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Diplomarbeit, 2004, 123 Seiten
Autor: Elzbieta Krzywinska
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation
Details
Tags: Virtuelles, Recruiting, Online-Fragebogen, Auswahlprozess
Jahr: 2004
Seiten: 123
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 113 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-31665-1
Dateigröße: 2903 KB
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Vom Online – Fragebogen zum mehrstufigen Auswahlprozess
vorgelegt von:
Elzbieta Krzywinska
08.04.2004
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis ... V
Abbildungsverzeichnis ... VI
Tabellenverzeichnis ... VII
1. Einführung ... 1
2. Personalbeschaffung als Aufgabe der Personalwirtschaft ... 3
2.1 Aufgaben und Ziele der Personalbeschaffung ... 3
2.2 Der klassische Personalbeschaffungsprozess ... 3
2.2.1 Interne vs. externe Personalbeschaffung ... 4
2.2.2 Bewerbung ... 6
2.2.3 Personalauswahl ... 7
2.2.4 Arbeitsvertrag ... 12
3. Das Internet – ein Medium der Zukunft ... 13
3.1 Die Entwicklung des Internets ... 13
3.2 Entwicklungstrends des Internets ... 14
3.3 Internet verändert die Personalarbeit ... 15
4. Die Personalbeschaffung und das Internet – E-Recruitment ... 18
4.1 Die Zielgruppe ... 19
4.2 Personalrekrutierungswege ... 20
4.2.1 Online-Stellenmärkte – Jobbörsen ... 20
4.2.1.1 Nicht-kommerzielle Jobbörsen ... 21
4.2.1.2 Kommerzielle Jobbörsen ... 25
4.2.2 Firmen-Homepages ... 30
4.2.3 Virtuelle Rekrutierungsmessen ... 36
4.2.4 Newsgroups und Virtual Community ... 40
4.3 Bewerbungswege ... 43
4.3.1 Das Online-Bewerbungsformular ... 43
4.3.2 Bewerbung per E-Mail ... 45
4.3.3 Bewerbungs-Homepage ... 46
4.4 Instrumente der Personalauswahl ... 48
4.4.1 Internetbasierte Testverfahren ... 48
4.4.2 Das Online-Assessment-Center ... 49
4.4.3 Digitales Interview ... 53
4.5 Datenschutz ... 54
5. Automatisierung des Personalrekrutierungsprozesses ... 56
5.1 Bewerber-Workflow ... 57
5.2 Softwarelösungen für Bewerbermanagement ... 59
5.2.1 Inhouse- vs. ASP-Lösungen ... 61
5.2.2 Jobbörsen – die neuen ASP-Anbieter ... 64
5.3 Probleme der Online-Diagnostik ... 65
6. Virtuelles Recruiting in der Praxis ... 69
6.1 Potenzial des E-Recruitings aus Unternehmenssicht ... 69
6.1.1 Beispiel SIEMENS AG ... 69
6.1.1.1 Unternehmensportrait ... 69
6.1.1.2 Ansätze im E-Recruiting ... 70
6.1.1.3 Fazit und Ausblick ... 78
6.1.2 Beispiel DEUTSCHE BANK AG ... 79
6.1.2.1 Unternehmensportrait ... 79
6.1.2.2 Ansätze im E-Recruiting ... 80
6.1.2.3 Fazit und Ausblick ... 85
6.2 Virtuelles Recruiting aus der Bewerbersicht ... 86
6.2.1 Jobsuche ... 86
6.2.2 Online-Bewerbung ... 87
6.2.3 Online-Testverfahren ... 89
7. Beurteilung und Ausblick in die Zukunft des Online-Recruitings ... 90
7.1 Vorteile und Grenzen des E-Recruitings im Vergleich zu der klassischen Personalrekrutierung ... 90
7.2 Trends im E-Recruiting ... 94
8. Zusammenfassung ... 97
Anhang ... IX
Literaturverzeichnis ... XIX
Internetquellenverzeichnis ... XXIV
Abkürzungsverzeichnis
3D Dreidimensional
AC Assessment Center
AG Aktiengesellschaft
AGB Arbeitsgesetzbuch
ArbZG Arbeitszeitgesetz
BA Bundesagentur für Arbeit
BetrVG Betriebsverfassungsgesetz
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BUrlG Beurlaubungsgesetz
CoPers Computer und Personal
DIN Deutsche Industrienorm
(E)DV (Elektronische) Datenverarbeitung
E-Mail Electronic-Mail
E-Recruiting Electronic-Recruiting
GG Grundgesetz
GmbH Gesellschaft mit beschränkte Haftung
HR Human Resource
IT Informationstechnologie
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
Mio. Million
