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Ängste um die soziale Zukunft - ohne Generationenvertrag?

Subtitle: Eine Umfrage in Hamburg

Termpaper, 2004, 19 Pages
Author: Björn Pamperien
Subject: Pedagogy - Adult Education

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 19
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V31746
ISBN (E-book): 978-3-638-32655-1
ISBN (Book): 978-3-638-77850-3
File size: 265 KB
Notes :
Eine eigene empirische Untersuchung.


Abstract

In dieser Arbeit geht es, um die Frage ob der Generationenvertrag noch zeitgemäß ist. Es wurden hierzu in Hamburg 100 Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlichen Statuses zu der sozialen Zukunft in Deutschland befragt. Es wurden bei dieser Befragung sehr interessante und unterschiedliche Ergebnisse erhalten.


Excerpt (computer-generated)

Ängste um die soziale Zukunft ohne Generationenvertrag

von: Björn Pamperien

3.Fachsemster

 


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG  4

1.1 GENERATIONENVERTRAG 4

2 METHODE 5

3 FEHLERQUELLEN DER METHODE 6

4 AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE  6

4.1 KENNEN SIE DEN BEGRIFF GENERATIONENVERTRAG?  7
4.2 WAS VERBINDEN SIE MIT DEM GENERATIONENVERTRAG ?  8
4.3 IST DER GENERATIONENVERTRAG VERALTET ?  9
4.4 MEINEN SIE, DASS DER GENERATIONENVERTRAG IN DEN NÄCHSTEN 15 JAHREN GÄNZLICH AUFGELÖST WIRD ?  10
4.5 WEICHT DIE SOLIDARITÄT DES GENERATIONENVERTRAGS EINER VÖLLIGEN SELBSTABSICHERUNG ?  11
4.6 WIRD ES IN 15 JAHREN NOCH EINE STAATLICH ABGESICHERTE RENTE GEBEN ?..12
4.7 GLAUBEN SIE, DASS DIE REGIERUNG BEZÜGLICH DER RENTEN-/SOZIALSYSTEME DIE WAHRHEIT SAGT ?  13
4.8 HABEN SIE AUFGRUND DER VERÄNDERUNGEN INNERHALB DER SOZIALSYSTEME, ANGST VOR IHRER PERSÖNLICHEN ZUKUNFT ?  14

5 INTERPRETATION  15

6 SCHLUßWORT 19

7 LITERATURVERZEICHNIS 20

8 INTERNETVERZEICHNIS 20


 

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit geht es um die Frage, ob der Generationenvertrag, nach Meinung in Hamburg lebender Personen, auch in Zukunft noch existieren wird oder sich bereits durch den Umbau der Sozialsysteme in der Auflösung befindet. Ferner sollte ermittelt werden, ob die befragten Personen Angst vor ihrer sozialen Zukunft haben. Um dieses herauszufinden, wurde eine Untersuchung unter in Hamburg lebenden Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt1. Das Alter der befragten Personen liegt zwischen 16 und 55 Jahren. Dabei wurden zum Teil erstaunliche Ergebnisse erhalten.

1.1 Generationenvertrag

Bevor auf die eigentliche Studie der Arbeit eingegangen werden kann, muss noch kurz erklärt werden, wobei es sich um den Generationenvertrag2 handelt. Die noch gültige Rentenversicherung beruht seit ihrer Gründung auf unserem Generationenvertrag3. So heisst es unter anderem auf der Internetseite der Universität Giessen dazu: „ Es steht jedoch nirgends und keine Generation hat bislang wirklich einen „Vertrag“ mit einer anderen Generation geschlossen“ 4, allerdings beschreibt der Begriff Generationenvertrag, sehr gut die wirkliche Situation. Heidi Schüller5 sagt dazu: „Die pfiffige Konstruktion des 1957 etablierten „Generationenvertrages“ basiert auf dem Prinzip eines Durchlauferhitzers: Die eingezahlten Beträge in die Rentenkasse der jeweils aktuellen Erwerbstätigen werden postwendend als Re nten für die ältere Generation ausgezahlt.“ Bei Helmut Ball6 heisst es dazu unter anderem: „Das in der Bundesrepublik Deutschland existierende System der Altersvorsorge basiert auf einem kollektiven Generationenvertrag. Die Angehörigen der jeweils arbeitenden Generation zahlen einen Teil ihres Arbeitseinkommens an die älteren,..... um diesen die Finanzierung ihres Lebensunterhaltes zu ermöglichen.“ Es gibt hier wie festgestellt, verschiedene Möglichkeiten den Generationenvertrag zu interpretieren, generell aber kann gesagt werden, dass der Generationenvertrag prinzipiell die Älteren absichern soll, d.h. die Jüngeren zahlen ihre Beiträge in die Rentenversicherung ein, wovon die Renten der heute Älteren ausbezahlt werden. So stützt und unterstützt die Generation, die im Berufsleben steht, die Generation, die sich im Ruhestand befindet. Die Weiterentwicklung und Anpassung des Generationenvertrages an die demografische und wirtschaftliche Entwicklung wird laufend diskutiert7 und erschwert sich aufgrund der derzeitigen demografischen Lage in Deutschland. Hinter diesem Hintergrund sollte ermittelt werden, inwieweit angenommen wird, dass dieser Vertrag auch in Zukunft noch bestand haben wird und ob sich die Sozialsysteme in Zukunft „auflösen“ werden.

