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Die Arabische Halbinsel: Die Vereinigten Arabischen Emirate und Dubai - Auf dem Golf ist alles Gold was glänzt

Scholarly Research Paper, 2004, 32 Pages
Author: Anne Wolkodaw
Subject: Tourism

Details

Category: Scholarly Research Paper
Year: 2004
Pages: 32
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 28  Entries
Language: German
Archive No.: V30322
ISBN (E-book): 978-3-638-31605-7

File size: 1023 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Arabische Halbinsel: Die Vereinigten Arabischen Emirate
und Dubai - Auf dem Golf ist alles Gold was glänzt

von: Anne Wolkodaw

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 5

2 Die Arabische Halbinsel 6

2.1 Geographie  6

2.1.1 Lage  6
2.1.2 Klima  6
2.1.3 Mitgliedsstaaten und Reisewarnungen  6

2.2 Wirtschaft  7
2.3 Religion, Kultur und Sprache  7
2.4 Geschichte des Tourismus  8
2.5 Katar 8

2.5.1 Fakten  8
2.5.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor  9
2.5.3 Anreise 9
2.5.4 Sehenswürdigkeiten  10
2.5.5 Golf  11
2.5.6 Events und Veranstaltungen 2004  11

2.6 Bahrain 11

2.6.1 Fakten  11
2.6.2 Wirtschaft  11
2.6.3 Anreise 12
2.6.4 Sehenswürdigkeiten  12
2.6.5 Golf  13
2.6.6 Die Formel 1 13

3 Die Vereinigten Arabischen Emirate 14

3.1 Fakten  14
3.2 Anreise 15
3.3 Abu Dhabi 15

3.3.1 Fakten  15
3.3.2 Sehenswürdigkeiten  15
3.3.3 Golf made by Sheraton  16

3.4 Sharjah 16

3.4.1 Fakten  16
3.4.2 Sehenswürdigkeiten  16
3.4.3 Shopping 17

4 Dubai – „Venedig des Golfs“  17

4.1 Fakten  17
4.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor  18
4.3 Sehenswürdigkeiten  19
4.4 Golf  20
4.5 Projekte  20

4.5.1 Die Palmen und die Welt 20
4.5.2 Hydropolis  21

4.6 Hotels  22

5 Fazit  23

6 Anhang  24

7 Quellen- und Literaturverzeichnis  31

8 Danksagung 33
 


 

1 Einleitung

Für viele Menschen ist die Wüste ein trostloser Ort, der tagsüber zu heiß und nachts zu kalt ist. Sie glauben, dass sie nichts weiter außer einer ganze Menge Sand zu bieten hat. Für diese Menschen ist sie quasi ein großes „Nichts“. In dieser Arbeit möchte ich zeigen, dass dieses „Nichts“ im Grunde wunderschön ist eine ganze Menge zu bieten hat. Am Anfang möchte ich speziell Katar und Bahrain vorstellen, da sich diese beiden Länder neben den VAE touristisch betrachtet im Wandel und Aufblühen befinden und sich von den traditionellen Urlaubsländern, wie zum Beispiel dem Oman abheben. Im weiteren Verlauf sollen dann die Vereinigten arabischen Emirate eine Beachtung finden.

Dabei werde ich Ras al Khaimah, Ajman, Fujairah und Umm al Quwain außen vor lassen, da sie zum einen touristisch kaum entwickelt sind und zum anderen dies den Rahmen der vorgeben Seiten noch mehr strapazieren würde. Meinen Schwerpunkt möchte ich aber auf Dubai legen. Dieses Emirat bzw. diese Stadt hat mich schon immer besonders fasziniert. Besonders seitdem es eine nicht gerade einfache Brücke zwischen der muslimischen Kultur und der westlichen Welt zu schlagen versucht, zieht es immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Dubai ist eine kosmopolitische Stadt die den Orient, Asien und das Abendland sehr interessant vereint. Projekte wie die Palmen oder Hydropolis erregen das Interesse der Welt. Und auch in meiner Arbeit sollen diese Projekte nicht ungeachtet werden lassen. Des weiteren möchte ich das Emirat nicht nur von seinen touristischen Zielen, sondern auch von seiner betriebswirtschaftlichen Seite in Bezug auf den Tourismus beleuchten. Ich möchte aber auch zeigen, dass diese Region der Erde besonders für Golf- und Shoppingtouristen attraktiv ist.

2 Die Arabische Halbinsel

2.1 Geographie

2.1.1 Lage1

Die Arabische Halbinsel liegt in Klein- bzw. Vorderasien. Genauer gesagt ist dies die Fläche, welche zwischen dem 10. und dem 30. nördlichem Breitengrad, sowie dem 35. und dem 60. östlichen Längengrad eingeschlossen wird. Im Westen wird sie vom Roten Meer im Süden vom Indischen Ozean, im Westen vom Persischen Golf und im Norden von Jordanien und dem restlichem Irak begrenzt.

