Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Betreuungsqualität an Olympiastützpunkten aus Sicht der Athleten close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Betreuungsqualität an Olympiastützpunkten aus Sicht der Athleten

Thesis (M.A.), 2003, 105 Pages
Author: Ursula Wittlich
Subject: Sport - Sport Sociology

Details

Category: Thesis (M.A.)
Year: 2003
Pages: 105
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 35  Entries
Language: German
Archive No.: V31465
ISBN (E-book): 978-3-638-32468-7
ISBN (Book): 978-3-638-70357-4
File size: 329 KB

Abstract

Der Leistungssport in Deutschland genießt einen hohen Stellenwert und ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Dank der langjährig entwickelten Struktur des deutschen Leistungssportkonzeptes spielen auch die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei internationalen Wettkämpfen eine bedeutende Rolle in der Welt des Spitzensports. Überlegungen zum aktuellen Spitzensportfördermodell Olympiastützpunkte wurden von Seiten des Deutschen Sportbundes bei Betrachtung des schlechten Medaillenspiegels der deutschen Mannschaft nach den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo und den Sommerspielen 1984 in Los Angeles in Erwägung gezogen. Man musste feststellen, dass die Sportvereine und bisherigen bundesweiten Fördereinrichtungen keine optimale Betreuung für einen konsequenten sportlichen Leistungsaufbau bundesdeutscher Spitzensportler liefern konnte. Um die deutsche Präsenz im internationalen Vergleich zu gewährleisten, entwickelte der Deutsche Sportbund zusammen mit dem Bundesausschuss für Leistungssport das Konzept der Olympiastützpunkte. Der Organisationszweck der Stützpunkte ist die Erreichung sportlicher Höchstleistungen und soll mit Hilfe sozialer und gesundheitlicher Betreuung optimiert werden. In diesem Sinne werden an jedem Olympiastützpunkt wissenschaftliche Serviceeinrichtungen angeboten, die von den Spitzensportlern nach Belieben in Anspruch genommen werden können. Ob die Aufgaben und das Konzept der Serviceleistungen auch aus Sicht der Spitzensportler eine optimale Betreuung gewährleisten, gilt es mit dieser Arbeit zu untersuchen.


Excerpt (computer-generated)

Abschlussarbeit

zur Erlangung der Magistra Artium
im Fachbereich 5
der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Sportwissenschaften

Thema:

Betreuungsqualität an Olympiastützpunkten aus Sicht der Athleten

vorgelegt von: 

Ursula Wittlich

Einreichungsdatum: 10. Dezember 2003

 

„Je mehr man schon weiß, je mehr hat
man noch zu lernen. Mit dem Wissen
nimmt das Nichtwissen in gleichem Grad
zu, oder vielmehr das Wissen des
Nichtwissens.“

FRIEDRICH SCHLEGEL

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 
Tabellenverzeichnis  ... V
Tabellenverzeichnis im tabellarischen Anhang  ... VI
Abbildungsverzeichnis  ... VIII
Abkürzungsverzeichnis  ... XI

1. Einführung ... 

2. Problemdarstellung  ... 
2.1 Forschungsstand  ... 4
2.2 Ziel der Untersuchung  ... 6
2.3 Formulierung der Fragestellung  ... 12

3.Methodik  ... 
3.1 Forschungsmethode  ... 14
3.1.1 Bereitstellung der Daten  ... 14
3.1.2 Auswahl der empirischen Methode  ... 15
3.2 Untersuchungsplan/-design  ... 18
3.2.1 Darstellung und Begründung des Untersuchungsdesigns  ... 18
3.2.2 Beschreibung der konkreten Rahmenbedingungen  ... 19
3.3 Datenauswertung (Methoden und Datenbearbeitung und -analyse)  ... 22

