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Ausländer als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte, Beispiele close

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Ausländer als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte, Beispiele

Termpaper, 2003, 23 Pages
Author: Elzbieta Krzywinska
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 23
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 45  Entries
Language: German
Archive No.: V30405
ISBN (E-book): 978-3-638-31669-9
ISBN (Book): 978-3-638-65074-8
File size: 639 KB

Abstract

Die Bundesrepublik Deutschland ist durch Einwanderung auf Dauer multikulturell und vielsprachig; das Rad der Geschichte lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Allmählich kommen wir in die Situation, dass auch auf höchster politischer Ebene nicht mehr geleugnet wird: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Auch für den Konsumgütermarkt ist diese Erkenntnis von hoher Bedeutung. Viele Unternehmen haben bereits das Potential der Ausländergruppe erkannt, doch mit der Umwerbung dieser spezifischen Zielgruppe haben noch die wenigsten Erfahrung. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welche Merkmale diese Zielgruppe aufweist und wie ein Unternehmen sie erfolgreich umwerben kann.


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Erfurt
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Seminar: Ausgewählte aktuelle und innovative Aspekte
des Marketingmanagements
Semester: 7

Ausländer als Marketing-Zielgruppe.
Besonderheiten, Konzepte, Beispiele

von: Elzbieta Krzywinska

 


Gliederung

1. Einführung 2

2. Marktsegmentierung 3

2.1. Grundlagen der Marktsegmentierung 3
2.2. Erfassung von Marktsegmenten 3

2.2.1. Anforderungen an die Segmentierungskriterien 4
2.2.2. Kriterien zur Marktsegmentierung 4

3. Ausländer – ein spezielles Marktsegment 5

3.1. Die Geschichte der Arbeitsmigration 5
3.2. Soziodemografie der Ausländer 7
3.3. Türken in der Bundesrepublik Deutschland 7

3.3.1. Soziodemografie der Türken 7
3.3.2. Besonderheiten der Gruppe 8
3.3.3. Konsumverhalten der Türken 9

3.4. Russischsprachige in der Bundesrepublik 10

4. Konsequenzen für das Marketing 11

4.1. Produktpolitik 11
4.2. Preispolitik 12
4.3. Kommunikationspolitik 13
4.4. Distributionspolitik 15

5. Beispiele für ein erfolgreiches Ethno – Marketing 16

5.1. Telefonanbieter o.tel.o 16
5.2. Autohersteller Mercedes – Benz 18

6. Zusammenfassung 19

7. Abbildungsverzeichnis 20

8. Literaturverzeichnis 21


 

1. Einführung

Die Bundesrepublik Deutschland ist durch Einwanderung auf Dauer multikulturell und vielsprachig; das Rad der Geschichte lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Allmählich kommen wir in die Situation, dass auch auf höchster politischer Ebene nicht mehr geleugnet wird: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Auch für den Konsumgütermarkt ist diese Erkenntnis von hoher Bedeutung. Viele Unternehmen haben bereits das Potential der Ausländergruppe erkannt, doch mit der Umwerbung dieser spezifischen Zielgruppe haben noch die wenigsten Erfahrung. Welche Merkmale diese Zielgruppe aufweist und wie ein Unternehmen sie erfolgreich umwerben kann, wird versucht in diesem Beitrag aufzuzeigen. Zu Beginn der Arbeit werden im Kapitel 2 die Grundlagen der Marktsegmentierung und Zielgruppenbildung vorgestellt. Kapitel 3 und 4 stellen die wesentlichsten Schwerpunkte dieser Arbeit dar. Im Kapitel 3 wird zunächst die Gruppe der in Deutschland lebenden Ausländer vorgestellt. Genauer werden die größten Ausländergruppen, nämlich der Türken und der Russichsprachigen, die immer wichtiger als eine Zielgruppe gesehen werden, untersucht. In dem 4. Kapitel werden die Konsequenzen für das Marketing aufgezeigt. Die Besonderheiten von dem speziell auf die Zielgruppe Ausländer ausgerichteten Marketing - Maßnahmen sollen näher erläutert werden. Mit den Beispielen im 5. Kapitel erfolgt eine Beschreibung dessen, wie die zwei deutschen Großunternehmen o.tel.o und Mercedes-Benz ihre Marketing - Konzeptionen auf das Segment der Ausländer ausgerichtet haben. Schließlich werden die gewonnen Erkenntnisse zusammengefasst.

