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Zeitarbeit als neue Beschäftigungsform für Hochschulabsolventen

Diploma Thesis, 2004, 153 Pages
Author: Robin Grüe
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2004
Pages: 153
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 72  Entries
Language: German
Archive No.: V30408
ISBN (E-book): 978-3-638-31672-9

File size: 2417 KB
Notes :
Die wirtschaftliche Stagnation Deutschlands im Jahr 2003 und unsichere Arbeitsmarktperspektiven führen bei deutschen Hochschulschülern und -absolventen zu einem Umdenken in punkto Zukunfts- und Karriereplanung. Trotz der ungeschmählert privilegierten Stellung auf dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt und trotz obiger These blickt die Mehrheit mit Zuversicht in die berufliche Zukunft [...]



Excerpt (computer-generated)

Zeitarbeit
als neue Beschäftigungsform für
Hochschulabsolventen

Diplomarbeit 

zur Diplomprüfung im Fachbereich Wirtschaft
an der Fachhochschule Dortmund
Sommersemester 2004

vorgelegt von

Robin Grüe

22. Juli 2004

 

INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG ... 10

2 THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN  ... 13
2.1 Akademikerarbeitslosigkeit im neuen Jahrtausend  ... 13
2.2 Zeitarbeit als „Jobmotor“  ... 15
2.3 Informationen zur Zeitarbeit  ... 18
2.3.1 Grundlagen  ... 18
2.3.2 Vorteile und Chancen der Zeitarbeit aus Arbeitgebersicht  ... 19
2.3.2.1 Personalkapazität  ... 19
2.3.2.2 Personalbeschaffung  ... 20
2.3.2.3 Arbeitskosten  ... 20
2.3.2.4 Zeitarbeitnehmer  ... 20
2.3.3 Nachteile und Risiken der Zeitarbeit aus Gewerkschaftssicht  ... 21
2.3.3.1 Betriebsverfassungsrecht  ... 21
2.3.3.2 Substitutionseffekte  ... 22
2.3.4 Gesetzliche Entwicklung der Zeitarbeit  ... 22
2.3.5 Novellierung des AÜG 2004  ... 23
2.3.6 Gleichbehandlungsgrundsatz und Tarifverträge  ... 24
2.3.6.1 Gleichbehandlungsgrundsatz  ... 24
2.3.6.2 Tarifverträge  ... 26
2.3.7 Wirtschaftliche Situation der Branche ... 29
2.3.8 Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche  ... 31
2.3.9 Zeitarbeit in europäischen Nachbarländern  ... 36
2.3.9.1 Regulierung  ... 37
2.3.9.2 Arbeitsbedingungen  ... 38
2.3.9.3 Qualifizierungsmaßnahmen  ... 39

3 BEFRAGUNG  ... 41
3.1 Ausarbeitung der Fragebögen  ... 41
3.1.1 Studenten  ... 41
3.1.2 Zeitarbeitsdienstleister  ... 42
3.1.3 Entleiher  ... 42
3.2 Auswahl der Stichprobe  ... 43
3.2.1 Studenten  ... 43
3.2.2 Zeitarbeitsdienstleister  ... 43
3.2.3 Entleiher  ... 43
3.3 Bekanntmachung, Versand und Rücklauf  ... 44
3.3.1 Studenten  ... 44
3.3.2 Zeitarbeitsdienstleister und Entleiher  ... 44
3.4 Erfassung und Datenaufbereitung  ... 45

