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Als meine Großeltern fernsahen und Radio hörten oder erste Eindrücke der Vorkriegsgeneration von audio-visuelle Medien

Hausarbeit, 2000, 13 Seiten
Autor: Michaela Fabian
Fach: Medien / Kommunikation - Mediengeschichte

Details

Veranstaltung: iG 2: Medien- und Kommunikationsgeschichte
Institution/Hochschule: Universität Wien (Kommunikationswissenschaft)
Tags: Großeltern, Radio, Eindrücke, Vorkriegsgeneration, Medien, Medien-, Kommunikationsgeschichte
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2000
Seiten: 13
Note: 1
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V2801
ISBN (E-Book): 978-3-638-11689-3

Dateigröße: 212 KB
Anmerkungen :
Empirische Arbeit ohne Fremdquellen.



Textauszug (computergeneriert)

Als meine Großeltern fernsahen und Radio hörten
oder erste Eindrücke der Vorkriegsgeneration 
von audio-visuellen Medien

Michaela Fabian

1 Einleitung 1
2 Erinnerungsaktivierung im biografischen Interview 2
3 Chronik der österreichischen Rundfunklandschaft - Zahlen und Fakten 2
4 Mediengeschichte in der Lebensgeschichte 5
5 Schlussbemerkung 12

1 Einleitung

Da ich mich leider aufgrund einer größeren geografischen Entfernung außerstande sehe, die gestellte Aufgabe im vorgesehenen Rahmen auszuführen, habe ich mich entschlossen, die Großmutter meines Lebensgefährten zu diesem Thema zu interviewen. Diese erklärte sich auch sofort bereit, mich bei der Bewältigung der Aufgabe zu unterstützen.
Da ich die Dame bis zum gegebenen Zeitpunkt kaum kannte, musste ich mich erst mit ihren biografischen Daten auseinandersetzen, um bei dem bevorstehenden Interview ein tieferes Verständnis für das Gesagte aufbringen zu können. Mein Interviewpartner neigte dazu, alle medialen Ereignisse vor dem Hintergrund des jeweils spezifischen Lebenskontextes aus der Erinnerung hervorzukramen. Man musste teilweise sehr genau hinhören, um einzelne Passagen des Interviews im medialen Zusammenhang zu erkennen.
Ich möchte mich, nach einer anfänglich kurzen Beschreibung der Methodik des biografischen Interviews, über einen historischen Abriss der Entstehungsgeschichte von Rundfunk und Fernsehen zum eigentlichen Kern der Thematik vorarbeiten: die Darstellung der Mediengeschichte in der Lebensgeschichte. Anhand der schwerpunktmäßigen Dokumentation der verschiedenen Rezeptionsformen, der bevorzugten Programminhalte und der parallel dazu ablaufenden sozialen Veränderungen, soll eine Mediengeschichte konstruiert werden, die sich aus den Ergebnissen des biografischen Interviews zusammensetzt.

2 Erinnerungsaktivierung im biografischen Interview

Der alltäglich Gebrauch der Medien, insbesondere derjenige des Radios und des Fernsehgerätes, führt dazu, dass die Erinnerung an frühere Lebensgewohnheiten im Umgang mit Medien und deren Veränderung erschwert wird. Es entstand für mich also die Notwendigkeit, Erinnerungen im Zusammenhang mit Medien zu aktivieren, ohne entscheidend in den biografischen Konstruktionsprozess des Interviewpartners einzugreifen.
Für mich stand außer Frage, dass ich mich im Vorfeld so intensiv wie nur möglich mit den Medien Fernsehen und Hörfunk, vor allem mit deren geschichtlichen Werdegang und deren Verbreitung, auseinandersetzen musste. Ich bediente mich relevanter Literaturquellen die ich eifrig zu lesen begann, um mir ein Wissensgerüst anzueignen, dessen ich mich während des Interviews unterstützend bedienen konnte. Mit diesem Basiswissen bewaffnet und nach einer kurzen einführenden Information des Gegenübers, begann das Abenteuer biografisches Interview.
Im nachhinein muss ich festhalten, dass sich ein Mindestmass an themenspezifischem Vorwissen als in höchstem Maße hilfreich erwies. Ich versuchte, das Interview nicht zu steuern oder störend einzugreifen sondern konnte teilweise ,,Zündungen" (in Form von Stichworten: Namen von SchauspielerInnen, Filme, Radioprogramme, etc) liefern - also eine Erinnerungsaktivierung auslösen. Diese wurden nicht nur dankbar angenommen, sie ermöglichten auch einen Verlauf des Interviews in entspannter Atmosphäre.

[...]


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