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Das Fernsehverhalten von Hamburger Studenten - eine empirische Untersuchung

Autoren: Björn Pamperien, Jessica Bleifuß
Fach: Pädagogik - Päd. Soziologie

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Details

Veranstaltung: Das Fernsehverhalten von Hamburger
Institut: Hamburg (Erziehungswissenschaften)
Tags: Fernsehverhalten, Hamburger, Studenten, Untersuchung, Fernsehverhalten, Hamburger
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 27
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 308 KB
Archivnummer: V31777
ISBN (E-Book): 978-3-638-32682-7
ISBN (Buch): 978-3-638-65145-5
Anmerkungen :
Es geht bei dieser Arbeit darum, fest zustellen wie viel Zeit die Studenten vor dem TV verbringen. Ferner darum, ob sie ihre Freizeit auch anders gestallten.

Zusammenfassung / Abstract

Im Rahmen dieser Hausarbeit zum Thema Freizeit möchten wir uns einer spe-ziellen Bevölkerungsgruppe und ihrer Freizeitgestaltung auseinandersetzen: Mit den Studierenden. Da eine umfangreiche Betrachtung der Freizeit von Studie-renden generell den üblichen Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde, möchten wir im Folgenden den Fokus der Betrachtung auf eine Gestaltungs-möglichkeit legen: Den Fernsehkonsum. Wie lange gucken Studierende durch-schnittlich Fernsehen pro Tag? Werden bestimmte Sendeformate bevorzugt gesehen, etwa Dokumentationen oder Politische Sendungen? Gibt es bezüglich der Präferenzen Unterschiede zwischen unterschiedlichen Fachbereichen? Gibt es auch Präferenzen bezüglich der einzelnen Sender? Weiterhin werden wir uns mit der Frage beschäftigen, ob sich die Studierenden beim Fernsehen langweilen oder sich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigen wie bügeln oder lesen. Um ausreichend Daten für einen Einblick erheben zu können, haben wir be-schlossen, in unserer Hausarbeit das Fernsehverhalten Hamburger Studieren-der zu untersuchen. Von Interesse ist dies zum einen, weil es wenig bis keine Literatur zu dem Fernsehverhalten von Studierenden gibt. Die heutigen Studierenden gehören weitestgehend der so genannten Fernsehgeneration an, d.h., sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Zu dieser Generation werden in Deutschland in der Regel all diejenigen gezählt, die nach 1966 geboren worden sind. Allerdings lässt sich der Begriff nicht eindeutig zeitlich abgrenzen. Die Zugehörigkeit der Studierenden zur Fernsehgeneration stellt einen wichtigen Punkt für die Aus-wahl unseres Hausarbeitsthemas dar, da im allgemeinen von einer höheren Af-finität der Angehörigen der Generation zum Fernsehen ausgegangen wird , was damit gleichzusetzen ist, dass das Fernsehen in dieser Generation eine große Rolle bei der Freizeitgestaltung spielen könnte. Weiterhin ist der Fernsehkonsum Studierender für uns von Interesse, weil wir uns selbst zu dieser Gruppe zählen.

Textauszug (computergeneriert)

Das Fernsehverhalten von Hamburger Studenten
- eine empirische Untersuchung

von: Björn Pamperien

 


1 EINLEITUNG 3

2 BESCHREIBUNG DER METHODE  4

2.1 DIE HYPOTHESEN 4
2.2 DER FRAGEBOGEN 6

3 FEHLERQUELLEN IN DER METHODE 8

4. VORSTELLUNG DER ERGEBNISSE 9

4.1 BEVORZUGEN STUDIERENDE UNTERSCHIEDLICHER FACHGEBIETE AUCH UNTERSCHIEDLICHE SENDEFORMATE?  10
4.2 HAT DAS FERNSEHEN FÜR DIE STUDENTEN EHER UNTERHALTUNGS- ODER INFORMATIONSCHARAKTER?  14
4.3 HABEN STUDENTEN LIEBLINGSSENDUNGEN?  15
4.4 WELCHE SENDER WERDEN VON DEN STUDIERENDEN BEVORZUGT?  16
4.5 WIE LANGE SIEHT EIN STUDENT TÄGLICH FERNSEHEN?  18
4.6 WIRD WÄHREND DER WERBEPAUSEN VON DEN STUDIERENDEN UMGESCHALTET?  19
4.7 HABEN STUDIERENDE BEIM FERNSEHEN LANGEWEILE?  20
4.8 BESCHÄFTIGEN SICH STUDIERENDE BEIM FERNSEHEN MIT ANDEREN DINGEN?  21
4.9 HABEN STUDIERENDE IN IHRER FREIZEIT LANGEWEILE UND FÜHLEN SIE SICH AUCH EINSAM?  22

5 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE 24

6 LITERATURVERZEICHNIS  27


 