4 DESKRIPTIVE DATENANALYSE  ... 46
4.1 Studenten  ... 46
4.1.1 Studiengang und Geschlecht  ... 46
4.1.2 Erfahrung mit Zeitarbeitsdienstleistern  ... 46
4.1.3 Einstellung zur Zeitarbeit  ... 47
4.1.4 Image der Zeitarbeitsfirmen  ... 48
4.1.5 Arbeits-, Aufgabenflexibilität und Mobilität  ... 48
4.1.6 Arbeitsbedingungen und Arbeitsverhältnis ...  49
4.1.7 Qualifizierung  ... 50
4.1.8 Besondere Erkenntnisse nach Studiengängen  ... 51
4.2 Zeitarbeitsdienstleister  ... 53
4.2.1 Angebot und Nachfrage  ... 53
4.2.2 Einstellung der Akademiker zur Zeitarbeit  ... 53
4.2.3 Qualifikationsprüfung und Einsatztätigkeiten  ... 54
4.2.4 Einfluss der novellierten Arbeitnehmerüberlassung  ... 56
4.2.5 Personalmanagement der Entleiher  ... 56
4.2.6 Qualifizierung  ... 56
4.3 Entleiher  ... 58
4.3.1 Nachfrage  ... 58
4.3.2 Personalbedarfsplanung und -beschaffung  ... 58
4.3.3 Personalführung und -einsatz  ... 59
4.3.4 Arbeitsbedingungen, -verhältnis und Tarifverträge  ... 60
4.3.5 Qualifizierung  ... 60

5 VERWERTBARKEIT DER ERGEBNISSE IM RAHMEN EINES ZIELGERICHTETEN PERSONALMANAGEMENTS FÜR ZEITARBEITSDIENSTLEISTER  ... 61
5.1 Personalstrategisches Dilemma  ... 61
5.2 Entwicklungswege in Richtung eines proaktiven, strategischen und nachhaltigen Personalmanagements  ... 63
5.2.1 Nutzung des akquisitorischen Potenzials  ... 63
5.2.2 Rekrutierung von und Umgang mit Absolventen  ... 64
5.2.2.1 Direktkontakte als Kommunikationsgrundlage  ... 65
5.2.2.2 Duale Kommunikation zum Abbau von Unsicherheiten  ... 66
5.2.2.3 Transparenz des Equal Pay und der Tarifverträge  ... 67
5.2.2.4 Förderung und Erhalt der Arbeitsflexibilität und Mobilität  ... 68
5.2.2.5 Qualifizierung als langfristige Grundlage der Zusammenarbeit  ... 69
5.2.3 Kooperation mit und Kontrolle von Kunden  ... 71
5.2.3.1 Personalführung und Verantwortung  ... 71
5.2.3.2 Schaffung flexibler Arbeitsumgebungen  ... 73
5.2.3.3 Kooperationen mittels Outsourcing oder Outplacement  ... 73

6 ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN UND PERSPEKTIVE  ... 75

7 LITERATURVERZEICHNIS UND HYPERLINKS  ... 77
7.1 Zitierte Quellen  ... 77
7.2 Weitere Quellen  ... 80

8 ANHANG ...  84
8.1 Änderungen des AÜG zum 1. Januar 2004  ... 84
8.2 Überblick über die arbeitsrechtlichen Änderungen der Arbeitnehmerüberlassung seit 1972  ... 87
8.3 Laufzeiten und Inkrafttreten der Tarifverträge  ... 88
8.4 Entgeltgruppenvergleich iGZ/BZA  ... 89
8.5 Plakataktion und Internetseite  ... 90
8.6 Fragebögen  ... 92
8.7 Diagramme: Studenten (Weitere Angaben) ...  95
8.8 Diagramme: Studenten (Gesamt)  ... 98
8.9 Diagramme: Studenten (Geschlecht)  ... 109
8.10 Diagramme: Studenten (Studienfach)  ... 119
8.11 Diagramme: Zeitarbeitsdienstleister ... 130
8.12 Diagramme: Entleiher  ... 138

