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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 22 Pages
Author: Daniel Pfender
Subject: Sport - Sport Medicine, Therapy, Prevention, Nutrition
Details
Institution/College: Bielefeld University
Tags: Präventive, Rückenschule, Thema, Rücken, Sport, Rückenschule
Year: 2004
Pages: 22
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-31213-4
ISBN (Book): 978-3-638-69216-8
File size: 667 KB
Arbeit wurde im Rahmen der Diplomprüfung im Bereich der Sportwissenschaft angefertigt. Resultat entspricht mit praktischer Ausführung der Stunde und Klausur= 15% der Diplomnote
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Abstract
Bei der vorliegenden Ausarbeitung handelt es sich um eine Kursstunde im Rahmen eines präventiven Rückenschulkurses, welcher nach der Karlsruher Rückenschule konzeptionell als Grundkurs eingeordnet wird und für Personen ohne Erfahrungen in Bezug auf Rückenschulkurse ausgelegt ist. Das Thema der Stunde lautet Sport und Rücken, wobei der Schwerpunkt auf der Erarbeitung ausgewählter Sportarten liegt. Zunächst wird die teilnehmende Rückenschulgruppe beschrieben, bevor anschließend eine Einordnung der geplanten Kursstunde in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses vorgenommen wird. Dabei soll vor allem die Sinnhaftigkeit des gesamten Rückenschulkurses, hauptsächlich mit Blick auf Inhalte und Ziele, näher beleuchtet werden. Des Weiteren erfolgt ein Rückblick auf die zuvor absolvierten Stunden, mit dem Schwerpunkt der für die aktuelle Stunde notwendigen bzw. vorauszusetzenden Kenntnisse. Anschließend folgt eine detaillierte Beschreibung der geplanten Kursstunde, wobei explizit die Ziele, Organisationsformen, Materialien, Zeitvorgaben und das didaktisch-methodische Vorgehen erläutert werden.
Excerpt (computer-generated)
Universität Bielefeld
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
Abteilung Sportwissenschaft
Veranstaltung: Rückenschule
Präventive Rückenschule - Thema Rücken und Sport
von: Daniel Pfender
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Beschreibung der Kursgruppe 1
3 Realistische Einordnung in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses 2
4 Detaillierte Beschreibung der Inhalte und des Aufbaus der Kursstunde 6
4.1 Begrüßung der Teilnehmer und Stundeneinstieg 6
4.2 Theorieeinheit zu wirbelsäulenfreundlichen und –unfreundlichen Aspekten von Sportarten 6
4.3 Theorie: Vorstellung der Einordnung von Sportarten und Einordnung der eigenen Sportarten 7
4.4 Rückenschonend Joggen/Laufen 8
4.5 Rückenschonend Radfahren 9
4.6 Wirbelsäulenunfreundliche Sportarten 10
4.7 Zusammenfassung der Stundeninhalte 11
Literaturverzeichnis 13
Anhang/Anlagen
1 Einleitung
Bei der vorliegenden Ausarbeitung handelt es sich um eine Kursstunde im Rahmen eines präventiven Rückenschulkurses, welcher nach der Karlsruher Rückenschule konzeptionell als Grundkurs eingeordnet wird und für Personen ohne Erfahrungen in Bezug auf Rückenschulkurse ausgelegt ist. Das Thema der Stunde lautet Sport und Rücken, wobei der Schwerpunkt auf der Erarbeitung ausgewählter Sportarten liegt. Im Folgenden soll zunächst die teilnehmende Rückenschulgruppe beschrieben werden, bevor anschließend eine Einordnung der geplanten Kursstunde in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses vorgenommen wird. Dabei soll vor allem die Sinnhaftigkeit des gesamten Rückenschulkurses, hauptsächlich mit Blick auf Inhalte und Ziele, näher beleuchtet werden. Des Weiteren erfolgt ein Rückblick auf die zuvor absolvierten Stunden, mit dem Schwerpunkt der für die aktuelle Stunde notwendigen bzw. vorauszusetzenden Kenntnisse. Anschließend folgt eine detaillierte Beschreibung der geplanten Kursstunde, wobei explizit die Ziele, Organisationsformen, Materialien, Zeitvorgaben und das didaktisch-methodische Vorgehen erläutert werden.
