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Subtitle: Grundlagen, Wirtschaftskreislauf, Bruttosozialprodukt, Markt und Preis, Geld- und Wirtschaftspolitik
Script, 2004, 81 Pages
Author: Rolf Mohr
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Tags: Einführung, Volkswirtschaftslehre, Vorlesung
Year: 2004
Pages: 81
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-33360-3
ISBN (Book): 978-3-638-70395-6
File size: 581 KB
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Abstract
Unter Volkswirtschaft verstehen wir die Gesamtheit aller wirtschaftlichen Handlungen und Akteure (Einzelpersonen, Unternehmen, Organisation, Staat) eines Landes oder Wirtschaftsraumes; Abgrenzungskriterium ist üblicherweise eine einheitliche Währung. Bei den Ländern der Euro-Zone in ihrer Gesamtheit sprechen wir von einem Wirtschaftsraum, der sich aus den Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedsländer zusammensetzt. Statistisch werden sowohl die einzelnen Volkswirtschaften als auch der gesamte Euro-Wirtschaftsraum erfasst.
Excerpt (computer-generated)
Dipl.- Wirt. Ing. R. Mohr
Chamissostr.5
50825 Köln
Volkswirtschaftslehre
Vogelsagner Straße
Raum :
V1-113
Tel.:
0221 / 54 68 769
Mobil:
01577 / 19 79 740
Mail:
mohrrolf@gmx.de
VOLKSWIRTSCHAFTS-
LEHRE
DIPL.- WIRT. ING. ROLF MOHR
1
Grundlagen 1
1.1
Arten von Bedürfnissen 1
1.2
Ursachen zur Bedürfnissabgrenzung 1
1.3
Bedarf 1
1.4
Nachfrage 1
1.5
Arten von Gütern 2
1.6
Ökonomisches Prinzip 3
1.7
Arbeitsteilung 3
1.7.1
Beruflich 3
1.7.2
Betriebliche 3
1.7.3
Volkswirtschaftlich 3
1.7.4
International/ Regional 3
1.7.5
Arbeitsteilung im Hinblick auf Qualifikation 4
1.8
Produktionsfaktoren 4
1.8.1
Arbeit 4
1.8.2
Boden 4
1.8.3
Kapital = Sachkapital (Realkapital) + Geldkapital 4
1.8.4
Exkurs: Arbeitslosigkeit 5
1.9
Produktionsmöglichkeit durch Kapitalbildung (Investition) 6
2
Wirtschaftskreislauf 7
2.1
Einfacher Wirtschaftskreislauf 7
2.2
Erweiterter Wirtschaftskreislauf 8
3
Bruttosozialprodukt & Volkseinkommen 9
3.1
Definition 9
3.2
Hemmnisse 9
3.3
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 9
3.3.1
Verteilungsrechnung 9
3.3.2
Entstehungsrechnung 10
3.3.3
Verwendungsrechnung 10
3.3.4
Lohnquote & Gewinnquote 10
II
4
Markt und Preisbildung 11
4.1
Markt 11
4.1.1
Vollkommener Markt 11
4.1.2
Unvollkommener Markt 11
4.2
Preisbildung 12
4.2.1
Marktgleichgewicht/ Gleichgewichtspreis (Gp) 12
4.2.2
Angebotsüberschuss (AÜ) und Käufermarkt (1) 12
4.2.3
Nachfrageüberschuss (NÜ) und Verkäufermarkt (2) 12
4.2.4
Konsumentenrente (3) 13
4.2.5
Produzentenrente (4) 13
4.3
Funktion der Marktpreise 13
4.3.1
Signalfunktion (Informationsfunktion) 13
4.3.2
Ausschaltungsfunktion (Ausgleichs- / Auslesefunktion) 13
4.3.3
Lenkungsfunktion (Allokations- / Verteilungsfunktion) 13
4.4
Politische Preisbildung 14
4.4.1
Direkte Eingriff über Mindestpreise 14
4.4.2
Direkte Eingriff über Höchstpreise 14
4.4.3
Indirekte Eingriffe 14
4.5
Politische Wirtschaftssysteme 15
4.5.1
Freie Marktwirtschaft 15
4.5.2
Soziale Marktwirtschaft 15
4.5.3
Zentralwirtschaft (sozialistisches Prinzip) 15
4.6