2. Marktsegmentierung

Ende der fünfziger-/Anfang der sechziger Jahre kam es in Deutschland zu deutlichen Erscheinungen des Überangebots an Konsumgütern. Der so vollzogene Wandel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt führte bei den betroffenen Unternehmen zunächst zu Problemen im Absatzbereich. Es vollzog sich ein ,,Umdenkprozess", der auf der Erkenntnis beruht, dass die Sicherung von Markterfolg die Ausrichtung aller unternehmerischen Aktivitäten auf die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme der Abnehmer bedingt.1

2.1. Grundlagen der Marktsegmentierung

Der Markt setzt sich aus einer Vielzahl aktueller und potenzieller Konsumenten zusammen, die durch unterschiedliche Bedürfnisse gekennzeichnet sind. Aus diesem Grund ist es notwendig – mittels bestimmter Merkmale der Konsumenten - Gesamtmärkte in homogene Teilmärkte mit gleichen Käuferstrukturen aufzuteilen.2 Nur so kann den Kundenwünschen mit einem ausgewählten, ausgestalteten Leistungsangebot bedürfnisgerecht entsprochen werden.3 Dieser Prozess der Aufteilung eines Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen (= Marktsegmente), die sich im Hinblick auf bestimmte nachfragerelevante Merkmale unterscheiden, wird als Marktsegmentierung bezeichnet.4 Durch eine Marktsegmentierung wird ein abgestimmter, gezielter Einsatz der Marketing – Maßnahmen auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen einzelner Segmente möglich.5

2.2. Erfassung von Marktsegmenten

Zur Aufteilung eines Gesamtmarktes in Segmente ist es notwendig, geeignete Kriterien zu finden, die eine sinnvolle Abgrenzung, Beschreibung, und Bearbeitung derselben ermöglichen. Für eine erfolgreiche Weiterverarbeitung der Daten müssen die Kriterien bestimmte Eigenschaften erfüllen.6

2.2.1. Anforderungen an die Segmentierungskriterien

Grundsätzlich haben Marktsegmentierungskriterien folgende Anforderungen zu erfüllen:
- Käuferverhaltensrelevanz: Es müssen die Eigenschaften und Verhaltensweisen von Konsumenten erfasst werden, die Voraussetzungen für den Kauf eines Produktes darstellen.
- Messbarkeit: Die Kriterien müssen mit den vorhandenen Marktforschungsmethoden messbar sein.
- Zugänglichkeit: Die Marktsegmente müssen zugänglich sein. Die Kriterien müssen zu Kundengruppen führen, die insbesondere mit den Instrumenten der Distribution und Kommunikation erreichbar sind.
- Wirtschaftlichkeit: Die ausgewählten Kriterien müssen zu Marktsegmenten führen, die ihre besondere Bearbeitung durch Marketingstrategien rechtfertigen. Dies bedeutet, dass die Segmente ausreichend Potential liefern müssen.
- Zeitliche Stabilität: Die Informationen, die mittels der Kriterien erhoben werden, müssen über den Planungszeitraum stabil bleiben.
- Aussagefähigkeit für den Ansatz der Marketing – Instrumente: Die Kriterien müssen zu Teilsegmenten führen, die eine zielgruppenspezifische Ausgestaltung des Marketing – Mix erlauben.

2.2.2. Kriterien zur Marktsegmentierung

[...]


1 vgl. Freter H. (1983), S.16

2 vgl. Benkenstein M. (2001), S.51

3 vgl. Freter H. (1983), S.16

4 vgl. Bruhn M. (1999), S.60; Meffert H. (1998), S.174

5 vgl. Freter H. (1983), S.18

6 vgl. Benkenstein M. (2001), S.53

7 vgl. Freter H. (1983), S.47 ff.; Bruhn M. (1999), S.61; Meffert H. (1998), S.178 ff.

8 vgl. Unger F. (2002), S.5


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