o.V. ohne Verfasser
PC Personal Computer
RKW Rationalisierungs- Kuratorium der Deutschen Wirtschaft
SchwbG Schwerbehindertengesetz
zfo Zeitschrift Führung + Organisation
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Der klassische Personalbeschaffungsprozess. ... 3
Abbildung 2: Wege der klassischen Personalbeschaffung. ... 4
Abbildung 3: Personalauswahlprozess ... 7
Abbildung 4: Arbeitsamt im Internet. ... 22
Abbildung 5: Stellenausschreibung der PwC bei uni-gateway ... 24
Abbildung 6: Einstiegsseite des Jobpilot GmbH im Internet. ... 29
Abbildung 7: Startseite einer Unternehmens-Homepage (Bertelsmann AG) ... 31
Abbildung 8: Karriereseite der Bertelsmann AG ... 32
Abbildung 9: Virtuelle versus reale Jobmesse ... 36
Abbildung 10: Chat am Messetag bei jobfair24 ... 37
Abbildung 11: Beschleunigung des Stellenbesetzungsprozesses ... 38
Abbildung 12: Stellenangebot über Newsgroup ... 40
Abbildung 13: Virtual Community zum Thema Bewerbung bei jobpilot ... 42
Abbildung 14: Bewerbungsformular der Firma Bertelsmann AG ... 44
Abbildung 15: Beispiel für eine Bewerbungs-Homepage ... 47
Abbildung 16: Hotstaff – der virtuelle Karriereberater der Commerzbank ... 52
Abbildung 17: Digitaler Bewerbungsprozess ... 56
Abbildung 18: Bewerberadministration mit BewerbIS ... 63
Abbildung 19: Bewerbungseingang bei der Siemens AG ... 70
Abbildung 20: Jobs & Karriere-Seite der Siemens AG ... 71
Abbildung 21: Bewerbung auf eine Stelle im Rekrutierungsprozess der Siemens AG ... 74
Abbildung 22: „Challenge Unlimited“ – das Online-Spiel der Siemens AG ... 76
Abbildung 23: Bewerberprofil der Deutsche Bank AG ... 80
Abbildung 24: Instrumente zur Mitarbeitersuche ... 81
Abbildung 25: Karriereseite der Deutsche Bank AG ... 82
Abbildung 26: Navigationsstruktur der Deutsche Bank Karriereseite ... 83
Abbildung 27: Ein Ausschnitt aus dem Online Bewerbungsformular ... 84
Abbildung 28: Phasen des Einstellungsprozesses bei der Deutsche Bank AG ... 85
Abbildung 29: Vorteile verschiedener Bewerbungsformen aus Bewerbersicht ... 88
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Vor- und Nachteile interner und externer Beschaffungsformen ... 5
Tabelle 2: Die wichtigsten Elemente einer HR-Homepage ... 33
Tabelle 3: Reale vs. virtuelle Messe: Anforderungen und Kosten ... 39
Tabelle 4: Kompetenzmodell der Siemens AG ... 74
Tabelle 5: Stärken und Schwächen des E-Recruiting aus Sicht der Bewerber und Unternehmen ... 94
1. Einführung
Das größte Kapital eines Unternehmens, so lautet ein kluger Spruch, sind seine Mitarbeiter. Doch die Suche nach diesem Schatz gestaltet sich nicht immer leicht. Die Personalbeschaffung qualifizierter Mitarbeiter steht derzeit vor großen Herausforderungen, denn der Arbeitsmarkt hat sich - wie zu Zeiten der Vollbeschäftigung in den 60er Jahren - zu einem Bewerbermarkt entwickelt. Unternehmen befinden sich im so genannten „War of Talents“, der geprägt ist durch die Konkurrenz um Bewerber mit vielfach ähnlichen Qualifikationsprofilen. Ein deutlicher Anstieg der Fluktuationen erschwert die Situation zusätzlich.
In diesem Umfeld genügen die traditionellen Instrumente der Personalbeschaffung allein nicht mehr. Potenzielle Bewerber müssen heute auf vielfältige Weise angesprochen werden. Neben den Printmedien und dem direkten Bewerberkontakt auf Rekrutierungsveranstaltungen gewinnt das Internet als virtueller Personalbeschaffungsweg zur erfolgreichen Bewerberansprache auf dem Stellenmarkt zunehmend an Bedeutung. Das Internet kann helfen, den Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter erheblich zu verkürzen und dabei auch noch Kosten zu sparen.
