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Skizzieren Sie die Theorien zur Arbeitsmotivation und stellen Sie Bezüge zur beruflichen Praxis dar

Termpaper, 2004, 23 Pages
Author: Susanna Albarran
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 23
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V32625
ISBN (E-book): 978-3-638-33299-6

File size: 294 KB


Excerpt (computer-generated)

Skizzieren Sie die Theorien zur Arbeitsmotivation und
stellen Sie Bezüge zur beruflichen Praxis dar

von: Susanna Albarran

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 4

2. Motiv und Motivation 5

2.1. Intrinsische Motivation 6
2.2. Extrinsische Motivation 7

3. Klassische Motivationstheorien 7

3.1. Inhaltstheorien  8

3.1.1. Theorie der Bedürfnishierarchie von MASLOW  8
3.1.2. Die ERG-Theorie von ALDERFER 10
3.1.3. Die Zwei Faktoren Theorie von HERZBERG 12
3.1.4. X-Y-Theorie von MCGREGOR 14

3.2. Prozesstheorien 15

3.2.1. Die Erwartungs-Valenz Theorie von VROOM (VIE-Theorie)  15

4. Anwendung auf Praxisbeispiele  18

4.1. Frau S: Ein Beispiel für hohe Motivation 18

4.1.1. Situationsbeschreibung  18
4.1.2. Analyse der Situation von Frau S  19

4.2. Herr B: Ein Beispiel für geringe Motivation 20

4.2.1. Situationsbeschreibung  20
4.2.2. Analyse der Situation von Herrn B 20
4.2.3. Maßnahmen zur Motivationserhöhung 21

5. Fazit  22

6. Literaturverzeichnis 23
 

 

1. Einleitung

Bei meiner Internetrecherche zur vorliegenden Hausarbeit bin ich auf eine interessante Studie gestoßen, die am 11. September 2002 vom Gallup Institut, Potsdam veröffentlicht wurde. Die Studie besagt, dass

· 15% der deutschen Arbeitnehmer tatsächlich an ihrem Job interessiert sind
· 69% der Arbeitnehmer Dienst nach Vorschrift machen und
· 16% bereits in die innere Emigration gewandert sind.1

Erfasst man die Kosten, die direkt diesem Motivationsmangel zuzuordnen sind (ohne Berücksichtigung der Kosten für Fehltage und Fluktuation), dann ergibt sich ein nicht realisiertes Potential von 220 Milliarden Euro pro Jahr. Bei 27 Millionen Arbeitnehmern (Stat. Bundesamt) sind das 6.000 Euro pro Arbeitnehmer und Jahr.2

Die Höhe dieses Betrages überraschte mich doch sehr. Da viele Unternehmen als eines ihrer wichtigsten Ziele „Gewinnmaximierung“ haben, sollten sich die Führungskräfte der Unternehmen unter Anbetracht dieses Potentials fragen, wie sie die Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter erhöhen können. Meine Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Arbeitsmotivation“. Es ist naheliegend, dass mit der Verbesserung der Arbeitsmotivatio n bzw. der Arbeitszufriedenheit die Produktivität gesteigert, Fehlzeiten und Fluktuationsraten vermindert werden können. Zunächst werden die Begriffe „Motiv“ und „Motivation“ voneinander abgegrenzt und intrinsische von extrinsischer Motivation unterschieden. In Kapitel 3 folgt eine kurze Darstellung der klassischen Motivationstheorien, unterteilt in Inhalts- und Prozesstheorien. Anschließend werde ich zwei aktuelle Beispiele aus meiner beruflichen Praxis darstellen und analysieren, und einige Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsmotivation aufzeigen. Dem Abschluss meiner Arbeit bildet ein kurzes Fazit.

2. Motiv und Motivation

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe „Motiv“ und „Motivation“ oft nicht unterschieden. In der Psychologie wird ein Motiv definiert als „Antriebsgrund des Hand elns, der oftmals von bestimmten Zielvorstellungen geprägt ist; z.B. von dem Drang, Bedürfnisse oder Triebe zu befriedigen.“3 Motive können bewusst oder unbewusst sein, im Menschen selbst oder in seiner Umwelt auf ihn wirken. GABELE/LIEBEL/OECHSLER definieren ein Motiv als „eine angeborene oder erworbene Handlungsbereitschaft in konkret gegebenen Situationen.“4 „Synonyme sind z.B. konkrete Bedürfnisse, Werte, Wünsche, Erwartungen und Verhaltensbereitschaften.“5

Motivation dagegen wird von den genannten Autoren wie folgt definiert: „Eine Funktion der multiplikativen Verknüpfung von einem oder mehreren konkreten Motiven mit der subjektiven Einschätzung, diese durch eine bestimmte Handlung erfolgreich befrieden zu können, und der persönlichen Bedeutsamkeit, die das Handlungsergebnis im Wertesystem des Individuums besitzt: M= f (Motiv(e) * P Erfolgserwartung * Wert)“6 Das Wort „Motivation“ geht auf das lateinische movere (=bewegen) zurück. In der Literatur finden sich, neben der oben genannten, noch weitere Definitionen. Laut STAEHLE gibt Motivation „Aufschluss über die Beweggründe des Handelns und Verhaltens eines Menschen.“7 THOMAE bezeichnet Motivation als jenen sinnvollen Ausschnitt aus dem menschlichen Aktivitäts- und Erlebniskontinuums, der sich auf Richtung, Qualität und Intensität des Verhaltens bezieht.8 Im Rahmen der Arbeitsmotivation kann Motivation zur Erklärung folgender Verhaltensweisen herangezogen werden: „Motivation kann erklären

a) dass sich eine Person z.B. gerade mit dieser und nicht einer anderen Ausgabe bzw. Lösungsmethode auseinandersetzt (inhaltliche Ausrichtung des Verhaltens),
b) dass eine Person dabei einen bestimmten Grad an Anstrengungsbereitschaft bzw. Einsatz zeigt (Intensität des Verhaltens ) und
c) dass eine Person dies über eine bestimmte Zeit hinweg tut (Zeitdauer des Verhaltens).“9

„Arbeitsmotivation erklärt damit

a) die inhaltliche Ausrichtung des arbeitsbezogenen Verhaltens sowie
b) die Intensität und
c) die Zeitdauer dieses Verhaltens.“10

2.1. Intrinsische Motivation

[...]


1 vgl.: Zapke -Schauer, G.: e-journal Inspiration, Akademie Zürich, Special Edition 18/02, 2002: URL: www.euratio.ch/news/library/2002/news_2002-18.html (Stand: 07.07.2004), S.1

2 vgl.: ebenda, S.1

3 o.V.: Motiv, URL: www.wissen.de (Stand 17.07.2004)

4 Gabele, E./Liebel H./Oechsler, W.: Führungsgrundsätze und Mitarbeiterführung – Führungsprobleme erkennen und lösen, Wiesbaden: Gabler, 1992, S.169

5 ebenda, S.169

6 ebenda, S.169

7 Staehle, W.: Management – Eine verhaltenswissenschaftliche Einführung, 3. Aufl., München: Vahlen, 1987, S. 240

8 vgl.: Thomae, H.: Die Bedeutung des Motivationsbegriffs, in: Thomae, H. (Hrsg.), Handbuch der Psychologie, Bd. II, Göttingen 1965; S. 43 zitiert nach: Staehle, W.: a.a.O., S. 241

9 Gebert, D./Rosenstiel, L. v.: Organisationspsychologie – Person und Organisation, Stuttgart; Berlin; Köln; Mainz: Kohlhammer, 1981, S. 35

10 ebenda, S. 35


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