VERWENDUNG VON QUELLEN AUS DEM INTERNET  ... 146

ERKLÄRUNG ...  146

DANKSAGUNG  ... 147

ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1 Vergleich Akademiker-Arbeitsmarkt 2000/2001 ... 14
Abb. 2 Mitarbeiterentwicklung der Zeitarbeitsbranche  ... 15
Abb. 3 Anteil der Berufsgruppen in der Zeitarbeit (Juni 2003)  ... 16
Abb. 4 Modell der gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung ... 18
Abb. 5 Gründe für den Einsatz von Zeitarbeitskräften  ... 19
Abb. 6 Realisierte Qualifikationsnachfrage der Entleiher in den Branchen Nordrhein-Westfalens (in Prozent)  ... 31
Abb. 7 Chance für flexible Akademiker  ... 32
Abb. 8 Behinderungsfaktoren der Zeitarbeit im Vergleich  ... 33
Abb. 9 Qualifikationsstruktur der Zeitarbeitnehmer in Zeitarbeitsbetrieben  ... 34
Abb. 10 Erwerbstätige 1991-2010  ... 35
Abb. 11 Nachgefragte Akademikergruppen  ... 66
Abb. 12 Akademikerdefizite  ... 69
Abb. 13 Qualifikationsnachfrage der Entleiher  ... 70
Abb. 14 Änderungen des AÜG zum 1.1.2004  ... 86
Abb. 15 Inkrafttreten und Laufzeit Tarifverträge  ... 88
Abb. 16 Plakat Nr. 1  ... 90
Abb. 17 Plakat Nr. 2  ... 90
Abb. 18 Plakat Nr. 3  ... 91
Abb. 19 Screenshot der Internetseite www.studie-zeitarbeit.de  ... 91
Abb. 20 Fragebogen Studenten  ... 92
Abb. 21 Fragebogen Zeitarbeitsdienstleister  ... 93
Abb. 22 Fragebogen Entleiher  ... 94
Abb. 23 Verteilung Studienfächer (Gesamt)  ... 95
Abb. 24 Verteilung Geschlechter (Gesamt) ... 96
Abb. 25 Bereitschaft zu einem Interview (Gesamt)  ... 97
Abb. 26 Bereitschaft zur Beantwortung eines zweiten Fragebogens (Gesamt) ...  97
Abb. 27 Erfahrung als Zeitarbeiter (Gesamt)  ... 98
Abb. 28 Zeitarbeit als „erste Wahl“ (Gesamt)  ... 98
Abb. 29 Einfluss negativer Antworten auf Bewerbungen (Gesamt)  ... 99
Abb. 30 Vor- oder Nachteile durch Zeitarbeit (Gesamt)  ... 99
Abb. 31 Flexible Arbeitsaufgabe (Gesamt)  ... 100
Abb. 32 Festanstellung als Ziel (Gesamt)  ... 100
Abb. 33 Flexible Lebens- und Karriereplanung (Gesamt)  ... 101
Abb. 34 Gleichbehandlung als Bedingung (Gesamt)  ... 101
Abb. 35 Image der Zeitarbeitsdienstleister (Gesamt)  ... 102

[...]

TABELLENVERZEICHNIS
Tab. 1 Inhaltlicher Vergleich der Manteltarifverträge BZA/DGB und iGZ/DGB (Teil I)  ... 26
Tab. 2 Inhaltlicher Vergleich der Manteltarifverträge BZA/DGB und iGZ/DGB (Teil II) ...  27
Tab. 3 Entgelttarifvergleiche BZA/DGB, iGZ/DGB und INZ/CGB ... 28
Tab. 4 Regulierung der Leiharbeitsbranche in der EU 1980/2001  ... 37
Tab. 5 Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter in der EU  ... 38
Tab. 6 Rücklauf Zeitarbeitsdienstleister (absolute und relative Häufigkeiten der „weiteren Fragen“)  ... 45
Tab. 7 Rücklauf entleihende Unternehmen (absolute und relative Häufigkeiten der „weiteren Fragen“)  ... 45
Tab. 8 Kovarianzen-Vergleich Männer/Frauen, Frage 14 und 15  ... 51
Tab. 9 Reduzierter Kovarianzen-Vergleich IB/WI, Fragen 1, 9, 12, 13 und 14  ... 52
Tab. 10 Entwicklung der gesetzlich geregelten Arbeitnehmerüberlassung  ... 87
Tab. 11 Entgeltgruppenvergleich iGZ/BZA ... 89
Tab. 12 Korrelationen (Gesamt)  ... 107
Tab. 13 Kovarianzen (Gesamt)  ... 108
Tab. 14 Korrelationen (männlich)  ... 115
Tab. 15 Kovarianzen (männlich)  ... 116
Tab. 16 Korrelationen (weiblich)  ... 117
Tab. 17 Kovarianzen (weiblich)  ... 118
Tab. 18 Korrelationen (International Business)  ... 124
Tab. 19 Kovarianzen (International Business)  ... 125
Tab. 20 Korrelationen (Informatik)  ... 126
Tab. 21 Kovarianzen (Informatik)  ... 127
Tab. 22 Korrelationen (Wirtschaft)  ... 128
Tab. 23 Kovarianzen (Wirtschaft)  ... 129
Tab. 24 Korrelationen (Zeitarbeitsdienstleister)  ... 136
Tab. 25 Kovarianzen (Zeitarbeitsdienstleister)  ... 137
Tab. 26 Korrelationen (Entleiher)  ... 144
Tab. 27 Kovarianzen (Entleiher)  ... 145