4. Darstellung der Ergebnisse  ... 
4.1 Serviceleistungen allgemein  ... 23
4.2 Sportmedizinische Betreuung  ... 26
4.2.1 Wahrgenommenes Vorhandensein der sportmedizinischen Leistungen  ... 27
4.2.2 Nutzung der sportmedizinischen Betreuungsbereiche  ... 30
4.2.3 Häufigkeit der Nutzung sportmedizinischer Betreuungsbereiche  ... 33
4.2.4 Anpassung der sportmedizinischen Betreuung nach Verletzungen  ... 35
4.2.5 Gründe für die Nichtinanspruchnahme sportmedizinischer Leistungen  ... 37
4.2.6 Zufriedenheit mit der Qualität sportmedizinischer Leistungen  ... 42
4.2.7 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation  ... 44
4.3 Laufbahnberatung  ... 46
4.3.1 Wahrgenommenes Vorhandensein der Laufbahnberatung  ... 47
4.3.2 Nutzung einzelner Bereiche der Laufbahnberatung  ... 49
4.3.3 Veranlassung der Nutzung der Laufbahnberatung  ... 53
4.3.4 Gründe für die Nichtinanspruchnahme der Laufbahnberatung  ... 55
4.3.5 Zufriedenheit mit der Qualität der Laufbahnberatung  ... 57
4.3.6 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation  ... 59

5. Diskussion  ... 61
5.1 Kritische Bewertungen der empirischen Ergebnisse und Bezug zu Untersuchungszielen und Hypothesen  ... 61
5.1.1 Bewertung der Nutzungsstruktur und Qualitätseinschätzung der medizinischen und paramedizinischen Leistungen aus Athletensicht  ... 61
5.1.2 Bewertung der Nutzungsstruktur und Qualitätseinschätzung der Laufbahnberatung aus Athletensicht  ... 72
5.2 Kritische Bewertung theoretischer Ergebnisse und Bezug zu Untersuchungszielen  ... 77
5.3 Bewertung der Ergebnisse in Bezug auf den Forschungsstand  ... 78

6. Zusammenfassung und Ausblick  ... 80

7. Literaturverzeichnis  ... 83

8. Anhang  ... 87
8.1 Tabellarischer Anhang  ... 87
8.2 Dokumentenanhang (Fragebögen) fehlt im PDF Format!!!

Tabellenverzeichnis
Tab. 1 Verteilung Kader der Stichprobe des ersten Querschnitts  ... 19
Tab. 2 Verteilung der Kader der Stichprobe des zweiten Querschnitts  ... 20
Tab. 3 Verteilung der Nutzung der betreuten Athleten auf die einzelnen Kader  ... 31
Tab. 4 Häufigkeit der Inanspruchnahme sportmedizinischer Leistungen  ... 33
Tab. 5 Gründe für die Nichtinanspruchnahme sportmedizinischer Leistungen im ersten und zweiten Querschnitt  ... 39
Tab. 6 Gründe für die Nichtinanspruchnahme paramedizinischer Betreuungsleistungen im ersten und zweiten Querschnitt  ... 41
Tab. 7 Nutzung der einzelnen Serviceleistungen der Laufbahnberatung  ... 51
Tab. 8 Verteilung der Nutzung der betreuten Athleten auf die einzelnen Kader  ... 52
Tab. 9 Gründe für die Nichtinanspruchnahme der Laufbahnberatung im ersten und zweiten Querschnitt  ... 55

Tabellenverzeichnis im tabellarischen Anhang 
Tab. 1 Vergleich der Kaderverteilung in der Gesamtpopulation, Stichprobe und Rücklauf im ersten Querschnitt  ... 87
Tab. 2 Vergleich der Kaderverteilung in der Gesamtpopulation, Stichprobe und Rücklauf im zweiten Querschnitt  ... 87
Tab. 3 Vergleich der Kaderverteilung in der Gesamtpopulation, Stichprobe und Rücklauf des Längsschnitts 2002  ... 88
Tab. 4 Verhältnis der Grundgesamtheit im ersten und zweiten Querschnitt ...  88
Tab. 5 Verteilung der an Olympiastützpunkt betreuten Athleten auf die einzelnen Kader ...  89
Tab. 6 Nutzung der Betreuungsbereiche während des Zeitraumes des ersten und zweiten Querschnittes  ... 90
Tab. 7 Wahrgenommenes Vorhandensein der sportmedizinischen Leistungen  ... 91
Tab. 8 Anpassung der sportmedizinischen Betreuung nach Verletzungen  ... 91
Tab. 9 Zufriedenheit mit der Qualität der sportmedizinischen Leistungen im ersten und zweiten Querschnitt  ... 92
Tab. 10 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation an Olympiastützpunkten seit Zugehörigkeit im ersten und zweiten Querschnitt ...  93
Tab. 11 Wahrgenommenes Vorhandensein der Laufbahnberatung  ... 93
Tab. 12 Veranlassung der Nutzung der Laufbahnberatung  ... 94
Tab. 13 Zufriedenheit mit der Qualität der Laufbahnberatung im ersten und zweiten Querschnitt  ... 94
Tab. 14 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation an Olympiastützpunkten seit Zugehörigkeit im ersten und zweiten Querschnitt  ... 94

