Lesson Plan, 2004, 17 Pages
Author: Fatima Oturak-Pieknik
Subject: Biolology - Didactics
Details
Tags: Zootiere
Year: 2004
Pages: 17
Grade: sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-30092-6
File size: 329 KB
Es war ein gelungener U. und hat den Kindern und mir viel gebracht. Meine Ausbilderin war zufrieden und es hat ihr gefallen. Es ist ein handlungsorientierter U. gewesen. Stundenraster, Sachanalyse, Lengruppenbeschreibung, Lit.-angaben, Anhang, Verlauf der kompletten Unterrichteinheit.... alles dabei! Die Wortbildkarten hatte ich noch entsprechend "bemalt". VIEL SPAß!
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Excerpt (computer-generated)
Zoo und Zootiere
von: Fatima Oturak-Pieknik
1. Überblick über die Unterrichtseinheit 2
2. Ziele der Unterrichtsstunde 3
3. Sachanalyse 3
4. Die Lerngruppe 5
Beschreibung der Lernbedingungen: 5
Beschreibung einzelner Kinder 6
5. Lernvoraussetzungen für die heutige Stunde: 7
6. Literatur 8
Anhang 9
Zeit 9
1. Überblick über die Unterrichtseinheit
1. Sequenz: Das Tier Fantastico hing an der Tafel (siehe Anhang). Als die Lerngruppe im Kinositz versammelt war, kamen sofort spontane Äußerungen von den Kindern. Es wurde gemeinsam geklärt um welches „Tier“ es sich handelt. Fantastico besteht aus insgesamt sieben Tierteilen. Es setzt sich wie folgt zusammen: 1. Schnabel = Flamingo, 2. Kopf = Löwe, 3. Hals = Giraffe, 4. Körper = Zebra, 5. Beine = Nilpferd, 6. Horn auf dem Schnabel = Nashorn, 7. Höcker = Kamel.
2. Sequenz: Die Lerngruppe erarbeitete anhand verschiedener Arbeitsblätter und Materialien Näheres zu den einzelnen Tieren (Nahrung, natürlicher Lebensraum), die die Analyse von Fantastico ergab.
3. Sequenz: Sammeln von eigenen Erfahrungen („was wir schon über den Zoo und Zootiere wissen“). Gespräch über Vor- und Nachteile von Zoos, die Aufgaben von Zoos. Betrachtung verschiedener Sachbücher zu Affen. Gespräche über den natürlichen Lebensraum der Affen / Schimpansen.
4. Sequenz: Erarbeitung und Herstellung eines Gehege - Modells unter Berücksichtigung des natürlichen Lebensraumes. 5. Sequenz: Planung und Vorbereitung des Zoobesuches (Verhalten im Zoo, Beobachtungs- und Erkundungsaufgaben).
6. Sequenz: Zoobesuch (außerschulischer Lernort). Überprüfung des Geheges „unseres Zootieres“.
7. Sequenz: Auswertung des Zoobesuches und der gemachten Erfahrungen in Bezug auf das Gehege.
2. Ziele der Unterrichtsstunde
Die Lerngruppe soll…
- Einsicht in den natürlichen Lebensraum / die Lebensbedingungen des exemplarischen Tieres durch eigenes Gestalten erlangen
- durch eigenes Handeln bewusst wahrnehmen, was Affen in einem Gehege benötigen
- die Kriterien einer artgerechten Haltung berücksichtigen
- indem sie ein Gehege-Modell herstellt (unter der Berücksichtigung der artgerechten Haltung) zu mehr Selbstständigkeit gelangen
- weitere Befähigung zur Gruppenarbeit erlangen
3. Sachanalyse
Zoos / zoologische Gärten dienen dem Menschen als Erholungsraum, gleichzeitig als Erziehungs- und Bildungseinrichtung.1 Mitte der 60er Jahre wurden zahlreiche Zooschulen in Deutschland gegründet.2 Anhand dieser Einrichtungen ergeben sich heute zahlreiche Möglichkeiten zur biologischen Forschung, Weiterbildungsstätten für Erzieher/Innen und Lehrer/Innen sowie Führungen für Gruppen und Materialien für den Unterricht (pädagogische Abteilungen).
Zoos sind öffentliche oder private Einrichtungen, in denen lebende Tiere aus verschiedenen Erdteilen, Klimazonen und Lebensräumen in zahlreichen Arten, überschaubarer Nähe und unter weitgehender Berücksichtigung ihrer natürlichen Lebensansprüche gehalten werden. Zoohaltung bedeutet zwar immer das Herausreißen der Tiere aus ihrem ursprünglichen Lebensraum, doch durch die fortschreitende Technisierung, die immer weiterreichende Zerstörung des Lebensraumes3, dient der Zoo dem Schutz bedrohter Tierarten und leistet einen hohen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Zu bedenken ist dabei jedoch die nicht immer gegebene artgerechte Haltung, die den natürlichen Lebensraum, das Sozialgefüge und die Lebensweise des jeweiligen Tieres berücksichtigt.4 „Schimpansen leben in Gruppen mit bis zu 40 Tieren. Sie sind äußerst geschickte Kletterer, erreichen aber auch auf dem Boden beachtliche Geschwindigkeit, in dem sie auf den Handknöcheln laufen. Bei der Kommunikation mit Artgenossen verwenden Schimpansen weitaus mehr Geräusche sowie Gesten als fast jedes andere Tier. Sie zählen zu den wenigen Tierarten, die Werkzeuge benutzen. So verwenden sie zum Beispiel Zweige um Ameisen aus deren Ameisenhaufen auszugraben. Ihre Nahrung besteht zum größten Teil aus Früchten. Manche Gruppen in Tansania machen aber auch Jagd auf Colobusaffen und sogar Antilopen“.5
[...]
1 vgl. RAAbits Grundschule, 1999; Seite 2
2 vgl. Bausteine Sachunterricht. Kommentar und Kopiervorlagen für das 2. Schuljahr; Seite 93
3 vgl. RAAbits Grundschule Februar 1999; Seite 2
4 vgl. Odenthal/ Willems, 2000; Seite 4 f. bzw. 61
5 http://www.tierenzyklopaedie.de/Schimpansen (12.06.04)
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