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Soziale Arbeitsteilung: Zur Aktualität von Emile Durkheims Theorie

Hausarbeit, 2004, 22 Seiten
Autor: Sonja Kolb
Fach: Soziologie - Klassiker, Grundlagen und Theorierichtungen

Details

Veranstaltung: Geschichte soziologischen Denkens
Institution/Hochschule: Universität Osnabrück (Sozialwissenschaften)
Tags: Soziale, Arbeitsteilung, Aktualität, Emile, Durkheims, Theorie, Geschichte, Denkens
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 22
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 6  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V30708
ISBN (E-Book): 978-3-638-31908-9
ISBN (Buch): 978-3-638-65056-4
Dateigröße: 235 KB

Zusammenfassung / Abstract

Emile Durkheims Werk Über soziale Arbeitsteilung von 1883 wird heute zu den Klassikern der Soziologie gezählt. Der Autor beschäftigt sich darin mit der Frage nach dem Zusammenleben der Menschen in einer Gesellschaft. Hierbei steht für ihn vor allem die Gesellschaft als Gruppensystem im Vordergrund seiner theoretischen Betrachtung. Vor dem Hintergrund des „Verhältnis[ses] zwischen dem Kollektiv und dem Individuum“1, betrachtet er die Arbeitsteilung als wichtiges Merkmal differenzierter Gesellschaften. Hierbei unterscheidet er vor zwei Formen der Solidarität, die sich der Arbeitsteilung verdanken. Diese Arbeit soll zunächst Teile der Theorie Durkheims erläutern, um später zu einer Einschätzung darüber zu gelangen, inwieweit seine Erklärungsversuche auch heute noch tragfähig sind.


Textauszug (computergeneriert)

Hausarbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung

„Geschichte des soziologischen Denkens“

Über soziale Arbeitsteilung

Zur Aktualität von
Emile Durkheims Theorie

Sommersemester 2004

Fachbereich Sozialwissenschaften

Vorgelegt von: Sonja Kolb

4. Semester

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie Emile Durkheims

3. Begriffsklärung
3.1 Arbeitsteilung
3.1.1 Allgemeine Definition
3.1.2 Durkheims Verständnis von Arbeitsteilung
3.2 Solidarität
3.2.1 Die „mechanische Solidarität“
3.2.2 Die „organische Solidarität“

4. Die Ursachen der Arbeitsteilung nach Durkheim

5. Durkheims Theorie in der gegenwärtigen Realität

Literatur


1. Einleitung

Emile Durkheims Werk Über soziale Arbeitsteilung von 1883 wird heute zu den Klassikern der Soziologie gezählt. Der Autor beschäftigt sich darin mit der Frage nach dem Zusammenleben der Menschen in einer Gesellschaft. Hierbei steht für ihn vor allem die Gesellschaft als Gruppensystem im Vordergrund seiner theoretischen Betrachtung. Vor dem Hintergrund des „Verhältnis[ses] zwischen dem Kollektiv und dem Individuum“1, betrachtet er die Arbeitsteilung als wichtiges Merkmal differenzierter Gesellschaften. Hierbei unterscheidet er vor zwei Formen der Solidarität, die sich der Arbeitsteilung verdanken.
Diese Arbeit soll zunächst Teile der Theorie Durkheims erläutern, um später zu einer Einschätzung darüber zu gelangen, inwieweit seine Erklärungsversuche auch heute noch tragfähig sind.

Die Komplexität dieses Themas erlaubt in diesem Rahmen keine ganzheitliche Betrachtung Durkheims Werk. Unter Abschnitt zwei werde ich einen Einblick in das Leben und Schaffen Emile Durkheims geben. Da meiner Meinung nach der historische Hintergrund bei der Betrachtung soziologischer Theorien immer besonders interessant ist, gehe ich hierauf in diesem Abschnitt ebenfalls kurz ein. Die für das Verständnis seiner Theorie wichtigen Abschnitte – 1. Buch 3. Kapitel und 2. Buch 2. Kapitel, Seite 180 - 184 und 314 - 321 – sollen im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Dazu soll unter Punkt drei eine Begriffsklärung erfolgen, in der vor allem auf den zentralen Begriff der Arbeitsteilung eingegangen wird, welcher in Durkheims Theorie einhergeht der Definition von Gesellschaft. Hier werden auch die unter-schiedlichen Formen der Solidarität erläutert, die laut Durkheim mit dem Grad der Arbeitsteilung unmittelbar einhergehen. In Abschnitt vier werde ich kurz die Ursachen herausarbeiten, die Durkheim für das Phänomen „Arbeitsteilung“ feststellt, um abschließend in einem kurzen Fazit zu einer Stellungnahme zu kommen.

2. Biographie Emile Durkheims

[...]


1 Anton Amann: Soziologie. Ein Leitfaden zu Theorien, Geschichte und Denkweise. 2. erweiterte Auflage. Wien 1987. S.109


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