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Scholary Paper (Seminar), 2004, 26 Pages
Author: Ioannis Argyros
Subject: German - German as a Foreign Language / Second Language
Details
Tags: Authentische, Texte, Unterricht, Lerner)
Year: 2004
Pages: 26
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 14 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-33494-5
File size: 237 KB
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Excerpt (computer-generated)
Authentische Texte im DaF Unterricht
(Vorgeschrittener Lerner)
von: Ioannis Argyros
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S 03
2. Authentische Texte im Unterricht DaF S 05
2.1 Welche Texte sind „authentisch“? S 05
2.2 Interkulturelle Kompetenz versus Kommunikativer Kompetenz S 06
2.2.1 Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen S 06
2.2.1.1 Darstellung des kommunikativen Modells S 08
2.2.1.2 Entwicklung von neuem Modell S 09
2.3 Authentische Texte im kommunikativen Unterricht S 10
3. Lernziele S 12
3.1 Grobziele des Unterrichts S 12
3.2 Kriterien zur Auswahl eines authentischen Textes S 12
4. Leseverstehen S 14
4.1 Darstellung der Fertigkeit „Leseverstehen“ S 14
4.2 Zur Förderung des Lesenverstehens S 15
5. Didaktisierung eines authentischen Textes für Fortgeschrittenen S 16
5.1 Ausgewählter Text S 16
5.2 Unterrichtsplanung S 16
6. Zusammenfassung S 19
7. Literaturverzeichnis S 20
Anhang S 22
1. Einleitung
Die menschlichen Gesellschaften gründen sich nicht nur auf dem Bereich der wirtschaftlichen Beziehungen, sondern auch auf der moralischen Grundlage, infolge dessen genügen der Gemeinschaft die materielle Interessen und Ziele nicht, um die harmonische Funktion zu begründen. Als wichtiges gesellschaftliches Kapitel in der ungehinderten und schöpferischen Koexistenz wird die Sprache angesehen, denn ihre Hauptfunktion ist der direkte oder indirekte soziale angebotene Zusammenhang. Die Sprache – ein bedeutsames menschliches Kennzeichen, erhält nicht nur ihre Wichtigkeit für die menschlichen Beziehungen, als echter Wert, sondern auch drückt ihre Notwendigkeit aus!
Sprache gibt es, seit es Menschen gibt. Es ist selbstverständlich, dass die ersten Menschen ein Signalsystem entwickeln sollten, damit sie kommunizieren konnten. Sie entwickelten also Kodes1, die hauptsächlich Laute und Beschreibungen mit den Händen2 enthalteten. Das war, könnten wir heute annehmen, ein „restingierter Kode“, d.h. es gab natürlich eine sehr einfache syntaktische Struktur, sehr kurze Sätze und Schemata. Durch aber diese Methode konnten die Menschen eine Gesellschaft und – vor allem – Institutionen schaffen. Die Sprache3 wird also nicht nur als Medium, sondern auch als Sprechanlass betrachtet. Die Wichtigkeit der Sprache bzw. der Kommunikation ist heutzutage von großer Bedeutung, da alle möglichen Alltagssituationen davon abhängen. Man kann also verstehen, dass die Funktion des sprachlichen Mittels darin besteht, sprachliche Kommunikation zu ermöglichen. „Kommunikation ist eine Form sozialen Handelns und findet innerhalb eines Bedingungsgefüges (kommunikativen Rahmens) statt. (Storch, G.(1999), S. 17)„ In unserer Zeit verstehen wir die Rolle der Sprache vielmehr. Ziel unseres Lebens ist heutzutage nicht nur die einfache Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft zu erreichen, sondern auch durch die Sprache immer neuere Schemata, und komplexere syntaktische Strukturen abzuleiten, die der alltäglichen Kommunikation dienen. Nicht nur die Verwendung einer Sprache ist momentan von großer Bedeutung, sondern auch ihr Lehren. Ziel also des kommunikativen-(interkulturellen) Unterrichts ist, dass die Menschen das Bewusstsein und das Zusammenleben erreichen müssen. Das können sie nur durch die mündliche und auch natürlich die schriftliche Sprache erreichen. Im Rahmen dieses Seminars werden wir uns mit den authentischen Texten für Fortgeschrittenen Lerner4im DaF Unterricht beschäftigen, und sehen, wie sie für einen erfolgreichen kommunikativen Unterricht angewandt werden können. „Ziel des kommunikativen DaF – Unterrichts ist es, die Lerner auf die Begegnung mit der deutschen Sprache in natürlichen Verwendungskontexten vorzubereiten. Auf dem Wege dorthin spielt die Rezeption von Lese- und Hörtexten eine zentrale Rolle.“5 Im Seminar sollen Fragen behandelt werden, die mit den angebotenen DaF – Lehrwerken zu tun haben, wie also authentische Texte darin erscheinen. Es ist aber wichtig zu sehen, was macht die Verwendung von authentischen Texten im Unterricht einerseits attraktiv und andererseits schwierig, als auch wie lässt sich zusätzliches Unterrichtsmaterial unter Verwendung authentischer Texte entwickeln und was ist dabei zu beachten.6