2.1.2 Klima2

Das Klima auf der arabischen Halbinsel ist durch zwei Klimazonen gekennzeichnet. Zum einen durch das wintermilde Halbwüsten- und Wüstenklima der subtropischen Zone und zum anderen durch das Halbwüsten- und Wüstenklima der tropischen Zone. In der ersteren befinden sich Saudi Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait und der Irak. In der letzteren der Jemen, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dennoch sind beide Klimatypen ähnlich in Ihrer Ausprägung. Es herrschen sehr aride Verhältnisse bei einer maximalen Niederschlagsmenge von 10 bis 21 mm jährlich und Durchschnittstemperaturen von 20,7 °C bis 26,8 °C im Jahr. Wobei man bemerken muss, dass die Tageshöchsttemperaturen über 40 °C im Schatten betragen können.3

2.1.3 Mitgliedsstaaten und Reisewarnungen

Auf der Arabischen Halbinsel befinden im Süden der Jemen, im Südosten der Oman, im Osten die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Katar, im Norden von Kuwait und der Irak, sowie zentral Saudi Arabien. Das auswärtige Amt gibt auf Grund der momentan besonderen Terrorgefahr und der äußerst angespannten Situation im Irak eine Reisewarnung für folgende Länder : Jemen, Saudi Arabien, Kuwait und der Irak selbst.4 Aus diesem Grund werde ich auch diese Länder in meinen Ausführungen außen vor lassen, denn im Moment stehen sie touristisch außer Diskussion.

2.2 Wirtschaft

Traditionell lebten die Menschen als Beduinen und von der Perlenfischerei. Heute ist die Wirtschaft der Länder auf der Arabischen Halbinsel hauptsächlich von der Ölförderung geprägt. Dennoch werden diese Reserven in absehbarer Zeit versiegen – genauer gesagt wird 2010 als erstes in Bahrain kein Öl mehr fließen – und so müssen sich die Länder nach neuen Standbeinen umsehen. So setzen zum Beispiel verstärkt Dubai und Bahrain auf den Tourismus. Aber diese Aspekte sollen bei den Einzelbetrachtungen näher erläutert werden.

2.3 Religion, Kultur und Sprache5

Der Islam ist die offizielle Religion und hat die Menschen und ihre Einstellung zum Leben stark geprägt. Daher ist es auch heute noch üblich, die traditionelle Kleidung zu tragen. Das weiße, locker fallende, knöchellange Gewand der Männer wird Kandoura oder Dishdasha genannt. Dazu tragen sie die Gutra, ein weißes langes Kopftuch, welches von dem Igal, einem schwarzen, doppelt geflochtenen Band gehalten wird. Die Frauen tragen meist langärmelige Gewänder, die ebenfalls Kandoura genannt werden. Darüber tragen sie die Abbaya, einen schwarzen Umhang. Die Haare werden auch bedeckt. Vor dem Gesicht kann ein dünner Schleier getragen werden. Ebenso ist die Gastfreundschaft ein Resultat des Islam, denn Höflichkeit und die Aufopferung für Besucher gehört zu den am höchsten geschätzten Tugenden in der arabischen Welt. Daher wäre es auch absolut unhöflich diese Gastfreundschaft aus Bescheidenheit heraus abzulehnen. Dem Islam nach ist es nicht erlaubt Alkohol zu genießen. Dennoch erhält man ausschließlich in den Hotels auch alkoholhaltige Drinks. Zur Tradition gehören auch die Kamelrennen und die Falknerei. Damals waren Kamele Gold wert, denn mit Ihnen konnte man 50 km am tag durch die Wüste reißen und musste sie nur alle 5 Tage mit Wasser versorgen. Heute sind Kamele Gold wert, weil aus den Wüstenschiffen Wüstenflitzer geworden sind und man sie bei Rennen antreten lässt. Ein Siegerkamel kann den wert eines Ferrari überschreiten. Die Falknerei war damals für die Beduinen die einzige Möglichkeit in der Wüste an Fleisch heran zu kommen, denn die Falken jagten nicht nur kleine Wüstentiere sondern auch andere Vögel. Viele der Falken stammen im Übrigen aus Thüringen von der Burg Gleichen. Dort werden Sie speziell nach den 5 Vgl. DTCM; „Destination Dubai“; Seite 23 f, 67 f. ; DTCM Ausgabe 2004 Wünschen und Anforderungen der Scheichs gezüchtet. 6Heute wird dies nur noch als Sport praktiziert und der Falke ist für den Araber so etwas wie der Hund für den Deutschen, ein treuer Freund und zuverlässiger Begleiter.7 Auf der Arabischen Halbinsel wird hauptsächlich arabisch gesprochen. Da aber die Vereinigten Arabischen Emirate und auch andere Länder mit der westlichen Welt in Kontakt stehen und ihn ausbauen wollen ist Englisch im Handels- und Geschäftsleben weit verbreitet.

2.4 Geschichte des Tourismus 8

[...]


1 Vgl. H. M. Gerst u.a. ; Unsere Welt – Atlas Mensch und Raum; Seite 107; Cornelsen Redaktionsgesellschaft Bielefeld; Ausgabe 1993

2 Vgl. Prof. Dr. Borcherdt u.a. ; Alexander Weltatlas – Grundausgabe in regionaler Gliederung – Ausgabe für Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Sachsen, Thüringen; Seite 125; Ernst Klett Schulbuch Verlag GmbH Stuttgart; 1. Auflage 1989

3 Siehe Anhang

4 Vgl. A.u. www.auswaertigesamt.de/reisewarnungen

6 Vgl. Süddeutsche TV; 32.05.2004; 13:00 Uhr auf VOX

7 Vgl. A.u. ; “Tomas Cook - Modern Travel” ausgestrahlt auf NTV am 2.Mai um 15.30 Uhr

8 Vgl.Gerhard Heck, Manfred Wöbcke; “Arabische Halbinsel – Richtig Reisen”; Seite 12; 2., aktualisierte Auflage 1997; DuMont Buchverlag


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