 

1 EINLEITUNG

Die wirtschaftliche Stagnation Deutschlands im Jahr 2003 und unsichere Arbeitsmarktperspektiven führen bei deutschen Hochschulschülern und - absolventen zu einem Umdenken in punkto Zukunfts- und Karriereplanung. Trotz der ungeschmälert privilegierten Stellung auf dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt und trotz obiger These blickt die Mehrheit mit Zuversicht in die berufliche Zukunft, wohl auch, weil man als StudentIn1 des 21. Jahrhunderts erkannt hat, dass Mobilität, Flexibilität und moderate Gehaltsvorstellungen weniger Schlagworte aus der Fachliteratur denn reale Anforderungen sind. Jedoch ist auch der Wunsch nach einer sicheren Anstellung in Zeiten der Arbeitsplatzunsicherheit gewachsen. Beides miteinander in Einklang zu bringen erscheint zur Zeit unmöglich, jedoch gibt es vielleicht eine Alternative, auch für Akademiker: Zeitarbeit.

Aufgrund struktureller und strategischer Veränderungen in Richtung eines nachhaltigen und zielgerichteten Human Resource Managements ergab sich die Frage, ob und inwiefern heutige Akademiker die Veränderungen der Beschäftigungsformen spüren werden. Da im Vergleich zum Gesamtbundesdurchschnitt die Arbeitslosigkeit der Hochschulabsolventen in den letzten drei Jahren überdurchschnittlich angestiegen ist, klassische Bewerbungen erfolglos bleiben und sich Hochschulabsolventen vermehrt mit „atypischen“ Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sehen, war es naheliegend, die Wachstumsbranche Zeitarbeit mit dieser Zielgruppe in Verbindung zu bringen. Zeitarbeitsdienstleister haben nicht zuletzt aufgrund der Realisationsmöglichkeit größerer Gewinnmargen den Trend erkannt und richten sich vermehrt auf das Personalleasing von Spezialisten und Hochqualifizierten aus – unterstützt durch die bereits erwähnte Akademikerarbeitslosigkeit, unter Veränderungsdruck gesetzt durch die Novellierung des AÜG2 und die Hartz-Reformen.3 Jedoch steht die Branche vor nicht geringen Schwierigkeiten, den Trend in entwicklungsfähige Geschäftsfelder umzusetzen. Da bundesweit keinerlei Zahlenwerk existiert, das die Einsatzmöglichkeiten von Hochschulabsolventen als Zeitarbeiter verwertbar dokumentiert, musste dieser Studie neues, empirisches Datenmaterial zugrunde gelegt werden. In Verbindung mit aktueller Literatur sind hierbei Ergebnisse zutage getreten, die u.a. Aufschlüsse darüber liefern, welche Anforderungen Hochschulabsolventen an eine Tätigkeit als Zeitarbeiter stellen. Gleichfalls konnte relativ zweifelsfrei abgeleitet werden, welche strategischen Probleme für Zeitarbeitsunternehmen in der Zukunft zu erwarten sind, falls vermehrt Hochschulabsolventen in das Visier des Interesses geraten.

