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Aerobictrainer B-Lizenz

Termpaper, 2004, 38 Pages
Author: Michaela Nette
Subject: Sport - Kinematics and Training Theory

Details

Institute: BSA-Akademie Deutschland
Tags: Aerobictrainer, B-Lizenz
Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 38
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V27733
ISBN (E-book): 978-3-638-29699-1

File size: 275 KB
Notes :
Hausarbeit zur Ausbildung Group(früher Aerobic)-Trainer-B- Lizenz. Beinhaltet zwei Stundenplanungen (step im low impact; aerobic mixed impact) mit allgemeiner und spezieller Aufwärmphase, Hauptteil und cool down sowie den internen und externen Bedingungen einer Unterrichtsstunde. Im zweiten Teil werden ausführlich und systematisch die Wirkungen von Aerobic auf das HKS erläutert, Dehnmethoden und Wirkungen von Stretching deskriptiv dargestellt.



Excerpt (computer-generated)

Aerobictrainer B-Lizenz

von: Michaela Nette

 


Inhaltsverzeichnis

Teil I:

1.) Unterrichtsablauf für Step- low - impact S. 2

externe Bedingungen dieser Stunde S. 2
Trainingsraum S. 2
Tageszeit S. 2
Klima S. 2
Trainingsmethode S. 2
Medien S. 3
Geräteauswahl S. 3
Zielgruppe S. 3
Interne Bedingungen dieser Stunde S. 3
Innere Einstellung zum Training S. 3
Voraussetzungen des Trainers S. 4
Zielsetzung der Trainingsstunde S. 4
Allgemeines warm up S. 5
Spezielles warm up S. 6

Hauptteil S. 9

Cool down S. 13

2.) Unterrichtsablauf für Aerobic - mixed- impact S. 15

externe Bedingungen dieser Stunde S. 15
Trainingsraum S. 15
Tageszeit S. 15
Klima S. 15
Trainingsmethode S. 15
Medien S. 15
Zielgruppe S. 15
Geräteauswahl S. 16
Interne Bedingungen dieser Stunde S. 16
Innere Einstellung zum Training S. 16
Voraussetzungen des Trainers S. 16
Zielsetzung der Trainingsstunde S. 16
Allgemeines warm up S. 17
Spezielles warm up S. 17
Hauptteil S. 18
Cool down S. 20

Teil II:

1. Begriffsdefinition und geschichtliche Entwicklung S. 22

Begriff S. 22
Historie S. 23

2. Wirkungen von Aerobictraining auf das Herzkreislaufsystem (HKS) S. 24

2.1. Das HKS S. 24

2.1.1. Anpassung der Herztätigkeit an Belastung S. 24
2.1.2. Umstellung des HKS auf Bewegung S. 25
2.1.3. Trainingseinfluß auf das Blut S. 26
2.1.4. Auswirkungen von Bewegung auf die Atmung S. 27
2.1.5. Einfluß von Belastung auf Körpertemperaturregulation S. 29

2.2. Bewegungsapparat S. 29

2.2.1. passiver Bewegungsapparat: Knochen S. 29
2.2.2. passiver Bewegungsapparat: Gelenk S. 30
2.2.3. aktiver Bewegungsapparat: Muskel S. 30

Resümee S. 31

3. Definition von Stretching und verschiedene Dehnmethoden S. 31

statische Dehnmethoden S. 31
dynamische Dehnmethoden S. 33

4. Wirkung von Stretching auf den Organismus bzw. den Muskel- und Gelenkapparat S. 34

Literaturverzeichnis


 

Teil I:

Unterrichtsablauf für:

1.) STEP- Low impact

Zur Planung einer Aerobicstunde müssen interne sowie externe Voraussetzungen überprüft und bestimmt werden. Externe Bedingungen dieser Stunde:

* Trainingsraum:

Der Trainingsraum sollte groß genug sein, so dass alle Teilnehmer genügend Bewegungsfreiraum haben, an der Frontseite sollte sich eine Spiegelfläche befinden, damit sich jeder Teilnehmer im Spiegel beobachten und der Trainer die gesamte Gruppe im Blick halten kann. Zudem muss darauf geachtet werden, dass der Trainingsraum hell ist, zur dunklen Tageszeit muss Beleuchtung eingesetzt werden, damit alle Teilnehmer optimal sehen können. Vor einer Trainingsstunde ist der Trainingsraum gut zu lüften.

