 3
2.2 Die sprachgeschichtliche Entwicklung des Französischen in der Schweiz 4
2.3 Das Frankoprovenzalische in der Schweiz 5
2.4 Besonderheiten des Französischen in der Schweiz 6
2.4.1 Phonetik 6
2.4.2 Morphologie 7
2.4.3 Lexik 7

3. Das Aosta-Tal 9
3.1 Allgemeines über das Vallée d′Aoste 9
3.2 Die Sprachgeschichtliche Entwicklung des Französischen im Aosta-Tal 10
3.3 Das Frankoprovenzalische im Aosta-Tal 11
3.4 Besonderheiten des Französischen im Aosta-Tal 12
3.4.1 Phonetik 13
3.4.2 Lexik 13

4 Endbetrachtung 14

Literaturverzeichnis 15

 

1 Einleitung

Die Bezeichnung Frankophonie umfasst mittlerweile nicht mehr nur die Sprecher des Französischen und die Gebiete, in denen sie leben, sondern vor allem auch einen Kulturkreis. Meiner Meinung nach kann mit Recht gesagt werden, dass die Sprache für keine andere Gemeinschaft eine so bindende und zusammenhaltende Rolle spielt, wie für die Frankophonie. Man spricht weltweit von über 100 Millionen aktiven Sprechern des Französischen, davon über die Hälfte in Europa. In den Gebieten außerhalb Europas ist Französisch lediglich noch in Québec eine dominierende Sprache. In den übrigen Gebieten ist Französisch entweder Minderheitensprache, Verwaltungssprache oder es ist in eine Kreolsprache übergegangen.
Es erklärt sich nun fast von selbst, dass in vielen Gebieten kein reines Standardfranzösisch gesprochen wird. Das ist in Frankreich selbst kaum der Fall, denn es lässt sich deutlich der Dialekt eines Toulousers von dem eines Parisers unterscheiden. Auf dieselbe Weise, wie sich die Dialekte innerhalb der Grenzen Frankreichs gebildet haben, sind auch außerhalb Frankreichs viele Regionalsprachen und Dialekte entstanden.

Ich werde nun in dieser Arbeit zwei Regionalsprachen genauer zu untersuchen. Das ist zum einen die französischsprachige Schweiz und zum anderen das Aosta-Tal. In beiden Gebieten hat das Frankoprovenzalische einen Einfluss auf die Sprachentwicklung gehabt, wodurch ich auch diesen Aspekt nicht unbeachtet lassen möchte. Ich werde in beiden Teilen von den allgemeinen Fakten über die jeweiligen Gebiete ausgehen und über die sprachgeschichtliche Entwicklung zu den Besonderheiten der jeweiligen Regionalsprachen kommen.

[...]


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