Mono-, polo- und Oligopol 16
4.6.1
Preisbildung im Monopol 16
4.6.2
Polypol (vollkommene Konkurrenz) 17
4.6.3
Oligopol 18
4.7
Nachfrageverhalten der Haushalte 19
4.7.1
Bestimmungsgröße der Nachfrager 19
4.7.2
Substitutive Güter 19
4.7.3
Komplementäre Güter 19
4.7.4
Indifferente Güter 20
4.7.5
Anormales Verhalten des Nachfragers 20
4.7.6
Verschiebung der Nachfrage 20
4.7.7
Nichtsättigungsgut 21
4.7.8
Sättigungsgut 21
4.7.9
Inferiores Gut (inferior = unterlegen, untergeordnet): 21
4.8
Preiselastizität der Nachfrage (EN) (Preispolitik) 22
4.8.1
EN > 1 Elastische Nachfrage 22
4.8.2
EN < 1 unelastische Nachfrage 23
4.8.3
EN = 0 starre Nachfrage 23
4.8.4
EN =
vollkommen elastische Nachfrage 24
4.8.5
EN = > 0 Positiv preiselastisch 24
4.9
Unternehmenspolitik (Anbieterverhalten) 26
4.9.1
Bestimmungsgröße des Angebotes 26
4.9.2
Verschiebung der Angebotskurve 26
4.9.3
Anormales Verhalten des Anbieters 26
4.10
Zusammenschlüsse von Wirtschaftsunternehmen 27
4.10.1
Unternehmenskonzentration nach Produktionsstufen 27
4.10.2
Unternehmenskonzentration nach Kapitalbeteiligung 28
4.10.3
Preiskartelle 28
III
5
Geldpolitik 29
5.1
Binnenwert des Geldes 29
5.1.1
Preisindex der Lebenshaltung (Inflation) 29
5.1.2
Kaufkraft 30
5.1.3
Nominal- und Realeinkommen 30
5.2
Außenwert des Geldes 30
5.2.1
Freie Wechselkurssysteme 31
5.2.2
Festes Wechselkurssysteme 33
5.2.3
Festes Wechselkurssysteme mit Bandbreite 33
5.2.4
Zahlungsbilanz 34
5.3
Geldwertänderungen 35
5.3.1
Formen der Inflation 36
5.3.2
Ursachen der Inflation 36
5.4
Geld und Geldmenge 37
5.4.1
Zentralbankgeld 37
5.4.2
Geschäftsbankengeld 37
5.4.3
Geldmenge 37
5.4.4
Steuerung der Geldmenge 38
6
Wirtschaftspolitik 41
6.1
Konjunktur 41
6.1.1
Konjunkturzyklen 41
6.1.2
Konjunkturindikatoren 41
6.2
Ziele der Wirtschaftspolitik 43
6.3
Fiskalpolitik 43
6.4
Außenwirtschaftspolitik 44
6.4.1
Währungspolitik 44
6.4.2
Außenhandelspolitik 45
7
Aufgaben und Fragen 46
IV
Literaturempfehlungen:
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre;
Seidel; Gehlen, Bad Hombg.; ISBN: 3-441-00194-X; Taschenbuch - 17. Auflage (1999)
Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaftslehre;
Baßeler; Bachem Wirtschaft, K.; ISBN: 3-891-72300-8; Taschenbuch - 783 Seiten (1995)
Grundkurs der Volkswirtschaftslehre;
Richard, Hartmann, Schneider; Merkur Vlg., Rinteln; ISBN: 3-812-00173-X; Taschenbuch
(1998)
V
1 Grundlagen
1.1 Arten von Bedürfnissen
materielle Bedürfnisse
werden durch Güter befriedigt
immaterielle Bedürfnisse
können nicht durch Güter befriedigt werden (Liebe, Anerkennung).
Existenzbedürfnisse
dienen der Lebenserhaltung (Nahrung, Kleidung, Wohnung)
Kulturbedürfnisse
Bedürfnisse, die dem normalen gesellschaftlichen Anspruch entsprechen. Sie sind vom
kulturellen Umfeld abhängig. (Bücher, Reisen, Kunst, Mode, Auto)
Luxusbedürfnisse
übersteigen den normalen gesellschaftlichen Anspruch (Porsche, Pelz, Kaviar u.a.)
individuelle Bedürfnisse
können individuell befriedigt werden (Auto, Brot, Pelz)
kollektive Bedürfnisse
können nur im Kollektiv befriedigt werden (innere u. äußere Sicherheit, Recht, Straße).