* Tageszeit:

Die Tageszeit hat große Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, Verfassung sowie Kreislaufbefindlichkeit innerhalb des Tagesverlaufs der Teilnehmer. Plant man beispielsweise eine Unterrichtsstunde für 18.00 Uhr, so haben viele Teilnehmer einen Arbeitstag hinter sich, sind u.U. müde und möchten nun geistig abschalten können. Auf solche Aspekte muß bei einer Stundenplanung geachtet werden. Der exemplarische Stundenablauf ist für eine Trainingsstunde in der frühen Abendzeit - also 18.00 Uhr gedacht.

* Klima:

Jahreszeitliche Extremtemperaturen müssen unbedingt beachtet werden. Trainingsstunden im Hochsommer zur Mittagszeit sind sehr umstritten, hier werden sehr viele Trainingsstunden sicher in die kühleren Abendstunden verlegt werden. Parallel ist bei solch einer klimatischen Wettersituation während der Trainingsstunde verstärkt auf das regelmäßige Trinken der Teilnehmer zu achten. Bei extremen Wintertemperaturen muss der Zeitpunkt der Raumlüftung bedacht werden, so dass die Teilnehmer nicht in einem völlig unterkühlten Trainingsraum mit dem warm up beginnen müssen. Dazu sollte berücksichtigt werden, dass im Winter die Trainierenden häufig „durchgefroren“ zur Trainingsstunde erscheinen und erst einmal gründlich aufgewärmt werden müssen. Die exemplarische Stunde dieser Ausarbeitung wird bei klimatisch für unsere Breitengrade normalen Verhältnissen stattfinden: 20 Grad Celsius durchschnittliche Tagestemperatur.

* Trainingsmethode:

Die Trainingsstunde wird, da sie sich an Anfänger richtet, im Frontalunterricht stattfinden, damit der Trainer von allen Teilnehmern gut gesehen und der Trainer einen guten Überblick über die Gruppe halten kann. 1 Es wird keine Choreografie aufgebaut sondern nach der linearen Progression unterrichtet werden. Das bedeutet, es werden die Schritte aus dem Step aneinandergereiht und nicht in Kombinationen wiederholt. Leichte Variationen der Grundschritte sind möglich und von den Teilnehmern beherrschbar. Die Wiederholungen der einzelnen Schritte werden häufig genug vorkommen, um Hinweise zur Technik geben und Fehler korrigieren zu können. Grundsätzlich werden in der Trainingsstunde die methodischen Grundprinzipen beachtet: Vom Leichten zum Schweren Vom Bekannten zum Unbekannten Vom Einfachen zum Zusammengesetzten (komplex)2

* Medien:

Es steht ein CD- Player zum Abspielen von CDs zur Verfügung. Das Tempo der Musik darf nur 118 bis 123 beats per minute aufweisen, damit die Schritte auf dem Step in Ruhe und korrekt ausgeführt werden können.3

* Geräteauswahl:

Jeder Teilnehmer wird einen höhenverstellbaren STEP verwenden, wobei bei der exemplarisch vorgestellten Stunde alle auf der kleinsten Stufe trainieren.

