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Hausarbeit, 2003, 32 Seiten
Autor: Ruth Baumann
Fach: Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
Details
Tags: Aerobic-Trainer, B-Lizenz, Hausarbeit, Aerobic, Gymnastik
Jahr: 2003
Seiten: 32
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-30033-9
ISBN (Buch): 978-3-640-20310-9
Dateigröße: 432 KB
Die Hausarbeit enthält neben dem theoretischen Teil auch eine ausgearbeitete (inkl. Aufbau,Warm up, Colldown...) Step Mittelstufen Choreographie, nach den Richtlinen der BSA-Akademie.
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Zusammenfassung / Abstract
Gymnastik -in welcher Form auch immer- ist aus dem heutigen Sport nicht mehr wegzudenken. Gymnastik gehört in vielen Wettkampfsportarten zum Standardprogramm der Aufwärmens (allgemeines Warm-up und spezielles Warm-up) oder zur körpereigenen Regeneration, wie zum Beispiel beim Cool Down oder beim Stretching Gymnastik hat aber auch eine präventive Funktion. Da spezielle Übungen die motorischen Fähigkeiten erhöhen und Verletzungsrisiken mindern können, wird Gymnastik auch von der Sportmedizin zur Vorbeugung oder als Heilgymnastik empfohlen. Vorbeugend betrieben kann Gymnastik gegen Herz-Kreislauf Erkrankungen oder gegen Rückenerkrankungen etc. wirken. Wenn zum Beispiel sogar der Heilungsprozess von bestimmten Erkrankungen (z.B. Bandscheibenprolaps, Hyper-/Hypotonie, Verletzung des Kniegelenkes ....) durch spezielle gymnastische Übungen beschleunigt werden kann bzw. das Wohlbefinden verbessert werden kann, spricht man von Heilgymnastik. Gymnastik ist grundsätzlich unter 3 verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen: • als eigenständige Sportart (Jazz-Dance, Aerobic u.a.) • als Möglichkeit zur Steigerung der allgemeinen Fitness ( Körpertraining ) • als Heilgymnastik • als Warm-up oder Cool-down, als Lockerungs- und Entspannungsübungen
Textauszug (computergeneriert)
Hausarbeit
zur Erlangung der
Trainer B Lizenz
Gymnastik/Aerobic
vorgelegt von:
Ruth Baumann
Nahphase im Body-Shop Köln vom 30.08.2001-02.09.2001
INHALTSANGABE:
I. Erstellung einer Low - Impact Aerobic Stunde
II. Erstellung einer Step Einsteiger Stunde
III. Definition Aerobic
IV. Stundenaufbau
V. Wirkung von Aerobic/Gymnastik auf das Herz-Kreislauf-System
• Erklärung Aerob/ Anaerob
• Vorteile von regelmäßigem Training
• Energiebereitstellung
VI. Definition von Stretching
• Anatomische Grundlagen (Knochenform/Gelenke )
• Einflussgrößen auf die Gelenkbeweglichkeit
• Der Muskel und seine Steuerung
• Der Muskeldehnreflex
• Reflexe der Sehnenorganafferenzen
• Reziproke Hemmung des Antagonisten
• Postisometrische Relaxtion
• Das dynamische Dehnen
• Das Statische Dehnen
• PNF Methode
VII. Die Wirkung des Stretching auf den Organismus bzw. den Muskel- und den Gelenkapparat
VIII. Wirkung von Stretching
IX. Literaturangaben
EINLEITUNG
Gymnastik - in welcher Form auch immer - ist aus dem heutigen Sport nicht mehr wegzudenken. Gymnastik gehört in vielen Wettkampfsportarten zum Standardprogramm der Aufwärmens (allgemeines Warm-up und spezielles Warm-up) oder zur körpereigenen Regeneration, wie zum Beispiel beim Cool Down oder beim Stretching
Gymnastik hat aber auch eine präventive Funktion. Da spezielle Übungen die motorischen Fähigkeiten erhöhen und Verletzungsrisiken mindern können, wird Gymnastik auch von der Sportmedizin zur Vorbeugung oder als Heilgymnastik empfohlen.
Vorbeugend betrieben kann Gymnastik gegen Herz-Kreislauf Erkrankungen oder gegen Rückenerkrankungen etc. wirken.
