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Outsourcing des EDV-Sektors - Vorteile und Probleme

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 21 Pages
Author: Dipl.-Kfm. Thomas Wolf
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Details

Event: Hauptseminar Banken SS 2004
Institution/College: University of Leipzig (Professur Bankwesen)
Tags: Outsourcing, EDV-Sektors, Vorteile, Probleme, Hauptseminar, Banken
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 21
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 25  Entries
Language: German
Archive No.: V32923
ISBN (E-book): 978-3-638-33515-7

File size: 228 KB
Notes :
Aktuelle Probleme im deutschen Kreditgewerbe



Excerpt (computer-generated)

Outsourcing des EDV-Sektors - Vorteile und Probleme

von: Thomas Wolf

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

2 EDV-Outsourcing, Formen und Phasen des Outsourcings 1

2.1 Definition Outsourcing  1
2.2 Bedeutung und Umfang von EDV in Banken 2
2.3 Formen des Outsourcings 2

2.3.1 Konzerninternes Outsourcing 2
2.3.2 Totales Outsourcing  3
2.3.3 Partielles Outsourcing 3
2.3.4 Application-Service-Providing  4
2.3.5 Offshore-Outsourcing 4

2.4 Die vier Phasen des Outsourcings 4

2.4.1 erste Phase: Grundsatzentscheidung 4
2.4.2 zweite Phase: Auswahl des Outsourcing-Partners 5
2.4.3 dritte Phase: Durchführung des Outsourcings 5
2.4.4 vierte Phase: Qualitätskontrolle und Überprüfung 6

3. Gründe, Vor- und Nachteile von Outsourcing  6

3.1 Gründe für Outsourcing – damals und heute 6
3.2 Vorteile von Outsourcing  7

3.2.1 Kostensenkung 7

3.2.1.1 Betrachtung der direkten Kosten 7
3.2.1.2 Betrachtung der indirekten Kosten  8
3.2.1.3 Betrachtung des Kosten-/Leistungsverhältnis 10

3.2.2 Reduzierung der Kapitalbindung 10
3.2.3 Konzentration auf Kernkompetenzen 10
3.2.4 Personalbeschaffungsvorteil  11
3.2.5 Bessere IT-Qualität und Innovationsvorteil  11
3.2.6 Risikotransfer  12

3.3 Nachteile von Outsourcing 12

3.3.1 Abhängigkeit vom Dienstleister 12
3.3.2 Verlust von Know-How 13
3.3.3 Datenschutzrisikoerhöhung  13
3.3.4 Einheitslösungen 14
3.3.5 Störung des Betriebsklimas  14

4. gesetzliches Rahmenwerk für Outsourcing 15

5. Fazit und Bewertung 15

Literaturverzeichnis  IV

 

 

1 Einleitung

Outsourcing - Modethema oder wirtschaftlicher Zwang?1. Die Bankenbranche ist in den letzten Jahren heftig unter Druck geraten. Die Ursachen hierfür sind zunehmende nationale und internationale Konkurrenz, sinkende Zinsmargen, Entwicklung des Wertpapiermarktes, konjunkturschwache Zeiten und zunehmende Kosten für Risikovorsorge. Um weiterhin profitabel zu arbeiten, bleibt oft als einzige Möglichkeit die Kostensenkung, da sich höhere Erlöse schwerlich realisieren lassen. Vor allem ausländische Banken haben im Vergleich zu deutschen Instituten deutlich bessere Aufwands-Ertrags-Relationen. Deshalb sind Effektivitätssteigerungen in bankbetrieblichen Arbeitsprozessen ein aktuelles Thema. Eine Möglichkeit dies zu erreichen kann Outsoucing sein.

2 EDV-Outsourcing, Formen und Phasen des Outsourcings

2.1 Definition Outsourcing

Outsourcing ist ein Kunstwort welches sich aus den Wörtern „outside“ (außerhalb), „resource“ (Quelle/Beschaffung) und „using“ (nutzen) zusammensetzt2. Unter Outsourcing versteht man die Tatsache, Leistungen welche ehemals vom Unternehmen selbst erbracht worden sind, an ein externes Dienstleistungsunternehmen zu übertragen3. Die ehemalige Wertschöpfungskette wird durch Outsourcing um die ausgelagerten Leistungen vermindert. Outsourcing kommt einem Verkauf von Unternehmensteilen gleich und impliziert in der Regel einen Übergang von Mitarbeitern und physischen Ressourcen (Maschinen, Gebäude) vom Kunden auf den Service-Provider4. Ein weiteres Merkmal für Outsourcing ist, dass der zukünftige Outsourcing-Partner eine eigene Rechtspersönlichkeit aufweist in Form einer Tochtergesellschaft oder eines unabhängigen, externen Unternehmens5. Outsourcing ist damit das Ergebnis einer Make-or-Buy Entscheidung. Speziell unter EDV-Outsourcing wird die langfristige Abdeckung von Dienstleistungen im Sektor der Informationstechnologie durch einen externen Anbieter verstanden.

2.2 Bedeutung und Umfang von EDV in Banken

Die Nutzung von IT in Banken ist von sehr großer Bedeutung für sämtliche Unternehmensbereiche, da Sie eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung von Geschäftsstrategien spielt. Die Informationstechnologie ist Mittel zur effizienten Abwicklung von Arbeitsprozessen und ist somit ein Wettbewerbsfaktor für die Bank. Die hohe Verfügbarkeit und Qualität der Systeme stellen die wichtigen Anforderungen der Bank an die EDV dar. An der Effizienz von Arbeitsprozessen ist die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Software hauptsächlich beteiligt. Die von Banken benutzten Programme sind sehr vielfältig, dazu gehören zum Beispiel Programme zur Konten- und Kundendatenverwaltung als zentrale Anwendung, Inlands- und Auslandszahlungsverkehrssoftware, Wertpapierinformationssysteme, Ratingprogramme, Software zum Verwalten von Kreditsicherheiten, Software zur Kreditsachbearbeitung, Risk-Controllingsoftware, Office-Anwendungen und viele weitere Anwendungen. Die Softwareanwendungen haben meist einen modulartigen Charakter und können so in bestehende Anwendungen integriert werden. Zur Hardware-Ausstattung von Banken zählt man zum Beispiel Geldautomaten, SBTerminals, Desk-Top-Systeme, Drucker, Rechenzentren, Netzwerke, Server, Datenleitungen und Belegerfassungssysteme.

2.3 Formen des Outsourcings

2.3.1 Konzerninternes Outsourcing

Beim konzerninternen Outsourcing werden sämtliche IT-Abteilungen aus den einzelnen Unternehmungen des Konzerns in einem Tochterunternehmen, meist GmbH oder GmbH & Co. KG, konzentriert6. Dieses Tochterunternehmen erbringt dann die IT-Leistungen für den gesamten Konzern. Zusätzlich kann das neu gegründete Unternehmen als Dienstleister für andere Firmen am Markt auftreten7.

2.3.2 Totales Outsourcing

[...]


1 vgl. Sparkassenverlag (Sparkassen): S.5

2 vgl. Achenbach, W., Moormann, J., Schober, H. (Bankwirtschaft): S.4

3 vgl. Söbbing, T. (Handbuch) S.21

4 vgl. Achenbach, W., Moormann, J., Schober, H. (Bankwirtschaft): S.189

5 vgl. Picot, A./Maier, M. (Gestaltungskonzepte): S.14 ff.

6 vgl. Hamann, D. (Sparkassen): S.76

7 vgl. Bongard, S. (Entscheidungen): S.90


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