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Veranstaltung: Technik
Institution/Hochschule: Fachhochschule Wiesbaden
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 29
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 551 KB
Archivnummer: V28989
ISBN (E-Book): 978-3-638-30627-0

Textauszug (computergeneriert)

Ad Games im Cross Media Mix

von: Denise Mayer

Fachsemester: 5

 


1. Einleitung 4-5

2. Grundlagen

2.1 Definition Ad Games 6
2.2 Schritte auf dem Weg zu Ad Games 6-7
2.3 Varianten von Ad Games 7

2.3.1 Lizensspiele 7
2.3.2 Stock Games 7-8

2.4 Weitere computergestützte Werbeformen im Überblick 8

2.4.1 Kaufspiele 8-9
2.4.2 Banner 10

2.5 Definition Cross Media Mix 10-11
2.6 Ad Games in Verbindung mit Cross Media 12-13

3. Vorteile und Nachteile von Ad Games 13

3.1 Vorteile von Ad Games 14

3.1.1 Vorteile für den User 14-15
3.1.2 Vorteile für das werbende Unternehmen 15-17

3.2 Nachteile von Ad Games 17

4. Was ist bei dem Implementieren von Ad Games zu beachten? 18-20

5. Werbewirksamkeit und Erfolgskontrolle von Werbespielen 20

5.1 Sensibilität gegenüber Werbung 20-21
5.2 Sympathieempfinden für Werbung 21
5.3 Spielverhalten 22
5.4 Werbeerinnerungsmessung 22-23

6. Techniken 24

7. Trend 25-26

8. Fazit 26

9. Literaturverzeichnis 27-30


 

 

1. Einleitung

In den letzten zehn Jahren hat sich die Medienlandschaft unter anderem durch die Globalisierung, den beschleunigten Einstieg in die Digitalisierung, den Ausbau der Telekommunikation und die Implementierung von Multimedialtechnologie stark verändert. Unternehmen, die in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen sich angesichts dieser Entwicklung darum bemühen, Kundenbindung, Flexibilität und Kostenrationalisierung zu verwirklichen. 1 Die Konsumenten werden ständig von Reklame überflutet - in der Bahn, im Radio, im Wartezimmer, im TV - dies hat zur Folge, dass sie die Werbebotschaften nicht mehr wie gewünscht rezipieren können, somit sinken die Werbeeinnahmen und der angestrebte Erfolg für das Unternehmen bleibt aus. Deshalb sucht jede Branche nach Möglichkeiten, um diesem Trend entgegen zu wirken. Was läge nun näher als über den Computer zu werben? Denn der PC/MAC hat mittlerweile Einzug in alle Lebensbereiche genommen, man findet ihn am Arbeitsplatz, zu Hause und in den Schulen. "Er beeinflusst zunehmend die Arbeits- und Lebenswelt vieler Zielgruppen, so dass mit der Rechnerwelt ein großes Kommunikationspotential entsteht, das auch zu Werbezwecken genutzt werden kann." 2 "Deutschland ist innerhalb Europas der größte Internet-Markt, eine Position, die durch starkes Wachstum behauptet wird. Die deutsche Internet-Gemeinde wird sich bis Ende 2002 auf etwa 42,3 Millionen User ( Sommer 1999 lt. GfK ca. 9,9 Mio.) oder 39% der Bevölkerung mehr als verdreifachen."3 Vor einigen Jahren sprach man noch von der speziellen Ansprache der Jugendlichen, die die perfekten Rezipienten von Werbebotschaften über das Internet sind,4 doch nach einer neusten Studie der BIFAK (Bochumer Institut für angewandte Kommunikationsforschung) hat sich das Userverhalten auch bei der älteren Generation verändert (siehe auch 5. Werbewirksamkeit und Erfolgskontrolle von Werbespielen). Zudem geht der Trend mehr und mehr zur E ntertainment-Werbung.5 Von besonderer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang Werbespiele oder Ad Games (englisch: advertisement games), die ausschließlich zu Werbe- und Imagezwecken dienen.

Spielend werben - so heißt das Motto!

Spiele werden seit Tausenden von Jahren von Menschen gespielt. Spiele bringen Menschen zusammen, vermitteln dem Spieler Glücksgefühle und sprechen ihn emotional an.6 Mit Ad Games macht man sich ganz einfach das Spielbedürfnis /-trieb des Menschen zu nutze.7 Bei der Bearbeitung meiner Seminararbeit hatte ich Probleme bei der Literatur - recherche, da sich die Wissenschaft erst seit kurzem intensiver mit Ad Games befasst. Anstoß gab sicherlich der enorme Erfolg von Moorhuhn (www.moorhuhn.de). Bei meiner online Recherche stieß ich mehrfach auf die Studie ′Werbewirksamkeit und Erfolgskontrolle von Werbespielen′ der BIFAK. Im folgenden möchte ich die Frage bearbeiten und versuchen nachzugehen, wieso Werbespiele im Trend liegen und was ihnen zum Erfolg verhilft.

