Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hauptseminararbeit, 2000, 13 Seiten
Autor: Nadine Wickert
Fach: Filmwissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft)
Tags: David Cronenberg, eXitenZ, Filmanalyse
Jahr: 2000
Seiten: 13
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-11743-2
ISBN (Buch): 978-3-638-90119-2
Dateigröße: 170 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird der Film "eXistenZ" von David Cronenberg analysiert. David Cronenberg wird am 15. Mai 1943 in Toronto/Kanada geboren. Sein Cyber-Thriller "eXistenZ" kommt 1999 in die Kinos. Im gleichen Jahr erhält Cronenberg dafür den Silbernen Bären auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Diese Filmanalyse beschäftigt sich insbesondere mit der Darstellung der Wirklichkeit in "eXistenZ". Im Film erfindet die Computerspiel-Designerin Allegra Geller (gespielt von Jennifer Jason Leigh) ein neues Spiel, welches die Grenzen zwischen Fitkion und Realität verwischt. Das neue Videospiel wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das Rückenmark eingestöpselt. Statt die Spielzüge auf einem Bildschirm zu verfolgen, spielen sie sich - von der Realität nicht mehr zu trennen - direkt im Hirn des Spielers ab. Gegner des Spiels verüben einen Anschlag auf Allegra, aber zusammen mit dem Leibwächter Ted Pikul (gespielt von Jude Law) kann sie flüchten. Die beiden beschließen mittels eines Tests zu überprüfen, ob das Computerprogramm bei dem Anschlag beschädigt wurde. Dazu müssen sie gemeinsam in die Spielwelt eintreten und geraten dabei in ein verschlungenes Netz verschiedener Spiel- und Realitätsebenen. Bald wird es für beide immer schwieriger zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden. Mit der Frage "Are we still in the game?", gestellt von einem Mitspieler, der befürchtet, ermordet zu werden, endet der Film auch für den Zuschauer in Ungewissheit.
Textauszug (computergeneriert)
eXistenZ von David Cronenberg
von Nadine Wickert
Inhaltsverzeichnis
1. Kurze Einführung S. 2
1.1 Vita des Regisseurs S. 2
1.2 Inhaltsangabe zu "eXistenZ" S. 3
2. Computerspiele: Das neue Massenmedium S. 4
3. Darstellung der Wirklichkeit in "eXistenZ" S. 5
4. Cronenberg: Weltverbesserer oder Provokateur? S. 8
4.1 Die Organik in "eXistenZ" S. 8
4.2 Die Marionetten Cronenbergs S. 10
5. Persönliche Wahrnehmung des Films S. 11
6. Literaturangabe S. 12
1. Kurze Einführung
1.1 Vita des Regisseurs
u David Cronenberg wird am 15. Mai 1943 in Toronto/Kanada als zweites Kind eines Journalisten und einer Pianistin geboren.
u Ab 1961 studiert er Biochemie an der University of Toronto und wechselt 1962 zur Englischen Literatur.
u Noch als Student im Jahr 1966 dreht Cronenberg seinen ersten, nur siebenminütigen Film "Transfer". 1967 folgt der nächste Kurzfilm "From the Drain" und 1969/1970 die längeren Experimentalfilme "Stereo" und "Crimes of the Future". Bereits damals sind Cronenbergs Filme von einer surrealistischen Bildsprache geprägt, die immer wieder um die Themen Sex, Exzess und Medientechnologie kreist.
u 1974 folgt der erste kommerzielle, für die Sexfilmfirma Cinepix gedrehte Spielfilm. Der darin fallende Ausspruch "More Blood!" wird zu Cronenbergs Markenzeichen.
u Mit den weiteren Filmen "Rabid" (von1976) und "The Brood" (von 1979) begründet Cronenberg seinen Ruf als "Prinz des modernen Horrorfilms" .
u Es folgen die Filme "Scanners" (von 1980) und die schwarze Zukunftskomödie "Videodrome" (von 1982), in der sich der Manager eines Sex - und Crime - Kabelsenders letztendlich in eine Art lebendes Video - Abspielgerät verwandelt.
u Bereits in Hollywood etabliert, dreht Cronenberg 1983 "The Dead Zone" (basierend auf dem Horrorbestseller von Stephen King) und erlangt 1986 mit "The Fly" den internationalen Durchbruch. Im letztgenannten Film mutiert ein junger Forscher nach einem missglückten Genexperiment zu einem monströsen Insektenwesen, halb Mensch, halb Fliege.
u Nach "Dead Ringers" (von 1988), der 1989 mit dem Grand Prix des fantastischen Filmfestivals ausgezeichnet wurde, folgt 1991 der umstrittene Film "Naked Lunch". Wegen der alptraumartigen Drogenvisionen galt das autobiographische Buch von William S. Burroughs bis dahin als unverfilmbar.
u Weniger Cronenberg - typisch, weil auf Horror - und Spezialeffekte verzichtend, folgt 1993 "M. Butterfly". Der Film behandelt wie das gleichnamige Broadway - Stück das Verhältnis eines französischen Diplomaten zu einer populären Pekingoper - Darstellerin, welche sich nach jahrelanger Beziehung als Mann entpuppt.
u Für den 1996 folgenden Film "Crash" erhält Cronenberg den Spezialfilmpreis in Cannes. Wegen der gewagten Handlung - junge Leute geilen sich durch Autounfälle und körperliche Verletzungen auf - wird der Film lange Zeit diskutiert und in England sogar verboten.
u 1999 folgt schließlich der Cyber - Thriller "eXistenZ", Cronenbergs bislang letztes Werk, für das er 1999 den Silbernen Bären auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin erhält.
1.2 Inhaltsangabe zu "eXistenZ"
Die Computerspiel - Designerin Allegra Geller (gespielt von Jennifer Jason Leigh) erfindet ein neues Spiel, welches die Grenzen zwischen Spiel und Realität verwischen soll. Das neue Videospiel wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das Rückenmark eingestöpselt. Statt die Spielzüge auf einem Bildschirm zu verfolgen, spielen sie sich - von der Realität nicht mehr zu trennen - direkt im Hirn des Spielers ab. Gegner des Spiels verüben einen Anschlag auf Allegra, aber zusammen mit dem Leibwächter Ted Pikul (gespielt von Jude Law) kann sie flüchten. Die beiden beschließen durch einen Test zu überprüfen, ob das Computerprogramm bei dem Anschlag beschädigt wurde. Dazu müssen sie gemeinsam in die Spielwelt eintreten und geraten dabei in ein verschlungenes Netz verschiedener Spiel - und Realitätsebenen. Bald wird es für beide immer schwieriger zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden. Mit der Frage "Are we still in the game?", gestellt von einem Mitspieler, der befürchtet, ermordet zu werden, endet der Film auch für den Zuschauer in Ungewißheit.
[...]
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Autor: Marco FeindlerVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Autor: Zoran ZivkovicVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Autor: Claudia NickelVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Autor: Maik PhilippVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Autor: Mark RichterVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: