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Anwendungsbereiche sowie Stärken und Schwächen von Online-Befragungen

Seminararbeit, 2003, 13 Seiten
Autor: Anonym
Fach: Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation

Details

Veranstaltung: Übungen Formen und Methoden des Lernens und des wissenschaftlichen Arbeitens
Institution/Hochschule: Universität St. Gallen
Tags: Anwendungsbereiche, Stärken, Schwächen, Online-Befragungen, Formen, Methoden, Lernens, Arbeitens
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: 5.5 (Schweiz)
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V30374
ISBN (E-Book): 978-3-638-31647-7

Dateigröße: 247 KB
Anmerkungen :
Entspricht Note 1,5 in Deutschland.



Textauszug (computergeneriert)

Anwendungsbereiche sowie Stärken und
Schwächen von Online-Befragungen

 

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 4

2 Generelle Anforderungen zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Online-Befragungen 4

2.1 Validität 5
2.2 Reliabilität 5
2.3 Repräsentativität 5

3 Definition: Online-Befragung 5

4 Stärken von Online-Befragungen 6

4.1 Geschwindigkeit 6
4.2 Automatisierbarkeit 7
4.3 Erreichbarkeit der Teilnehmer 7
4.4 Stärken durch Zukunftsperspektiven 8

5 Schwächen von Online-Befragungen 8

5.1 Technische Probleme 8
5.2 Problem der Reliabilität 9
5.3 Repräsentativitätsmangel 9

6 Anwendungsbereiche von Online-Befragungen 11

6.1 Anwendungsbereiche mit Repräsentativität 11
6.2 Anwendungsbereiche ohne Repräsentativität 12

7 Conclusio 12

7.1 Zusammenfassung der Hauptaussagen 12
7.2 Fazit 13

Literaturverzeichnis 14





1 Einleitung

Mit dieser Arbeit möchte ich einen Überblick über die Anwendungsbereiche sowie über die Stärken und Schwächen von Online-Befragungen geben. Aufgrund der schnellen Verbreitung des Internets als neues Medium unserer Gesellschaft (Frees, Gerhard & van Eimeren, 2002), wird dies ein immer wichtigerer Bestandteil nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in der Forschung. Laut Janetzko (1999) bestehen Forschungsmethoden aus der reaktiven und nicht reaktiven Forschung. Die reaktive Forschung setzt sich aus der teilnehmenden Beobachtung, der Aktionsforschung sowie der schriftlichen und mündlichen Befragung zusammen. Als nicht reaktive Forschung bezeichnet man Forschungsmethoden wie die Auswertung amtlicher Statistiken und Dokumenten, die Dokumentenanalyse sowie die verdeckte Beobachtung. Die meisten dieser Forschungsmethoden lassen sich heutzutage auch über das Internet durchführen. Diese Arbeit wird sich auf die reaktive Forschung im Internet beschränken und dabei nur auf die schriftlichen Befragungen eingehen. Zu Beginn befasse ich mich mit den generellen Kriterien zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Datenerhebungen, da dies Vorraussetzung zur Bewertung von Online-Befragungen ist. Ohne Kenntnis über diese Kriterien zu haben, kann man keine Form der Datenerhebung bewerten und analysieren. Im Anschluss folgt die Definition der Online-Befragung. Diese ist notwendig, um die Form der Datenerhebung einzugrenzen und eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Daraufhin gehe ich auf die Stärken und Schwächen von Online-Befragungen ein. Hier wird besonders auf das Erreichen wissenschaftlicher Qualität geachtet. Die Anwendungsbereiche schliessen sich dann als Schlussfolgerung an die Stärken und Schwächen an. In der Conclusio fasse ich die Hauptaussagen zusammen und das Fazit beschäftigt sich abschliessend mit der Interpretation dieser Aussagen.

2 Generelle Anforderungen zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Online-Befragungen

Das Erreichen wissenschaftlicher Qualität muss das Ziel jeder Datenerhebung sein. Daher gilt dies auch für Online-Befragungen. Die Gütekriterien zum Erreichen dieses Ziels bestehen aus der Validität, der Reliabilität und der Repräsentativität (Preissner, 1998, S.1ff.).

2.1 Validität

Die Validität soll einem einen Überblick darüber geben, ob das zu Untersuchende auch wirklich untersucht wurde. Besonders wichtig hierbei ist, dass die Entscheidungen der Versuchsteilnehmer unabhängig und ohne äusserliche Einwirkung gefällt und dass die Messinstrumente richtig gewählt werden (Balian, 1994, S.95ff.).

2.2 Reliabilität

Die Reliabilität bezieht sich auf die Exaktheit der Datenmessungen. Damit eine Datenerhebung reliabel ist, müssen die durch sie gewonnenen Daten möglichst präzise gemessen worden seien. Das Messinstrument muss sicher funktionieren ohne das Messfehler auftreten. Hinzu kommt, dass eine Datenerhebung nur als reliabel gilt, wenn die Daten reproduzierbar sind. Die Reliabilität hängt sehr eng mit der Validität zusammen, da eine Erhöhung der Reliabilität auch zu einer gesteigerten Validität führt (Balian, 1994, S.104 f.).

2.3 Repräsentativität

Mit Repräsentativität ist die Generalisierbarkeit einer Datenerhebung gemeint. Um dieses zu erreichen, kann man alle Mitglieder der zu befragenden Gruppe befragen (Vollerhebung). In diesem Fall ist die Repräsentativität der Studie besonders hoch, allerdings auch mit grossem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Daher wird per aktiver Stichprobenauswahl, in welcher Mitglieder einer Gruppe mit Hilfe eines Zufallsgenerators ausgewählt werden, nur ein Teil der Gruppe befragt und die Ergebnisse generalisiert. Hierfür muss die Gruppe, auch Grundgesamtheit genannt, bekannt sein. Die Befragung einer Stichprobenauswahl aus einer Grundgesamtheit soll dann dasselbe Ergebnis liefern, welches die Befragung der Gesamtmenge ergeben hätte. Hierbei darf die Anzahl der Befragten aber nicht zu klein werden (Esser, Hill & Schnell, 1999).

3 Definition: Online-Befragung

[...]


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