2 Beschreibung der Kursgruppe
Das Rückenschulseminar wird von der AOK-Baden Württemberg im Landkreis Ravensburg veranstaltet und findet über 10 Termine, jeweils einmal pro Woche, in den Räumlichkeiten eines ansässigen Sportvereines statt. Die Gruppe besteht ausschließlich aus AOK-Versicherten, wodurch die einzelnen Teilnehmer kostenfrei an dem Seminar teilnehmen dürfen. Die Kursgruppe gestaltet sich in Bezug auf das Alter, das Geschlecht und Leistungsfähigkeit sehr heterogen. Das Alter der Teilnehmer bewegt sich zwischen 40 und 55 Jahren und der Anteil der Frauen liegt bei etwa 60%, bei einer Gruppengröße von 12 Personen. Homogenität zeigt sich hingegen in Bezug auf das oberflächliche bzw. wenig vorhandene anatomisch-physiologische Grundwissen über den Rücken und den damit verbundenen Problemen und Bewältigungsstrategien. Des Weiteren besuchen alle Teilnehmer zum ersten Mal eine Rückenschule. Aufgrund der unterschiedlichen Berufe, alltäglichen Aktivitäten und Hobbys der Teilnehmer, sind einige von ihnen, in Bezug auf Rückenprobleme, leicht vorbelastet und klagen gelegentlich über Rückenbeschwerden. Der Großteil der Gruppe ist jedoch beschwerdefrei, wobei mehrere Teilnehmer muskuläre Dysbalancen und leichte Haltungsschwächen aufweisen. Akut liegen jedoch bei den Teilnehmern keine patho-physiologischen Einschränkungen vor. Beweggründe zur Teilnahme an diesem Kurs sind meist primärpräventiver Natur. Die Teilnehmer haben die Absicht sich über rückenschädliches Verhalten und mögliche Verhaltensänderungen zu informieren, um einer Erkrankung vorzubeugen oder die schon zum Teil auftretenden Beschwerden zu lindern, verhindern oder sogar zu beseitigen.
3 Realistische Einordnung in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses
Bevor im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung auf das Konzept der Kursstunde eingegangen wird, sollen die Sinnhaftigkeit und die Ziele der Rückenschule aufgezeigt werden und eine realistische Einordnung des geplanten präventiven Rückenschulkurs in das Gesamtkonzept der Rückenschulkurse erfolgen. Nach der Karlsruher Rückenschule soll ein Rückenschulseminar die Patienten dazu befähigen, ihre Gesundheit eigenverantwortlich zu wahren bzw. eine Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Kempf (2003b, S. 10-11) führt aus: „Die Rückenschule ist ein gezieltes Verhaltenstraining, das neben Einstellungs- und Verhaltensänderungen auch ein verbessertes Körperbewusstsein anstrebt. Die Rückenschule zielt ganz im Sinne der Gesundheitsförderung darauf ab, den Menschen zu einem eigenverantwortlichen gesundheits- und umweltbewussten Handeln hinzuführen und ihn damit zu befähigen, sein Wohlbefinden und seine Gesundheit zu verbessern“. Um dorthin zu gelangen, sind Übungen die zur Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung der Rückengesundheit dienen, feste Bestandteile der Rückenschulkurse. Des Weiteren soll das Körperbewusstsein geschult, rückenfreundliches Verhalten gelernt und die körperliche Fitness verbessert werden. Darüber hinaus sollen den Teilnehmern Problemlösungsstrategien, welche sie in ihren Alltag transferieren können, an die Hand gegeben werden. Der geplante präventive Rückenschulkurs verläuft, wie oben beschrieben, über zehn Termine, wobei für eine Einheit 60 Minuten veranschlagt werden. Ziel eines präventiven Kurses ist, durch die Anwendung und Akzeptanz wirkungsvoller Alltagsstrategien, die Teilnehmer zu befähigen, einen effizienten Weg zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten zu bestreiten. Einzelziele der präventiven Rückenschule sind zum einen, die Hinführung zu rückenfreundlichem Verhalten im Alltag und Beruf, zum anderen Lernprozesse zu fördern, in denen rückenschonende Verhaltensweisen erkannt, entwickelt, verändert und festgehalten werden. Die Lernziele werden aufgegliedert in:
- motorische Ziele zur Verbesserung der motorischen Handlungsfähigkeit
- kognitive Ziele zur Vermittlung rückenspezifischer Kenntnisse
- affektiv-emotionale Ziele zur Förderung von freudbetontem Bewegen
- soziale Ziele zur Verbesserung der sozialen Kompetenz
(vgl. Kempf 2003b, S.18-20)
Im Zuge der Gesundheitsreform und der Novellierung des §20 SGB V sind Präventionsmaßnahmen, wie z.B. der geplante Rückenschulkurs, bezuschussungsfähig. Voraussetzung ist jedoch, dass dieser Kurs von einem qualifizierten Übungsleiter mit der Zusatzqualifikation Rückenschullehrer durchgeführt wird (vgl. Sudeck 2003, S. 3-4). Wie schon erwähnt sind alle Teilnehmer des Kurses Versicherte der AOK- Baden Württemberg und besuchen alle zum ersten Mal einen Rückenschulkurs, wodurch dieser für die Teilnehmer kostenfrei angeboten werden kann. Das Kurskonzept dieses präventiven Rückenschulgrundkurses ist nach dem Prinzip der Karlsruher Rückenschule ausgerichtet und gliedert sich, aufgeteilt in zehn aufeinander aufgebauten Kursstunden mit unterschiedlichen Kursinhalten, nach folgenden Schwerpunktthemen:
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