In vielen Unternehmen hat sich das Medium Internet inzwischen als ein neuer Ansatz mit wachsendem Potenzial für eine effektivere Personalrekrutierung etabliert. Auch viele externe Anbieter haben die Möglichkeiten des Internets entdeckt und bieten verschiedene Leistungen an, um die Personalsuche im Internet zu erleichtern.
Im Rahmen dieser Arbeit wird es darum gehen, die Möglichkeiten, die sich für die Personalbeschaffung mit Hilfe vom Internet ergeben, aufzuzeigen. Die verschiedenen Ansätze und Instrumentarien, die das Medium für die Personalbeschaffung, insbesondere bei den Großunternehmen bietet, werden dabei detailliert beschrieben.
Der Beitrag beginnt mit einer Erläuterung der Begriffe Personalbeschaffung und Internet, die dann in Verbindung zueinander gebracht werden. Zunächst wird auf den klassischen, mehrstufigen Prozess der Personalrekrutierung eingegangen. Im weiteren Schritt wird die Funktionsweise und der Aufbau des Mediums Internet in komprimierter Form beschrieben.
Im Anschluss an die begrifflichen Grundlagen folgt mit dem Abschnitt „Die Personalbeschaffung und das Internet“ der Hauptteil dieser Arbeit. Hier sollen die einzelnen Personalbeschaffungsschritte von der Identifizierung der Zielgruppe über die neuen Rekrutierungs- und Bewerbungswege bis zum Auswahlverfahren beschrieben werden.
Im darauf folgenden Abschnitt wird der gesamte Prozess der Online- Bewerbungsabwicklung erläutert. Insbesondere wird hier aufgezeigt, wie durch die Automatisierung und/oder Digitalisierung der Prozesse die Arbeit der Personalverantwortlichen erleichtert und optimiert werden kann.
In dem praktischen Teil der Arbeit werden zwei große deutsche Unternehmen und ihr Ansatz im E-Recruiting untersucht. Die von ihnen ausgewählten Personalbeschaffungsstrategien werden dabei diskutiert und beurteilt. Abschließend wird gezeigt, wie die stellensuchenden Personen die Entwicklungen der letzten Jahre auf dem Gebiet der virtuellen Rekrutierung beurteilen und gezielt für deren Bewerbung nutzen.
Als nächster Schritt werden die Vor- und Nachteile der Online-Rekrutierung aufgezeigt und abschließend soll eine Entwicklungsrichtung ausgearbeitet werden. .
2. Personalbeschaffung als Aufgabe der Personalwirtschaft
Neben der Personalplanung, Personalentwicklung, Personalfreisetzung, Personalbetreuung, Personalentlohnung, Personalführung, Personalbeurteilung und Steuerung des Personaleinsatzes ist die Personalbeschaffung eine der wichtigsten personalwirtschaftlichen Funktionen eines Unternehmens.1 Personalbeschaffung beschäftigt sich mit der Bereitstellung der für das Unternehmen erforderlichen Arbeitskräfte in qualitativer (Eignung), quantitativer (Anzahl), örtlicher und zeitlicher Hinsicht. 2 Hierbei kann es sich grundsätzlich um Arbeitnehmer/innen (Arbeiter oder Angestellte) oder Freie Mitarbeiter/innen handeln.3
2.1 Aufgaben und Ziele der Personalbeschaffung
Die Personalbeschaffung stellt sich als Hauptziel die freien Stellen zeitlich unbefristet oder zumindest für einige Zeit neu zu besetzen.4 Im Mittelpunkt steht grundsätzlich die Frage, auf welchen Wegen und mit welchen Mitteln die neuen Mitarbeiter beschafft werden können.5 Unabhängig davon, ob es sich um die klassische Personalbeschaffung oder die mit Hilfe des Internets handelt, den Ausgangspunkt jeder Maßnahme bildet die Personalplanung, die definiert, wer, wann und wo eingesetzt werden soll.6 An dieser Stelle beginnt dann der Beschaffungsprozess.
[....]
1 vgl. Drum H.J. (1992), S.241
2 vgl. Olfert K. (2003), S.57
3 Die Arbeitskräfte sind nach dem deutschen BGB und AGB zu definieren, vgl. Olfert K. (2003), S.45 ff
4 vgl. Bröckermann R. (2001), S.27
5 vgl. Büdenbender U., Strutz H. (1996), S.271
6 vgl. Bröckermann R. (2001), S.41
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