2 Methode

Um möglichst viele und genaue Informationen über die Zukunftsansichten der HamburgerInnen bezüglich der sozialen Zukunft zu er halten, wurde ein detaillierter Fragebogen mit 8 zielgerichteten Fragen erarbeitet. Zunächst wurden allgemeine Angaben wie Geschlecht, Alter ,Berufstätigkeit und höchster Schulabschluss erhoben, anschließend wurden die 100 Teilnehmer gebeten, die Fragen der Studie zu beantworten. Bei den Fragen handelt es sich bis auf eine, um Fragen die lediglich mit „Ja“, „Nein“ „Weiss Nicht“ und „Keine Angabe“ beantwortet werden konnten8. Lediglich die 2. Frage der Studie war eine offene Frage9, hier sollten die Befragten mitteilen, was sie mit dem Begriff Generationenvertrag verbinden. Die Fragen des Fragebogens wurden den Befragten nicht vorgelegt, sondern mündlich gestellt10, um zu vermeiden, dass die Befragten zuerst alle Fragen durchlesen und nicht, durch die folgenden Fragen beeinflusst werden. Für die Befragung wurden auf dem Campus der Universität und in der Hamburger Innenstadt Persone n gesucht, die sich für diese Befragung zur Verfügung stellten. Bevor die Befragung durch geführt werden konnte, wurden 5 Kategorien11 erstellt. Die einzelnen Kategorien umfassten je 20 Arbeitslose, 20 Berufstätige, 20 Hausfrauen, 20 Schüler und 20 Studente n. Innerhalb der einzelnen Kategorien, wurden je 10 männliche und 10 weibliche Personen befragt. Insgesamt wurden so 100 Personen befragt, davon je 50 weiblich und 50 männlich.

3 Fehlerquellen der Methode

Eine Fehlerquelle der Befragung liegt in der im Vergleich zur Gesamtzahl der Einwohner Hamburgs geringen Anzahl der Befragten. Obwohl die Personen zufällig ausgewählt wurden, ist es möglich, dass nur HambugerInnen mit jeweils ähnlichen Ansichten befragt wurden. Das bedeutet, diese Umfrage erhebt keinesfalls den Anspruch auf Repräsentativität.

4 Auswertung und Ergebnisse

[...]


1 Die erzielten Ergebnisse wurden z.T. in Tabellenform dargestellt, daher ist der Umfang der Arbeit (nach Absprache) länger als 10 Seiten

2 Der Generationenvertrag wurde u.a. von Wilfried Schreiber mit gestaltet

3 Quest, Karlheinz: Der überforderte Generationenvertrag, S. 11

4 Erziehung.uni.giesen.de zu letzet geändert am 25.09.2003 durch Robert Berthorst

5 Schüller, Heidi: Die Altagslüge, S. 73

6 Ball, Helmut: Zukunftsvorsorge und ökonomische Entwicklung, S. 166

7 Dieses wird besonders deutlich in den aktuellen Tageszeitungen, wie z.B. Die Welt oder die FAZ

8 sog. Multiple-Choice-Questions

9 Auf eine offene Frage wird eine Antwort in eigenen Worten des Befragten erwartet. Es werden keine Antwortmöglichkeiten vorgeschlagen. Siehe dazu Schnell, Rainer u.a. in Methoden der empirischen Sozialforschung 1999, S. 308

10 Face to Face-Interview


Comments

Befragter
16.02.2005 12:01:24
Gute Arbeit
Ich kenne diese Arbeit aus Hamburg und habe sie an der Uni gelesen und bin selbst befragt worden zu diesem Thema von Herrn Pamperien. Ich kann jedem nur empfehlen diese zu lesen.
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