 

Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Diskrepanzen in der wahrgenommenen Dienstleistungsqualität  ... 9
Abb. 2 Bundeskaderverteilung von Population und Rücklauf im Vergleich  ... 21
Abb. 3 Nutzung der einzelnen Betreuungsbereiche  ... 25
Abb. 4 Wahrgenommenes Vorhandensein der sportmedizinischen Leistungen im ersten Querschnitt  ... 28
Abb. 5 Wahrgenommenes Vorhandensein der sportmedizinischen Leistungen im zweiten Querschnitt ...  29
Abb. 6 Nutzung der sportmedizinischen Leistungen im ersten und zweiten Querschnitt  ... 30
Abb. 7 Häufigkeit der Inanspruchnahme sportmedizinischer Leistungen während des ersten und zweiten Querschnittes  ... 34
Abb. 8 Anpassung der sportmedizinischen Betreuung am Olympiastützpunkt nach Verletzungen  ... 36
Abb. 9 Zufriedenheit mit der Qualität der sportmedizinischen Betreuung  ... 42
Abb. 10 Veränderung der persönlichen Betreuungssituation an Olympiastützpunkten seit der Zugehörigkeit  ... 44
Abb. 11 Wahrgenommenes Vorhandensein der Laufbahnberatung im Vergleich erster und zweiter Querschnitt  ... 48
Abb. 12 Veranlassung und Nutzung der Laufbahnberatung im ersten und zweiten Querschnitt  ... 53
Abb. 13 Zufriedenheit mit der Qualität der Laufbahnberatung betreuter Athleten im ersten und zweiten Querschnitt  ... 58
Abb. 14 Veränderung der Betreuungssituation betreuter Athleten seit Zugehörigkeit des Olympiastützpunktes ...  60

Abkürzungsverzeichnis

[...]

 

1. Einführung

Der Leistungssport in Deutschland genießt einen hohen Stellenwert und ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Dank der langjährig entwickelten Struktur des deutschen Leistungssportkonzeptes spielen auch die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer1 bei internationalen Wettkämpfen eine bedeutende Rolle in der Welt des Spitzensports. 

Überlegungen zum aktuellen Spitzensportfördermodell Olympiastützpunkte wurden von Seiten des Deutschen Sportbundes bei Betrachtung des schlechten Medaillenspiegels der deutschen Mannschaft nach den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo und den Sommerspielen 1984 in Los Angeles in Erwägung gezogen. Man musste feststellen, dass die Sportvereine und bisherigen bundesweiten Fördereinrichtungen keine optimale Betreuung für einen konsequenten sportlichen Leistungsaufbau bundesdeutscher Spitzensportler liefern konnte. Um die deutsche Präsenz im internationalen Vergleich zu gewährleisten, entwickelte der Deutsche Sportbund zusammen mit dem Bundesausschuss für Leistungssport das Konzept der Olympiastützpunkte (vgl. Emrich & Oberst 1992, S. 9). 
1986/1987 entstanden in den alten Bundesländern die ersten Olympiastützpunkte in Ballungsräumen mit adäquater Sportstättenstruktur. Bis heute existieren 20 dieser Fördereinrichtungen, die flächendeckend in der ganzen Bundesrepublik Spitzensportlern die Möglichkeit für eine umfangreiche sportliche Betreuung bieten.
Jene Spitzensportfördereinrichtungen orientierten sich an den ehemaligen zentralistisch organisierten Sportstätten der DDR, und es entstanden föderalistisch organisierte Einrichtungen in der Bundesrepublik. Jeder Olympiastützpunkt besitzt ein eigenes Kuratorium, welches vom Bundesministerium des Inneren geführt wird. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus Geldern „des Bundesministeriums des Inneren, der Länder, der Landessportbände, der Deutschen Sporthilfe und der Kommunen“ (Röthig & Prohl, i. Dr.). Die Koordination und Kontrolle aller Olympiastützpunkte erfolgt seitens des Bereiches Leistungsport im Deutschen Sportbundes (vgl. Röthig & Prohl, i. Dr.).