2. Grundlagen

2.1 Definition Ad Games

Ad Games (′ad′ ist die Kurzform von advertisement) sind Werbespiele, die kostenlos online heruntergeladen werden können. Sie befinden sich oftmals auf der Website des werbenden Unternehmens und dienen zum Transport eines Werbeslogans oder einer Werbemarke auf eine sympathische und einprägsame Art und Weise (siehe 5. Erfolgskontrolle und Wirkungsanalyse von Werbespielen).8 Werbespiele zählen zu der Gruppe des New Marketings, denn hierbei wird jeder Mensch durch one-to-one Marketing einzeln angesprochen9 und somit dienen sie Kommunikations- und Verkaufsförderungsmaßnahmen.10 Werbespiele kann man als Extremform von interaktiver Marktkommunikation bezeichnen.11 Anders als bei klassischer Werbung im Print- und TV-Bereich wird der Nutzer aufgefordert sich aktiv mit der Leistung des Unternehmens und des Produktes auseinanderzusetzen. Über das Spiel beschäftigt sich der User unbewußt mit dem gezielt eingesetzten und mitgelieferten Werbeinhalt.12 Das eigentliche Ziel von Ad Games ist die Steigerung von Markenbekanntheit und der positive Imagetransfer-Effekt13, somit dient diese Art von online Werbung als Instrument zur Neukundengewinnung und Kundenbindung im Internet.14

2.2 Schritte auf dem Weg zu Ad Games

Die sich in einer Flaute befindende Werbebranche sucht händeringend nach neuen Werbeformen, die unterhaltsam und positiv auf den Konsumenten wirken und zusätzlich auch noch im Internet funktionieren. Entgegengewirkt werden soll dem Problem, dass der Kunde sich genervt von der Werbeflut im TV, Zeitschriften, Briefkasten und von Bannern im Web abwendet.15 schon mehr als 100 Ad Games.16 Heute tummeln sich schon Tausende von Ad Games im Netz und Hunderte sind bereits für unter 100 Euro zu erstehen.17 Bei Ad Games stehen Werbebotschaft und Spielspaß gleichwertig nebeneinander, so Peter Kruck, Marktforscher beim Institut für angewandte Kommunikationsforschung in Bochum. Er erklärt, dass der Terminus Trojanisches Pferd, der in der klassischen Werbung ein Vehikel für verdeckte Werbebotschaften bezeichnet, ein ganz neues Gesicht bekäme. " Die Spieler glauben, sie könnten der Werbung beim Spielen entkommen, was ihnen aber nicht gelingt. Sie akzeptieren von vorne herein die Präsenz der Werbung, ansonsten würden die Spiele gar nicht existieren." 18

2.3 Varianten von Ad Games

[...]


1 Silberer, G., Interaktive Werbung auf dem Weg ins digitale Zeitalter, in Hrsg. Günter Silberer, Interaktive Werbung, Schäffer Poeschel, Stuttgart, 1997, S.4f.

2 Nolte, Andrea, Werbung mit Werbespielen, in Hrsg. Günter Silberer, Interaktive Werbung, Schäffer Poeschel, Stuttgart, 1997, S.88.

3 n.n., Community Internetportal, http://nicemdia.de/produkte/community_internetportal.php3, 31.03.2003

4 Nolte, Andrea, Werbung mit Werbespielen, in Hrsg. Günter Silberer, Interaktive Werbung, Schäffer Poeschel, Stuttgart, 1997, S.88.

5 Penzel, Matthias, Klick Mich, www.brandeins.de/magazin/archiv/2002ausgabe_04/was_unternehme.../artikel1.htm, 05.04.2003.

6 n.n., Philospohie, http://www.ad-artists.de/portrait/philosophie.asp, 27.04.2003

7 n.n, online-Gewinnspiele, http://www.7reasons.at/content1.php/x/catnr/2/catid/18/navart/nav2/, 25.03.2003.

8 Kowalczyk, Stefan , Brand the Game!, in PAGE, redtec publishing, München, Jg. 12.02, S. 24.

9 n.n, Community Internetportal, http://www.nicemedia.de/produkte/community_internetportal.php3, 31.03.2003.

10 Langner, Sascha, Werbespiele mit Online-Gewinnspielen - Worauf Sie achten müssen, http://www.marke-x.de/deutsch/webmarketing/archiv/gewinnspiele.htm, 02.04.2003.

11 Kowalczyk, Stefan , Brand the Game!, in PAGE, redtec publishing, München, Jg. 12.02, S. 24.

12 n.n, online-Gewinnspiele, http://www.7reasons.at/content1.php/x/catnr/2/catid/18/navart/nav2/, 25.03.2003.

13 Langner, Sascha, Werbespiele mit Online-Gewinnspielen - Worauf Sie achten müssen, http://www.marke-x.de/deutsch/webmarketing/archiv/gewinnspiele.htm, 02.04.2003.

14 n.n, online-Gewinnspiele, http://www.7reasons.at/content1.php/x/catnr/2/catid/18/navart/nav2/, 25.03.2003.

15 Kowalczyk, Stefan , Brand the Game!, in PAGE, redtec publishing, München, Jg. 12.02, S.24. Im Jahr 1993 gab es gerade einmal 30 Werbespiele, Anfang 1994 rund 50 und 1995

16 Nolte, Andrea, Werbung mit Werbespielen, in Hrsg. Günter Silberer, Interaktive Werbung, Schäffer Poeschel, Stuttgart, 1997, S.97.

17 Kowalczyk, Stefan , Brand the Game!, in PAGE, redtec publishing, München, Jg. 12.02, S.26.

18 Kowalczyk, Stefan , Brand the Game!, in PAGE, redtec publishing, München, Jg. 12.02, S.25.

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