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Ästhetische Erziehung

Presentation (Elaboration), 2003, 15 Pages
Author: Markus Markmann
Subject: Sport - Sport Pedagogy, Didactics

Details

Event: Grundlagen der Sportdidaktik
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Tags: Erziehung, Grundlagen, Sportdidaktik
Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2003
Pages: 15
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V30237
ISBN (E-book): 978-3-638-31541-8

File size: 281 KB


Excerpt (computer-generated)

Ästhetische Erziehung

von: Markus Markmann

 


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsklärung 4

1.1 Ästhetik 4
1.2 Ästhetische Erziehung 5

2 Ästhetik im Sportunterricht 7

2.1 Aufgaben 7
2.2 Kompetenzen 7

2.2.1 Allgemeine Kompetenz 7
2.2.2 Spezielle Kompetenz 7

2.3 Erfahrungs- und Lernfeld 8
2.4 Probleme der ästhetischen Erziehung im Sport 8

3 Praxisbeispiele 11

3.1 Erster Unterrichtsentwurf 11
3.2 Zweiter Unterrichtsentwurf 12
3.3 Theorie – Praxisbezug 14

4 Literaturverzeichnis 15



 

1 Begriffsklärung

1.1 Ästhetik

„Wissenschaft vom Schönen, Lehre von der Gesetzmäßigkeit und Harmonie in Natur und Kunst“, „Das stilvoll Schöne“ (Duden, das Fremdwörterbuch, 2001, S.96). Der Begriff der Ästhetik findet seinen Ursprung in dem griechischen Wort aisthētikós –das Wahrnehmbare (gr.aisthētós) betreffend-, Aisthesis (altgriech. Wahrnehmung). Die Bedeutungskomponente „schön, geschmackvoll“, die besonders in ästhetisch und Ästhet hervortritt, ist erst durch diesen terminologischen Gebrauch in die Sippe des griechischen Wortes gekommen (zuvor nur „wahrnehmen, Sinneswahrnehmung“) (Kluge, 2002, S.66).

Bei dem Versuch, eine Phänomenanalyse des Ästhetischen zu machen, kommt Röthig (1993) auf drei verschiedene Auslegungen:

1 Wertästhetik (entspringt einer metaphysischen Interpretation) „Eine der möglichen Auslegungen ist zum Beispiel, das ästhetische Element als eine werthafte Idee, als ein Formprinzip der Materie zu verstehen, das nichts Äußerliches ist, sondern sowohl als das Weltganze als auch das einzelne Sein gestaltend durchwaltet“(Röthig,1993,S. 13).

2 Schönheitsästhetik ist ein äußerliches Phänomen, welches durch gesellschaftlich aber auch individuell festgelegte Charakteristika wie Ordnung, Proportionalität oder einer harmonischen Bewegung gekennzeichnet ist (Röthig,1993,S. 14).

3 Gefühlsästhetik Diese „subjektiv-emotive Komponente“ hat in Bewegungshandlungen eine sehr große Bedeutung. Es geht hierbei um die „subjektive Gefühlsqualität, die sich u.a. mit Begriffen wie Genuss, Hingabe, Entzückung, Begeisterung, Bezauberung, Beseelung, Entrücktheit, Taumel, Passion, u.a.m. beschreiben lässt“(Röthig,1993,S.14).

1.2 Ästhetische Erziehung

"Ästhetische Erziehung heißt Ausrüstung und Übung des Menschen in der "Aisthesis" (altgriech.) - in der Wahrnehmung". "Aisthesis" trägt den Doppelcharakter von sowohl sinnlicher und erkenntnisgeleiteter Wahrnehmung als auch lustbezogener, gefühlshafter Empfindung (Peez, 2002, S.76). Nach Röthig (1993) stehen Ästhetik, Sport und Erziehung schon seit der Antike in einem engen Zusammenhang. Die Relevanz einer Ästhetischen Erziehung für den Sportunterricht ist aber bis heute einem ständigen Wechsel unterworfen. Gerade in der jetzigen Diskussion um die Sinnhaftigkeit des Sportunterrichts taucht die Forderung nach erweiterten Sinnperspektiven wieder auf. Viele dieser Sinnperspektiven wurden in unserem Seminar bereits angesprochen, wir wollen in diesem Zusammenhang auf die ästhetische Perspektive eingehen.

Wir haben uns die Frage gestellt, was die Merkmale einer solchen Ästhetischen Erziehung im Sport sind und haben einleitend ein passendes Zitat von Röthig aufgegriffen: „Das ästhetische Momentum, das in der sportlichen Bewegung aktualisiert wird, ist primär ein Problem der individuellen Erfahrung und ist unmittelbar in die individuelle Wahrnehmung des Bewegungsablaufs eingebunden. Es entsteht im Vollzug der Bewegungsgestaltung, die als schöpferische Einheit von Bewegungskombinationen begriffen werden kann. Ästhetisches erfahren wir im Gelingen dieser Bewegungsgestaltung, im Entdecken und Aufspüren dieser Handlung“ (Röthig, 1993, S.15). Unserer Meinung nach will Röthig verdeutlichen, dass jeder Schüler durch seine eigenen Erfahrungen und seine eigene Bewegungswahrnehmung das Ästhetische in seinem Handeln erfahren kann. Der Schüler soll kreativ handeln, indem er Bewegungskombinationen verknüpft. Der wahrgenommene Erfolg, aber auch der bloße Entstehungsprozess der Bewegung ist eine weitere Grundlage für ästhetisches Empfinden in einer Bewegungshandlung. Röthig (1993, S.16) nennt weiterhin drei Schlüsselbegriffe, um das Ästhetische Moment weiter zu präzisieren

[...]


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