Die Entscheidung eines Athleten für den Leistungssport bedeutet hohe physische und psychische Belastungen in Training und Wettkampf. Die Athleten haben die Aufgabe ihre trainingswissenschaftlichen, sozialen und medizinischen Ansprüche zeitlich so zu optimieren, dass sie in der Lage sind, sich in höchstmöglichem Maße auf ihre Spitzensportkarriere zu konzentrieren (vgl. Emrich & Pitsch 2002, S. 16).

Die Berufsrolle des Leistungssportlers erfordert Unterstützung innerhalb und außerhalb des Sports. Deshalb wird seitens der Olympiastützpunkte „(…) ein komplexer Betreuungs- und Beratungsservice sowohl zur Optimierung des tägliches Trainings wie auch zur Optimierung des Trainings anlässlich zentraler Lehrgangsmaßnahmen organisiert.“ (Röthig & Prohl, i. Dr.). Der Athlet erhält somit eine intensive Unterstützung seiner sportlichen Karriere. Eine optimale Steuerung des trainingsbezogenen Umfeldes bietet den Athleten Entlastung und ermöglicht ihnen die Konzentration auf die Rolle des Spitzensportlers.

Insgesamt werden ca. 3500 Sportler für 26 Olympische Sommer- und 6 Olympische Wintersportfachverbände betreut (vgl. o. V., o. J., S. 6). Die Realisierung des Konzeptes Olympiastützpunkte verlangt die Kooperation von Gremien einer Region (Vereine, Landesfachverbände, Landessportbund) genauso wie die von Athleten und deren Trainern.

„Organisation, Einrichtung und Ausstattung dieser Olympiastützpunkte müssen so gehalten sein, dass sie (…) eine anregende Atmosphäre für den Hochleistungssport sichern (…) und den Sportlerinnen und Sportlern das Gefühl eines Zuhauses geben. Es ist das Ziel, damit eine zentrale Kommunikationsstelle für alle beteiligten Athleten, Trainer, Betreuer und Funktionäre zu schaffen“ (DSB 1985, S.24, zitiert nach Emrich, Pitsch, Wadsack 1994, S. 152).

Der Organisationszweck ist die Erreichung sportlicher Höchstleistungen und soll mit Hilfe sozialer und gesundheitlicher Betreuung optimiert werden (vgl. Röthig & Prohl, i. Dr.). In diesem Sinne werden an jedem Olympiastützpunkt wissenschaftliche Serviceeinrichtungen angeboten, die von den Spitzensportlern nach Belieben in Anspruch genommen werden können. Im Einzelnen ist das Leistungsprofil der angebotenen Betreuungsangebote an Olympiastützpunkte wie folgt aufgebaut:

Die Serviceeinrichtungen unterteilen sich in zwei Bereiche: die Förderung mit direktem Sportbezug und jene mit indirektem Bezug zum Sport (vgl. Emrich 1993, S. 127). Im direkten Zusammenhang zum Sport stehen die medizinische und biomechanische Leistungsdiagnostik als Trainingsvoraussetzung. Als trainings- und wettkampfbegleitende Maßnahmen gelten die medizinische Betreuung, Physiotherapie, Krankengymnastik, Ernährungsberatung und die psychologische Betreuung. Leistungsdiagnostik und Sportmedizin sind die Grundbausteine für sportliche Höchstleistung, aber auch die psychischen Vorraussetzungen werden geschult, um die Sportler mental auszubilden. Ebenfalls hat jeder Sportler die Möglichkeit eine individuell auf ihn abgestimmte Ernährungsberatung zu nutzen.

Neben diesen Leistungen wird auch auf die Laufbahnberatung und soziale Betreuung großen Wert gelegt. „Die Lebensführung leistungssportlich engagierter Jugendlicher (…) stellt angesichts großer physischer, psychischer und zeitlicher Belastungen hohe Anforderungen, verschiedene Lebensbereiche zu koordinieren“ (Fessler, Frommknecht, Kaiser, Renna, Schorer & Binder 2002, S. 54). 
Eine langfristig aufgebaute Laufbahnberatung ist genauso wichtig wie das soziale Umfeld eines jeden Sportlers mit dem Leistungssport abzustimmen und der Harmonisierung verschiedener Erwartungen beizuwirken (vgl. Emrich 1993, S. 127/128).

[....]


1 Im weitern Verlaufe des Textes ist bei Verwendung des grammatisch maskulinen Geschlechts ebenfalls das feminine Geschlecht gemeint.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/31465/betreuungsqualitaet-an-olympiastuetzpunkten-aus-sicht-der-athleten
please wait Please wait