offene Bedürfnisse
sind uns bewusst
latente Bedürfnisse
unbewusst und müssen erst geweckt werden (z.B. durch Werbung)
siehe auch Bedürfnispyramide nach Maslow1
1.2 Ursachen zur Bedürfnissabgrenzung
persönliche Erfahrung
Kultur
Soziale Beziehungen
Werbung, Erziehung
örtliche und zeitliche Situation
1.3 Bedarf
Bedarf ist gleich Bedürfnis + Kaufkraft (Geld)
1.4 Nachfrage
Umsetzung des Bedarfes am Markt (s.h. Kap.4)
1 Kreis, Handbuch der Betriebswirtschaftslehre, S. 343
1
1.5 Arten von Gütern
freie Güter
sind in ausreichendem Maße vorhanden und verursachen keine Kosten der Bereitstellung
wirtschaftliche Güter
in ausreichendem Maße vorhanden (Die Bedürfnisse sind größer als die Gütermenge) (knappe
G.) und die Bereitstellung verursacht Kosten
Sachgüter
materieller Natur. Sie können angefasst werden (Auto, Brot)
Dienstleistung
immaterielle Natur. Sie können nicht angefasst werden. Sie ergeben sich aus der unmittelbaren
Leistung eines Menschen (Haarschnitt, Rechtsberatung, Massage)
Rechte
Patente, Lizenzen
Konsumgüter
dienen unmittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Güter, die an den Endverbraucher gehen (Brot,
Kaffeemaschine)
Produktionsgüter
nur mittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Güter, die der Produktion anderer Güter
dienen (Maschinen)
Gebrauchsgüter
werden über einen längeren Zeitraum mehrmals verwendet (Auto, Messer)
Verbrauchsgüter
können nur einmal verwendet werden. Mit der Verwendung gehen Sie unter (Brot, Benzin)
· komplementäre Güter, die sich gegenseitig ergänzen (Auto und Reifen)
· substitutive Güter, die untereinander austauschbar sind
(Butter und Margarine)
· homogene Güter, die gleichartig sind
· heterogene Güter, die ungleichartig (verschieden) sind
Güter
freie Güter
wirtschaftliche Güter
Sachgut
Dienstleistung
Recht
( Bank, Bildung )
( Patente )
Konsumgut
Produktionsgut
( Privathaushalt )
(Unternehmer )
Gebrauchsgut
Verbrauchsgut
Gebrauchsgut
Verbrauchsgut
(einmaliger gebrauch )
(Rohstoffe, Hilfsstoffe )
Abbildung 1-1: Einteilung der Güter
2
1.6 Ökonomisches Prinzip
Zur Befriedigung der unendlichen Bedürfnisse stehen nur eine begrenzte Anzahl von Gütern
zur Verfügung. Wir sprechen von Knappheit. Ursache der Knappheit ist ein begrenzter Vor-
rat an Rohstoffen, Arbeitskräften und Zeit (Ressourcen). Die Knappheit zwingt uns mit den
vorhandenen Ressourcen zu wirtschaften, sie sinnvoll und effektiv.
Maximalprinzip
Mit dem gegebenen Mitteln will man einen möglichst großen Erfolg erzielen.
Minimalprinzip
Ein bestimmter Erfolg soll mit möglichst geringen Mitteleinsatz erzielt werden.
1.7 Arbeitsteilung
Früher haben die Menschen sich selbst versorgt. Sie haben nur für den eigenen Bedarf produ-
ziert. Sie lebten in einer Subsistenzwirtschaft. Arbeitsteilung bedeutet, dass eine Spezialisie-
rung auf eine bestimmte Tätigkeit erfolgt.
1.7.1 Beruflich
Berufsbildung
Grundberufe (Bauer, Handwerker, Händler, Priester)
Berufsspaltung
Aufgabenteilung innerhalb des Berufes
1.7.2 Betriebliche
Innerbetrieblich
Innerhalb des Betriebes wird der Produktionsprozess in einzelne Arbeitsschritte aufgeteilt oder
die Mitarbeiter spezialisieren sich nach bestimmten betrieblichen Funktionen (Beschaffung,
Fertigung, Absatz, Personal).
Arbeitszerlegung (Fließband, Job Rotation, teilautonome Arbeitsgruppen)
Zwischenbetrieblich
Produktionsteilung (Outsourcing)
Vorteile: Hohe Produktivität: mehr Güter bei gleichem Faktoreinsatz.
Jeder wird nach seinen Fähigkeiten eingesetzt.
Einsatz von Spezialmaschinen ist möglich.
Nachteile Fremdbestimmtheit
Gegenseitige Abhängigkeit
Einseitige Beanspruchung führt zu Monotonie und Gesundheitsschäden.
1.7.3 Volkswirtschaftlich
Primär Sektor
Urerzeugung (Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft und Rohstoffabbau)
Sekundär Sektor
Weiterverarbeitung
Tertiär Sektor
Dienstleistung
1.7.4 International/ Regional
Die Ursache dafür sind klimatische Unterschiede, Rohstoffvorkommen, Umwelt-
recht, Arbeitskosten, Qualität der Arbeitskräfte, technische Entwicklung, u.a.
3
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