Wenn zum Beispiel sogar der Heilungsprozess von bestimmten Erkrankungen (z.B. Bandscheibenprolaps, Hyper-/Hypotonie, Verletzung des Kniegelenkes ....) durch spezielle gymnastische Übungen beschleunigt werden kann bzw. das Wohlbefinden verbessert werden kann, spricht man von Heilgymnastik.
Gymnastik ist grundsätzlich unter 3 verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen:
- als eigenständige Sportart (Jazz-Dance, Aerobic u.a.)
- als Möglichkeit zur Steigerung der allgemeinen Fitness ( Körpertraining )
- als Heilgymnastik
- als Warm-up oder Cool-down, als Lockerungs- und Entspannungsübungen
DEFINITION AEROBIC
Kurz zusammengefasst ist Aerobic ein effektives Ganzkörpertraining, bei dem das Ausdauertraining im Mittelpunkt steht und wesentliche Fitnesskomponenten, wie Kraft, Flexibilität und Koordination, in enger Verbindung mit Musik in einem logisch aufgebauten Trainingsprogramm zusammengeführt werden.
In den 7o-er Jahren wurde Aerobic im Auftrag der NASA von dem amerikanischen Sportmediziner Kenneth H. Cooper entwickelt. Damals noch bei der US- Luftwaffe, entwickelte er ein Ausdauertraining für die NASA-Astronauten zur Ökonomisierung der Herzarbeit. Das Programm, das er „Aerobics“ (griechisch: aer = Luft ) nannte, da es den Sauerstoffumsatz im Körper ankurbelt, bestand aus aeroben Ausdauersportarten, wie Laufen, Schwimmen, Radfahren. Es löste in den USA einen Fitnessboom aus und macht den Mediziner weltweit bekannt.
Jane Fonda war die Erste, die das „Astronautentraining“ allen Menschen zugänglich machte und vermarktete.
Doch mehrere Faktoren, wie mangelndes Wissen bei den Trainer/Innen, zu intensive Belastung, zu geringe Belastungsdifferenzierung und vor allen Dingen oft viel zu große Gruppen, führten dazu, dass Aerobic immer mehr, vor allem aus gesundheitlichen Überlegungen heraus, in Kritik geriet und schon Ende der 80-er Jahre zumindest in Deutschland schon fast kein Thema mehr war.
Die Entwicklung im Bereich Aerobic ist jedoch seit damals immer weiter voran geschritten. Die Qualifizierung der Ausbildung und das Wissen in dem Bereich der Trainingslehre wurde immer größer und besser und machte Aerobic zu dem, was es heute ist.
Heutzutage gibt es nicht nur Aerobic Kurse, sondern Begriffe wie:
- Dance-Aerobic (City Jam, Latino-Aerobic etc.) sind Beispiele für die tänzerische Variante.
- Work out (PBB, F.I.R.E., Power Weights etc.) sind Beispiel für ein Aerobic-Programm mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der Kraft/ Kraftausdauer.
- Aerobic mit Kampfsportelementen ( WSD, Box-Aerobic, Tae Bo etc.)
- Entspannungskurse (Body and mind, Yoga, Tai chi etc.), um das innere Gleichgewicht zu fördern und die Harmonie zwischen Körper und Geist zu finden
- ..... und viele mehr
All diese Kurse lassen sich wiederum in Hight-, Low- und Mixed Impact unterteilen.
LOW-IMPACT
Beim Low-Impact bleibt immer ein Fuß am Boden (kein Laufen, Hüpfen oder Springen), dadurch wird die Gelenkbelastung minimiert.
Durch Hinzunahme der Arme und Intensivierung der Bewegung kann jedoch die Intensität so gesteigert werden, dass man auch beim Low-Impact in den aeroben Bereich gelangt. Low-Impact ist besonders für Anfänger, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, wie Übergewicht oder Herz-Kreislauf Problemen geeignet, solange sie von einem Arzt kontrolliert werden..
Musiktempo: 120-140 Bpm
MIXED-IMPACT
Mixed-Impact ist eine Mischform zwischen Low- und High-Impact und verbindet Elemente aus beidem. Es wird ebenso gelaufen, gehüpft und gesprungen wie am Boden geblieben. Mixed-Impact ist meist als erweiterte Leistungsstufe zum Low-Impact zu sehen und für jeden trainierten gesunden Menschen geeignet.
Musiktempo: 140-150 Bpm
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