Diese Abhandlung bezieht sich ausschließlich auf den externen Zeitarbeitsbegriff, d.h. es werden keine Beschäftigungsformen angesprochen, die bspw. den Einsatz von sogenannten „internen Mitarbeitern“ bei Zeitarbeitsdienstleister betreffen. Ihnen mangelt es an der Eigenschaft zur „Überlassung an Dritte“ vorgesehen zu sein. Zudem machte der Bedarfsanteil der Internen in deutschen Zeitarbeitsunternehmen im Jahr 2001 dank Wachstum ca. ein Viertel aus. Im Gegensatz zu den externen gehören die internen Mitarbeiter jedoch nicht zur „Vertriebsstrategie“.

Der Leser möge beachten, dass im Zusammenhang mit der Datenauswertung der Fragebögen (Kapitel 4, S. 46ff.) Querverweise zu den Diagrammen und Tabellen des Anhangs unumgänglich wurden, da dort ein zusammenhängender Textteil ansonsten nicht zustande gekommen wäre.

2 THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN

2.1 Akademikerarbeitslosigkeit im neuen Jahrtausend

Der erste Ausgangspunkt dieser Betrachtung ist der Umstand, dass Arbeitslosigkeit zunehmend Akademiker betrifft. Im Vergleich zu 2001 stieg die Akademiker-Arbeitslosigkeit bis ins Frühjahr 2003 um über 20%, im gleichen Zeitraum nahm jedoch die Arbeitslosenquote insgesamt lediglich um 5,3% zu. Besonders betroffen sind die am Ende des letzten Jahrtausends noch stark nachgefragten Informationstechniker4. Obwohl die IT-Branche zur CeBIT 2003 etwas optimistischer in die Zukunft blickte, zögerten die Betriebe nach wie vor mit Neueinstellungen, da Kostensenkung und Produktivitätssteigerung bevorzugt realisiert werden.5


„[...]Doch der beispiellose Niedergang der Boom-Branchen Telekommunikation, Informationstechnik, Finanzdienstleistungen, Beratung und Medien hat die junge Elite der Berufswelt massiv verunsichert. Und das in einem irrsinnigen Tempo. Niemand begreift, was da eigentlich passiert.“6

Arbeitslosigkeit ist auch für jene Absolventen ein Thema, die bislang auf dem deutschen Arbeitsmarkt als privilegiert galten, u.a. Ingenieure, Juristen, Mediziner und Betriebswirte. Unverändert gute Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen nach wie vor für Maschinenbau und Elektroingenieure sowie für Wirtschaftsingenieure. Architekten und Bauingenieure sind von der anhaltenden Krise in der Baubranche betroffen. Mediziner spüren zunehmend den starken Kostendruck durch die Gesundheitsreform und die Auswirkungen auf die Personalbudgets von Krankenhäusern.

[....]


1 Auf eine weitere geschlechtsneutrale Diktion wird zugunsten der Lesbarkeit verzichtet. Der Autor traf diese Entscheidung nach Sichtung der ersten, schwer lesbaren Fassung und möchte dies ausdrücklich nicht als geschlechtsspezifische Diskriminierung verstanden wissen.

2 Vgl. Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung, Berlin 2004.

3 Vgl. Drittes und Viertes Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, Berlin 2003.

4 Piterek, R.: „Akademiker-Arbeitslosenquote steigt von 4,8 auf 5,7 Prozent“, in: karrierefuehrer.de. Köln, Mai 2003.

5 Mummert Consulting AG (Hrsg.): „CeBIT: Schlechte Nachrichten für IT-Studenten“. Hamburg, März 2003.

6 Schneyink, D.: „Die verratene Generation“. In: stern.de, Hamburg, Oktober 2002.


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