Ø Zielgruppe:

Bei den Teilnehmern soll davon ausgegangen werden, dass die Grundmuskulatur trainiert ist, die Grundschritte aus dem Step- unterricht bekannt und die konditionellen Fähigkeiten zunehmend besser geworden sind, so dass diese Stunde zwar mit gesunder Belastung aber ohne Schwierigkeiten konditionell „durchgehalten“ werden kann. Das Alter der Trainierenden liegt zwischen 20 und 45 Jahren, maximal 15 Personen werden an dieser Stunde teilnehmen. Die Verteilung zwischen den Geschlechtern möge bei 70% Frauen und 30 % Männern liegen. Interne Bedingungen dieser Trainingsstunde:

* Innere Einstellung zum Training:

Motive sind überdauernde Bereitschaften, Zielvorstellungen zu entwickeln, die sich - da von Kindheit an gewachsen – kaum verändern.4 Motivation hingegen ist die aktuelle Zielvorstellung vor, während und nach dem Sporttreiben, die, durch Personen und Situationen angeregt, durchaus veränder - und beeinflussbar ist.5 Aufgabe des Trainers ist es, im Vorfeld mögliche Motivationen und Motive der Teilnehmer abzuschätzen und diese bei einer Stundenplanung zu beachten. Auch bei der Durchführung einer Trainingsstunde muß das Trainerverhalten dadurch gekennzeichnet sein, nicht kontraproduktiv auf die Motivation und Motive der Teilnehmer zu wirken. (vgl. unangemessene Fehlerkorrektur, zu spätes Beginnen der Stunde etc.) Mögliche Motive der Teilnehmer dieser exemplarischen Trainingsstunde könnten sein:

- Sporttreiben an sich und ichbezogenes Motiv (z.B. Entspannung nach dem harten Training)
- Sporttreiben selbst und sozialbezogene Motive (z.B. mit anderen gemeinsam Sport treiben)
- Ergebnis des Sporttreibens und ichbezogenes Motiv (z.B. ich möchte mit der Gruppe mithalten)
- Ergebnis des Sporttreibens und sozialbezogenes Motiv (z.B. so müsste mich mein Mann sehen)
- Sport als Mittel für weitere Zwecke und ichbezogenes Motiv ( Z.B. ich möchte schlank sein)

Trotz dieser überdauernden Motive ist eine Trainingsstunde immer auch geprägt von aktuellen Motivationen der Teilnehmer. Auch diese muß ein Trainer erkennen und u.U. auf sie eingehen. (z.B. wenn ein sonst motivierter Teilnehmer nun heute keine Lust hat, sich aber doch zum Sport „geschleppt“ hat)

* Voraussetzungen des Trainers:

Der Trainer wird auf eine korrekte Ausübung der Schritte bei den Teilnehmern achten und dennoch versuchen, interessante Abwechslungen in die Trainingsstunde zu bringen. Dies gelingt, indem der Trainer selbst sämtliche Schritte für eine Step - stunde beherrscht und beispielsweise die Beanspruchungsstärke, Ausgangsstellung, Übungsausführung, Raumwege etc. verändert.6 Gerade für Trainierende im Anfängerstadium ist es enorm wichtig, dass die Technik der Schrittausübung korrekt ausgeführt wird, damit sich kein Fehler einschleicht , der u.U. während einer gesamten Trainingskarriere beibehalten wird. (z.B. Bouncen beim Auftreten auf dem Boden oder Auftreten auf dem Step nur mit den Vorderfuß) Weiter muß der Trainer in der Lage sein, durch korrektes visuelles und akustisches Cueing kurz, knapp, verständlich und rechtzeitig den nächsten Schritt anzuzeigen. Müssen Fehler korrigiert werden, sollte der Trainer immer mit einem allgemein an die Gruppe gerichteten Korrekturhinweis beginnen und erst im Folgeschritt über Blickkontakt die entsprechende Einzelperson korrigieren. Gelingt auch dies nicht, darf erst als letzte Möglichkeit die verbale Korrektur eines Einzelnen erfolgen.7

[...]


1 BSA- Akademie; Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal; 1999; S. 84

2 BSA- Akademie; Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal; 1999; S. 84

3 BSA- Akademie, Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal, 1999; S. 38

4 Zimbardo; Psychologie; 1992; S. 378ff

5 BSA- Akademie, Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal, 1999; S. 81

6 BSA- Akademie; Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal; 1999; S. 87

7 BSA- Akademie; Aerobictrainer B- Lizenz; Mandelbachtal; 1999; S. 88


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