2. Authentische Texte im Unterricht DaF
2.1 Welche Texte sind „authentisch“?
Das Erlernen einer Fremdsprache ist mit vielen Hindernissen, Schwierigkeiten und Herausforderungen verbunden. Eine solche Schwierigkeit, die immer wieder aufkommt, ist die Auseinandersetzung eines Sprachenlehrers mit einem authentischen text. Aufgabe des Sprachenlehrers ist folgendes, dem Lehrer diese Auseinandersetzung zu erleichtern. Dabei stellt sich für den Lehrer immer wieder das Problem, welchen Text und welche Textsorte als „authentisch“ ansehen soll, wie er diesen Text aufzuarbeiten hat, und was er im Endeffekt mit diesem Text zu erzielen wünscht.7
Der Fremdsprachenunterricht, wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat, zielt größtenteils auf den Erwerb von Seite der Lernenden eines Nachweises der Kenntnis der erlernten Sprache hin. Im Laufe der Jahre hat sich im Fremdsprachenunterricht die Neigung dazu festgehalten, dass sich ein gelungener FSU größtenteils mit der Vermittlung von Sprachfertigkeiten erzielen lässt, welche über authentisches Material erzielt wird.8 Es gab immer eine Frage, welche Textsorten als „authentisch“ angesehen werden können. Wenn man genauer diese Frage beantworten möchte, sollte man erstmal darauf antworten, was überhaupt ein authentischer Text ist, und wie dieser Text im FSU einzusetzen ist.9 Nach Christoff Edelhoff (Edelhoff: 1985, S. 7 – 30) ist ein Text authentisch, wenn er auch dokumentarisch, real und echt ist. Die Verwendung von authentischen Texten hatte Edelhoff als Ziel. Er betrachtete, dass die audiovisuelle Medien, die man im FSU eingesetzt hat, waren zum Teil authentisch.
Deshalb förderte er solche Mittel bzw. Medien, die authentische Angaben hatten, damit die Verstehenskompetenz der Lernenden gesteigert werden kann, indem sie mit realen Sprech- und Sprachsituationen auseinandergesetzt werden.10 Dabei wurde auch diese Kompetenz von der Art des Textes sehr stark begrenzt, weil jeglicher Art von Mittel, eine statische Abbildung einer authentischen Situation11 durchförderten.
[...]
1 Vgl.: Gross, Harro (1998): Einführung in die germanistische Linguistik. S. 24ff.
2 Signalsprache
3 Es handelt sich hierbei um die menschliche Sprache, also solche Sprachsystem, das dem Menschen von den Tieren differenziert und gibt ihm einen Status und eine Kultur. Man könnte also die Definition des Sprechens nach Huneke (1997, S. 109) wie so geben, „wenn man die Aufmerksamkeit anderer auf sich lenken möchte, wenn man in der Interaktion mit anderen etwas erreichen möchte, wenn man Situationen oder das Verhalten von Gesprächspartnern den eigenen Intentionen gemäß beeinflussen möchte – sei es unter vier Augen oder vor einer Gruppe, sei es privat oder öffentlich. Zu Sprechen ist aber gar nicht immer so einfach, Sprechhandlungen können ja – zumal in der Fremdsprache – auch weniger gut oder gar nicht gelingen.“
4 Vgl.: Seite des Fachbereichs der Uni Athen, unter: www.gs.uoa.gr [Stand 29.06.04]
5 Seite des Fachbereichs von Universität Athen unter: http://www.gs.uoa.gr (siehe. Beschreibung der Veranstaltungen) – Stand [29.06.04]
6 Ebd.,
7 Dimitris Zeppos (2001): Didaktisierung eines authentischen Textes nach den Sprachmodell SPEAKING, S. 5
8 Vgl.: S. 5f
9 Ebd., S. 5
10 Ebd., S. 6
11 Eines Sprechaktes
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