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Termpaper, 2004, 22 Pages
Author: Maren Herbst
Subject: Communications: Miscellaneous
Details
Tags: Volkswagen, Brasilien, Mexiko, Eine, Einschätzung, Bedeutung, Globalplayers, Wirtschaft, Schwellenländer
Year: 2004
Pages: 22
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-29873-5
File size: 265 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität der Künste Berlin, Fakultät Gestaltung
T55O Mehr Staat oder mehr Markt?
7. Semester
Volkswagen in Brasilien und Mexiko: Eine Einschätzung der
Bedeutung eines Globalplayers für die Wirtschaft
der beiden Schwellenländer
von: Maren Herbst
1. Einleitung S. 2
2. Die Schwellenländer Brasilien und Mexiko S. 3
2.1 Definition Schwellenland S. 3
2.2 Brasilien S. 3
2.3 Mexiko S. 4
3. Kurze Volkswagen-Chronik mit dem Schwerpunkt Globalisierungstätigkeit S. 4
4. Volkswagen in den Schwellenländern S. 7
4.1 Volkswagen in Brasilien S. 7
4.2 Volkswagen in Mexiko S. 7
5. Die wirtschaftliche Lage und der Arbeitsmarkt S. 8
5.1 Brasilien S. 8
5.1.1 Wirtschaft S. 8
5.1.2 Arbeitsmarkt S. 9
5.1.3 Die Bedeutung Volkswagens S. 10
5.2 Mexiko S. 11
5.2.1 Wirtschaft S. 11
5.2.2 Arbeitsmarkt S. 12
5.2.3 Die Bedeutung Volkswagens S. 13
6. Vor- und Nachteile für Arbeiter und Regierung der beiden Schwellenländer sowie für Volkswagen S. 13
6.1 Brasilien S. 13
6.1.1 Vorteile für die Arbeitnehmer und die Regierung S. 13
6.1.2 Nachteile für die Arbeitnehmer und die Regierung S. 13
6.1.3 Vorteile für Volkswagen S. 14
6.1.4 Nachteile für Volkswagen S. 14
6.2 Mexiko S. 14
6.2.1 Vorteile für die Arbeitnehmer und die Regierung S. 14
6.2.2 Nachteile für die Arbeitnehmer und die Regierung S. 15
6.2.3 Vorteile für Volkswagen S. 15
6.2.4 Nachteile für Volkswagen S. 15
7. Fazit S. 16
8. Quellenverzeichnis S. 17
1. Einleitung
Als geborene Wolfsburgerin gehört für mich das Volkswagenwerk unabänderlich zu Wolfsburg. Und es gibt dort wohl nur wenige Familien, in denen nicht wenigstens ein Familienmitglied bei Volkswagen beschäftigt ist. Die Vorteile Volkswagens sprechen für sich: gute Arbeitszeiten, gute Vergütung, gute Sozialleistungen. Die Existenz Volkswagens in Wolfsburg beschert der Stadt auch eine geringe Arbeitslosenquote1; zum einen sind ca. 49.700 Menschen direkt bei Volkswagen beschäftigt, zum anderen finden viele Arbeit bei Zulieferfirmen, Speditionen etc. Doch die in den letzten Jahren schwache Wirtschaft hat auch in Wolfsburg seine Spuren hinterlassen; Stellenabbau, längere Arbeitszeiten, geringere Löhne. Dennoch ist Volkswagen für Wolfsburg unverzichtbar. Ohne den großen Arbeitgeber fände nur noch ein geringer Teil der Wolfsburger eine Anstellung, die eigens für die Mitarbeiter des Volkswagenwerkes gebaute Stadt zerfiele.
Doch Volkswagen beschränkt sich nicht nur auf Wolfsburg: im Rahmen der internationalen Markterschließung hat die Volkswagen AG zahlreiche Werke weltweit gegründet. Dabei hat sich Volkswagen nicht nur auf die Industrienationen konzentriert, sondern ist auch in weniger weit entwickelte Länder vorgedrungen. Welche Relevanz hat ein Globalplayer wie Volkswagen aber auf die Wirtschaft eines Schwellenlandes? Diese Frage wird anhand der Länder Brasilien und Mexiko erläutert, in denen Volkswagen bereits seit über 50 Jahren ansässig ist. Um einen Überblick über die beiden Länder zu erhalten, werden sie zunächst kurz vorgestellt, um dann nach einem kurzen Abriss der Volkswagen-Chronik auf ihre Besonderheiten in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt einzugehen. Welche Bedeutung Volkswagen für die beiden Länder hat und die Vor- und Nachteile, die sich für die Beschäftigten und die Regierung auf der einen sowie für Volkswagen auf der anderen Seite ergeben, führen zum abschließenden Fazit.
2. Die Schwellenländer Brasilien und Mexiko
Bevor die Schwellenländer Brasilien und Mexiko näher vorgestellt werden, soll zunächst der Begriff „Schwellenland“ erläutert werden.
2.1 Definition Schwellenland
Eine eindeutige Definition des Begriffes „Schwellenland” (auch Newly Industrializing Countries) existiert nicht; der Ausdruck vermittelt aber das Bild einer am Übergang vom Entwicklungs- zum Industrieland stehenden Nation. Laut dem Brockhaus sind Schwellenländer „relativ fortgeschrittene Entwicklungsländer, die aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Eigendynamik beachtliche Industrialisierungsfortschritte erzielen konnten und in ihrem Entwicklungsstand gegenüber den Industriestaaten deutlich aufgeholt haben.“1 Als Kriterien gelten u.a. das Bruttosozialprodukt (BSP) je Einwohner und dessen Wachstum, der Industrieanteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowie der Anteil von Industrieprodukten am Export. Eine verbindliche Liste von Schwellenländern existiert nicht; je nach Abgrenzung werden mehr als 40 Staaten unter dieser Ländergruppe zusammengefasst, u.a. zahlreiche erdölexportierende Staaten, viele asiatische Länder sowie einige lateinamerikanische Länder, von denen hier Brasilien und Mexiko Gegenstand der Arbeit sind.
2.2 Brasilien
Die föderative Republik Brasilien ist mit einer Fläche von 8.547.403km² nach Russland, Kanada, China und den USA das fünftgrößte Land der Erde. Mit seinen 172 Mio. Einwohnern2 stellt es das wirtschaftlich bedeutendste Land Lateinamerikas dar. Die größte Einwohnerzahl hat São Paulo mit ca. 10 Mio. Menschen, gefolgt von Rio de Janeiro mit ca. 6 Mio. Einwohnern. In der Bundeshauptstadt Brasília leben ca. 2 Mio. Menschen. Die Regierungsform ist eine präsidiale Republik. Luiz Inácio Lula da Silva trat im Januar 2003 seine vierjährige Amtszeit als Staatspräsident an. Brasilien verfügt über reiche Ressourcen wie Bodenschätze, Wasserkraft, Arbeitskräfte und gute Bedingungen für die Landwirtschaft. Zugleich zählt Brasilien zu den am stärksten industrialisierten Ländern der Region.
2.3 Mexiko
[...]
1 Im Februar 2004 belief sich die Arbeitslosenquote in Wolfsburg auf 8,2 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt in Höhe von 11,1 Prozent. Vgl.
http://www.meinestadt.de/wolfsburgniedersachsen/ statistik?Bereich=Arbeiten+und+Geldverdienen, eingesehen am 26.03.2004
1 vgl. Brockhaus, Band 19, S. 630
2 Stand: Oktober 2003; vgl. http://www.auswaertigesamt. de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=12&land_id=26, eingesehen am 9.12.2003
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