1 Einleitung

Im Rahmen dieser Hausarbeit zum Thema Freizeit möchten wir uns einer speziellen Bevölkerungsgruppe und ihrer Freizeitgestaltung auseinandersetzen: Mit den Studierenden. Da eine umfangreiche Betrachtung der Freizeit von Studierenden generell den üblichen Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde, möchten wir im Folgenden den Fokus der Betrachtung auf eine Gestaltungsmöglichkeit legen: Den Fernsehkonsum. Wie lange gucken Studierende durchschnittlich Fernsehen pro Tag? Werden bestimmte Sendeformate bevorzugt gesehen, etwa Dokumentationen oder Politische Sendungen? Gibt es bezüglich der Präferenzen Unterschiede zwischen unterschiedlichen Fachbereichen? Gibt es auch Präferenzen bezüglich der einzelnen Sender? Weiterhin werden wir uns mit der Frage beschäftigen, ob sich die Studierenden beim Fernsehen langweilen oder sich nebenbei mit anderen Dingen beschäftigen wie bügeln oder lesen. Um ausreichend Daten für einen Einblick erheben zu können, haben wir beschlossen, in unserer Hausarbeit das Fernsehverhalten Hamburger Studierender zu untersuchen.

Von Interesse ist dies zum einen, weil es wenig bis keine Literatur zu dem Fernsehverhalten von Studierenden gibt. Die heutigen Studierenden gehören weitestgehend der so genannten Fernsehgeneration an, d.h., sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Zu dieser Generation werden in Deutschland in der Regel all diejenigen gezählt, die nach 1966 geboren worden sind. Allerdings lässt sich der Begriff nicht eindeutig zeitlich abgrenzen. Die Zugehörigkeit der Studierenden zur Fernsehgeneration stellt einen wichtigen Punkt für die Auswahl unseres Hausarbeitsthemas dar, da im allgemeinen von einer höheren Affinität der Angehörigen der Generation zum Fernsehen ausgegangen wird , was damit gleichzusetzen ist, dass das Fernsehen in dieser Generation eine große Rolle bei der Freizeitgestaltung spielen könnte.
Weiterhin ist der Fernsehkonsum Studierender für uns von Interesse, weil wir uns selbst zu dieser Gruppe zählen.

2 Beschreibung der Methode

Um einen Überblick über das Fernsehverhalten von Studierenden zu erhalten, haben wir vier Hypothesen aufgestellt, die wir im Verlauf dieser Hausarbeit überprüfen werden. Um an die notwendigen Daten zu erheben, haben wir einen vierseitigen Fragbogen ausgearbeitet. Die Fragen wurden an zufällig auf dem Campus angetroffene Studierende gerichtet. Einige der Befragten waren uns bekannt, einige nicht. Die Fragen wurden den Studierenden nicht vorgelegt, sondern mündlich gestellt, um eine Beeinflussung der Befragten durch nachfolgende Fragen zu verhindern. Auf diese Weise wurden durch uns 101 Studierende befragt, davon 54 Studenten und 47 Studentinnen. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgte mittels des Datenverarbeitungsprogramms SPSS.

2.1 Die Hypothesen

Die von uns gebildeten Hypothesen ergeben sich zum einen aus der Annahme, bei der Gruppe der Studierenden handele es sich um eine spezifische Bevölkerungsgruppe mit spezifischen Eigenschaften und einer spezifischen Freizeitgestaltung. So geht Scherr in seinem Kapitel „Soziale Typik und individuelle Besonderheit“ 4 nicht davon aus, „dass die soziale Position Student mit beliebigen Konzipierungen sozialer Identitäten […] verbunden werden kann“ 5. Andererseits stellten Studierende keine in sich homogene Masse dar. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Bezeichnung Student/in oder Studierende(r) „keine Zentrierung der eigenen sozialen Zugehörigkeit und Identität“6 erzwinge. Vielmehr sei davon auszugehen, dass mit dem Beginn des Studiums die Möglichkeiten der sozialen Zuordnung vielfältiger würden.7 Folgende Hypothesen haben wir für unsere Untersuchung aufgestellt:

1. Studierende unterschiedlicher Fächergruppen bevorzugen unterschiedliche Sendeformate. Als Beispiel kann unsere Vermutung angeführt werden, Studierende einer Naturwissenschaft interessierten sich mehr für eine naturwissenschaftliche Dokumentation, während beispielsweise ein Studierender eines sozialwissenschaftlichen Faches eher ein politisches Magazin bevorzugen würde.

2. Fernsehen hat für Studierende eher Unterhaltungs- als Informationscharakter. Begründen lässt sich dies mit der Annahme, dass Studierenden vielfältige andere Informationsmedien wie Tageszeitungen oder das Internet zugänglich sind.

3. Es gibt keine spezifische Lieblingssendung von Studierenden. Diese Hypothese gründet sich auf der Tatsache, dass es sich bei der sozialen Gruppe der Studierenden um eine nicht-homogene Gruppe handelt. Zudem sei die Programmbindung in der entsprechenden Altersgruppe der Studierenden, also bei den unter 40jährigen relativ niedrig und liege bei 21,36%.8 Etwa ein Fünftel sehe somit die nächste Folge einer Sendung. Unwahrscheinlich scheint es da, dass eine signifikante Mehrheit der Studierenden bei ein und derselben Sendung mit einer gewissen Häufigkeit die mangelnde Programmbindung überwindet.

[...]


1 Peiser, 1996, S.12

2 Peiser, 1996, S.14

3 Peiser, 1996, S.16

4 Scherr, 1995, S.160

5 ebendar

6 ebendar

7 ebendar

Kommentare

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http://www.grin.com/e-book/31777/