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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 11 Pages
Author: Tobias Heß
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Tags: Welche, Faktoren, Arbeitsteilung, EU-Erweiterung, Verlagerung, Arbeitsplätzen, Beitrittsstaaten
Year: 2004
Pages: 11
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-32764-0
File size: 198 KB
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Excerpt (computer-generated)
Welche Faktoren bestimmen die internationale
Arbeitsteilung? Ist durch die anstehende EU-Erweiterung
mit einer starken Verlagerung von Arbeitsplätzen
in die Beitrittsstaaten zu rechnen?
von: Tobias Heß
2. Semester
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Internationale Arbeitsteilung 3 + 4
2.1 Definitionen
2.2 Vorteile
2.3 Nachteile
3 Produktionsverfahren 5
3.1 Arbeit
3.2 Boden
3.3 Kapital
4 Die Sektoren der Volkswirtschaft 6
4.1 Primärer Sektor
4.2 Sekundärer Sektor
4.3 Tertiärer Sektor
4.4 Quartärer Sektor
5 Änderungen und Auswirkungen durch EU – Erweiterung 7 + 8
5.1 Einreisebestimmungen
5.2 Arbeitnehmerfreizügigkeit
5.3 Dienstleistungsfreizügigkeit
5.4 Niederlassungsfreiheit
5.5 Freier Kapitalverkehr
6 Zusammenfassung und Schlussfolgerung 9
Literaturverzeichnis I + II
1 Einleitung
Seit dem 1. Mai 2004 ist es soweit, die Europäische Union besteht aus zehn weiteren Mitgliedern: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Durch die Erweiterung auf 25 Ländern besteht die Europäische Union nun aus 453,8 Mio.¹ Einwohnern, 21 Sprachen und ca. 40 000 Kilometer Küste der größte Binnenmarkt der Welt. Hierdurch entstehen neu, größere und attraktivere Märkte insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland. Das vergrößerte Marktpotential in der Absatz- und Beschaffungsmärkten ist hierbei ein wichtiger Faktor. In den Beitrittsländern besteht ein wirtschaftlicher Nachholbedarf. Hieran kann Deutschland mit seinen traditionell guten Wirtschaftsbeziehungen zu den Staaten in Mittel – und Osteuropa in besonderem Maße teilhaben. Die wirtschaftliche Erweiterung, im eigentlichen Sinne, ist jedoch bereits vollzogen. Die Kooperationsbeziehungen müssen jetzt lediglich gefestigt und ausgebaut werden, damit eine breite Kooperations- und Wirtschaftsverbindung gewährleistet werden kann. „Internationale Arbeitsteilung und internationaler Handel lohnen sich für die beteiligten Länder immer, da die Produkte dort hergestellt werden können, wo ihre Produktion am günstigsten ist oder wo komparative Kostenvorurteile bestehen“ ² Somit stellt sich dieser Arbeit die Frage, welche Faktoren die internationale Arbeitsteilung im besonderen Maße beeinflussen und welche Auswirkungen im Bezug auf die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Beitrittstaaten entstehen.
2 Internationale Arbeitsteilung
2.1 Definitionen:
Arbeitsteilung:
Zerlegung einer Aufgabe in Teilaufgaben, die von verschiedenen Akteuren (Menschen, Unternehmen, Länder) wahrgenommen werden. Die Zerlegung schafft das Folgeproblem der Koordination, weil die Teilbeiträge so organisiert und gesteuert werden müssen, dass sie das gewünschte Ergebnis erreichen. Formen der Arbeitsteilung sind Mengenteilung und Spezialisierung (Zentralisierung).³ Unter Arbeitsteilung versteht man jede Form der Aufteilung der gesellschaftlichen Produktion von Gütern und Dienstleistungen in unterschiedliche Teilprozesse, die dann von verschiedenen Wirtschaftseinheiten (Produzenten, Produktionsstätten, Regionen) ausgeführt werden. Jede Form der Arbeitsteilung setzt eine entsprechende Form der Arbeitsvereinigung, d.h. der gesellschaftlichen Organisation der Zusammenführung der verschiedenen Teilprozesse voraus.4 Globalisierung ( Internationale Arbeitsteilung):5 Aus volkswirtschaftlicher Sicht kann man unter Globalisierung die weltweite Verflechtung der Volkswirtschaften durch die Entstehung globaler Kapital-, Güter- und Dienstleistungsmärkte und die Verbreitung weltweit agierender transnationaler Unternehmen und Unternehmensallianzen verstehen.
2.2 Vorteile:
[...]
1 Statistisches Bundesamt
2 David Ricardo
3 vgl. OLEV.DE (2004) o.S. Arbeitsteilung
4 vgl. AKADEMIE.DE (2004) o.S. Arbeitsteilung
5 vgl. Greve ( 2004 )
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